Fifa-Boss unter Druck: Infantino beruft wohl Krisensitzung

Der Gegenwind für Gianni Infantino wird nach seinem Alleingang immer größer. Nun reagiert der Schweizer und ruft wohl das Führungsgremium des Fußball-Weltverbandes zusammen. Fifa-Präsident Gianni Infantino hat offenbar hochrangige Mitarbeiter des Weltverbands zu einer Krisensitzung einberufen. Diese soll bereits am Mittwoch in Marokkos Hauptstadt Rabat stattfinden. Das berichten die „Times“ und Sky Sports übereinstimmend. Worum es bei dem Treffen genau gehen wird, ist bislang unklar. Der Druck auf den Schweizer hatte sich in den vergangenen Tagen deutlich erhöht. So kritisierten auch Arsène Wenger , Direktor für die globale Fußball-Entwicklung bei der Fifa, und Infantinos Stellvertreter Mattias Grafström dessen Pläne, private Investoren in die Finanzierung der Weltmeisterschaft einzubinden. Zudem warf Jordanien der Fifa vor, sie mit finanziellen Zusagen für die Weltmeisterschaft unter Druck zu setzen, um Unterstützung für Infantino zu gewinnen. Gianni Infantino: Der Druck auf den Fifa-Boss wird immer größer Wirbel um angebliches Telefonat: Infantino sucht wohl Hilfe bei US-Regierung Gleichzeitig sprach sich der frühere Fifa-Präsident Sepp Blatter öffentlich für Lise Klaveness als mögliche Nachfolgerin Infantinos aus. Von Rücktritt wollte dieser jedenfalls auch am Dienstagabend nichts wissen, in seiner Instagram-Story postete er in hoher Schlagzahl Fotos von Erinnerungen der zurückliegenden Weltmeisterschaft oder verbreitete Unterstützerschreiben einzelner Verbände. In Rabat findet am 18. März 2027 die nächste Wahl zum Fifa-Präsidenten statt, zu der Infantino eigentlich wieder antreten wollte. Marokko ist einer der Co-Gastgeber der WM 2030.