Alexander Zverev muss im Achtelfinale länger nachsitzen als erhofft, um seinen größten Erfolg in Wimbledon perfekt zu machen. Nun wartet sein Angstgegner. Deutschlands bester Tennisprofi Alexander Zverev hat seinen erstmaligen Viertelfinaleinzug in Wimbledon perfekt gemacht und steht nun vor einem Duell mit seinem Angstgegner Taylor Fritz. Der French-Open-Sieger gewann die tags zuvor abgebrochene Partie gegen den Tschechen Lehecka mit Problemen am Ende mit 6:4, 7:5, 3:6, 7:6 (8:6). Einen Monat nach seinem French-Open-Triumph in Paris spielt Zverev damit am Mittwoch um den Halbfinaleinzug beim Rasenklassiker in London (2. Spiel nach 14.00 Uhr/Prime Video). Um seine Titel-Hoffnung wahren zu können, muss der 29-Jährige erstmals seit mehr als zwei Jahren gegen den US-Amerikaner Fritz gewinnen. Sieben Partien nacheinander hat er gegen den Weltranglisten-Siebten verloren. Zverev tut sich in der Fortsetzung schwer Zverevs Achtelfinale war am Montagabend bei einer 2:0-Satzführung und dem Stand von 3:3 im dritten Satz vertagt worden, weil in Wimbledon nur bis zur Sperrstunde um 23.00 Uhr Ortszeit gespielt wird. Bei der Wiederaufnahme in der Hitze am Nachmittag konnte Zverev zunächst nicht an seine zuvor souveräne und selbstbewusste Leistung anknüpfen. Während sich der Tokio-Olympiasieger schwertat, startete Lehecka mit drei schnellen Spielen zum Satzgewinn furios. Zverev wirkte dagegen energielos und nicht so frisch wie am Abend davor. So nahm das Achtelfinale nicht das von ihm erhoffte schnelle Ende. Im vierten Durchgang rettete sich die Nummer drei der Welt oft mit dem eigenen Aufschlag und entschied am Ende nach einem engen Tiebreak das Duell mit dem tschechischen Weltranglisten-14. Lehecka. Den zweiten Matchball vergab Zverev bei eigenem Aufschlag noch mit einem Doppelfehler, dann durfte er nach insgesamt 3:22 Stunden Spielzeit dank einer verschlagenen Rückhand von Lehecka doch jubeln. Erstmals glückte Zverev damit in Wimbledon ein Sieg über einen Top-20-Spieler.