Jürgen Klopp soll der nächste Bundestrainer werden, das ist klar. Doch bis zur endgültigen Einigung dauert es noch etwas. Viel muss nicht mehr geschehen, bis Jürgen Klopp Bundestrainer wird. Am Samstag teilte der DFB mit, dass nach bei einem „konstruktiven Austausch eine Verständigung über wesentliche Eckpunkte eines potenziellen Vertrages erzielt wurde“. Gegeben hat es diesen Austausch zwischen DFB-Präsident Bernd Neuendorf, Vize Hans-Joachim Watzke, Klopp sowie dessen Berater Marc Kosicke. „Die Gespräche werden in der kommenden Woche fortgesetzt“, hieß es weiter. Da Klopp aber noch bei Red Bull unter Vertrag steht, muss sich der DFB auch mit den Vertretern des Getränkekonzerns einig werden – allen voran mit Geschäftsführer Oliver Mintzlaff. Wie der „Kicker“ nun berichtet, soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen. Inhalt des Gesprächs sei eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer. Wird er neuer Bundestrainer? DFB äußert sich zu Klopp-Verhandlungen WM 2026 : Bericht über Spannungen rund um Neuer – DFB dementiert Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit dem Wunsch-Bundestrainer treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor. Markenbotschafter oder gelegentlicher Ratgeber? Unklar ist noch, inwieweit Klopp und Red Bull in Zukunft zueinanderstehen. Zuletzt gab es Berichte, dass Klopp als Markenbotschafter dem Konzern verbunden bleiben könnte. Der TV-Sender Sky wiederum widersprach diesen Meldungen am Sonntag. Eine Rolle als Werbegesicht sei demnach nicht Teil der Überlegungen, Red Bull wünsche sich lediglich, „hin und wieder“ auf Klopps Expertise zurückgreifen zu können. Die Kritik an einer Lösung, in der der Bundestrainer zugleich Werbeträger für Red Bull wäre, war in den vergangenen Tagen vielstimmig, kam unter anderem von Fanvertretern und auch aus den DFB-Landesverbänden.