César Beauvais hatte das Training für die kommende Saison bereits wieder aufgenommen, als er zum Sinneswandel zu seiner sportlichen Zukunft kam. Nun macht er Schluss und erklärt, warum. Der belgische Biathlet César Beauvais beendet seine Karriere mit nur 25 Jahren. Nach langer Bedenkzeit entschied er sich einige Monate nach dem Ende seiner letzten Saison als Profi für den Rücktritt. 61 Weltcup-Starts absolvierte Beauvais in seiner Laufbahn. Nun zieht er einen Schlussstrich, obwohl er zunächst weitermachen wollte. Beauvais sagte gegenüber dem „Nordic Magazine“: „Ich habe meinen besten Winter hinter mir, inklusive meiner besten Zeiten im IBU-Cup.“ „Kleine Schwester ist endlich da“: Ski-Star zum zweiten Mal Vater geworden Nach Saisonende setzte sich Beauvias laut eigener Aussage zunächst eine Frist bis Ende April. Doch zu diesem Zeitpunkt war sich Beauvais bezüglich seiner Biathlon-Zukunft noch nicht sicher und nahm anschließend wieder das Training auf. Doch etwas war anders. Beauvais offenbarte: „Ich merkte aber, dass es nicht mehr dasselbe war. Ich war nicht mehr so motiviert, wenn ich allein trainierte. Es war nicht mehr der gleiche Antrieb wie in den letzten Jahren zuvor, wo ich wusste, weshalb ich trainieren ging.“ „Führte Biathlon aus den falschen Gründen weiter“ „Im Mai hatte ich dann meinen besten Trainingsmonat mit vielen tollen Trainingseinheiten und hoher Intensität, besonders mit Maxime Germain (US-amerikanischer Biathlet, d.Red.)“, schilderte er. Ein Surfurlaub in Marokko brachte die Entscheidung. Vor Ort sei ihm klar geworden, „dass ich Biathlon aus den falschen Gründen weitergeführt habe, eher aus Gewohnheit und weil ich mich nicht auf das vorbereitet hatte, was als Nächstes kommen würde“, verriet der belgische Wintersportler. Beauvais sagte: „Wenn ich weitergemacht hätte, hätte ich nicht meine volle Leistung bringen können. Mir wurde klar, dass ich aufhören musste.“ Seine Zeit im Biathlon habe er in vollen Zügen genossen, bilanzierte er. Überwiegend lief Beauvais im IBU-Cup. 2022 qualifizierte sich der Belgier für die Olympischen Winterspiele in Peking. Dort belegte er im Einzel den 91. Platz und im Sprint den 94. Rang. Mit der Staffel erreichte er Platz 20.