Fußball-WM: Ohrfeige – Eklat auf Marokko-PK von Brahim Díaz

Vor dem Viertelfinale gegen Frankreich stellt sich Marokkos Brahim Díaz den Fragen der anwesenden Journalisten. Dann aber kommt es zu einer Unterbrechung. Marokko überrascht auch bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Die Nordafrikaner warfen im Achtelfinale die Niederlande nach Elfmeterschießen raus, stehen erneut unter den letzten Acht. Und könnten nun zum zweiten Mal in Folge sogar das Halbfinale erreichen. Schon beim Turnier 2022 in Katar schaffte es die Mannschaft sensationell unter die letzten Vier. Aber kurz vor dem Viertelfinal-Kracher gegen Frankreich (Donnerstag ab 22 Uhr im Liveticker bei t-online) rückte unerwartet ein Vorfall abseits des Rasens in den Mittelpunkt der Berichterstattung. Eine Auseinandersetzung während der Pressekonferenz am Donnerstag verursachte eine unerwartete Unterbrechung. Was war passiert? Als Marokkos Offensivspieler Brahim Díaz gerade eine Frage beantworten wollte, eskalierte im hinteren Bereich des Presseraums ein Streit zwischen zwei Journalisten. Nach ersten Schilderungen beschimpften sich die beiden zunächst lautstark. Wenig später soll einer von ihnen seinem Kontrahenten eine Ohrfeige verpasst haben. Die Auseinandersetzung brachte sofort Unruhe. Zahlreiche Anwesende blickten zu dem Vorfall, während die Pressekonferenz vorübergehend unterbrochen werden musste. Schließlich griff ein Volunteer ein und trennte die beiden Beteiligten. Der mutmaßliche Auslöser des Streits soll anschließend in ein Fifa-Büro gebracht worden sein. Díaz verfolgte das Geschehen sichtlich überrascht. Der 26-Jährige blickte irritiert in Richtung der hinteren Reihen und konnte seine Antwort erst fortsetzen, nachdem sich die Situation wieder beruhigt hatte. Dabei hatte er zeitweise auch ein leichtes Lächeln auf den Lippen.