WM-Finale: Spanischer Weltmeister Capdevila darf doch in die USA reisen

Der spanische Ex-Weltmeister hatte wegen einer verweigerten Einreisegenehmigung sogar Donald Trump öffentlich um Hilfe gebeten. Nun ist er in den USA angekommen – wie es letztlich klappte, bleibt ungeklärt. Joan Capdevila hat es zum WM-Finale geschafft. Der frühere spanische Welt- und Europameister war zuvor mit einem ungewöhnlichen Problem konfrontiert: Die USA hatten ihm die elektronische Einreisegenehmigung ESTA verweigert – woraufhin er sich öffentlich an US-Präsident Donald Trump wandte. Sein ehemaliger Teamkollege Marcos Senna postete auf Instagram ein Foto der beiden vor einem Flugzeug. Dazu schrieb er: „Kurs auf den zweiten Stern.“ Gemeint ist der WM-Titel, den Spanien mit einem Sieg im Finale gegen Argentinien (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online) gewinnen würde. Den bisher einzigen WM-Titel holten die Spanier 2010 – damals ebenfalls mit Capdevila. Auf der Plattform X hatte der 48-Jährige geschrieben: „Ich brauche Hilfe Donald Trump .“ Beim Radiosender Cope vermutete Capdevila, dass ein Legendenspiel der spanischen Liga 2016 in Iran der Grund für die ESTA-Verweigerung gewesen sein könnte. Warum die Einreise letztlich genehmigt wurde, blieb vorerst offen.