Lionel Messi hat nach dem Tod seines Vaters Jorge öffentlich Zweifel an seiner Zukunft als Fußballprofi geäußert. In einem Instagram-Post nennt er einen Grund, der eng mit dem WM-Finale zusammenhängt. Nach dem Tod seines Vaters Jorge hat sich der achtmalige Weltfußballer Lionel Messi emotional zu Wort gemeldet. In einem Instagram-Post schrieb der 39-Jährige, er habe „große Zweifel“, ob er noch lange Fußball spielen werde. Sein Vater war in der Nacht zu Samstag im Alter von 68 Jahren in einer Klinik in Rosario gestorben. In dem Post wandte sich Messi an seinen verstorbenen Vater. Er schrieb: „Warum konntest du nicht noch ein kleines bisschen länger durchhalten, damit wir es gemeinsam zu Ende bringen können?“ Weiter heißt es: „Ich weiß nicht, was ich ohne dich tun und wie ich weitermachen soll. Ich weiß, dass du gelitten hast und dass es so das Beste ist, aber du bist viel zu früh gegangen. Wir hätten noch so viel gemeinsam erleben und genießen können.“ Er könne nicht glauben, dass sein Vater gegangen sei – „ich will es nicht begreifen“. „Habe umgeschaltet“: DFB-Stürmer bei WM genervt von Trump und Infantino Gegenentwurf zur Fifa-Führung: Infantinos Gegner schmieden wohl einen gemeinsamen Plan Jorge Messi hatte seinen Sohn mehrmals gebeten, an der WM in den USA, Mexiko und Kanada teilzunehmen. Zu Beginn des Turniers sei es dem Vater jedoch „so schlecht wie nie zuvor“ gegangen. Es war das erste Mal, dass er bei einem Turnier nicht dabei war. Messi schöpfte daraus seine Motivation auf dem Weg ins Finale. Sein Ziel: „so weit wie möglich zu kommen, um dir Zeit zu verschaffen, damit du wenigstens ein Spiel sehen kannst“. Im Finale verlor Argentinien gegen Spanien 0:1 nach Verlängerung. Über die Niederlage sagte Messi: „Ich habe es nicht geschafft, meine Beine haben einfach nicht mehr mitgemacht. Ich habe versucht, gegen meinen Körper anzukämpfen, aber ich konnte nicht. Ich habe mich nie wirklich gut gefühlt.“ Dennoch habe sein Vater recht behalten – „ich musste dabei sein und es spielen“. Unter dem Beitrag kommentierte unter anderem Franck Ribéry mit einem betenden Emoji und einem Herz, sowieso sein langjähriger Rivale Cristiano Ronaldo . „Eine riesige Umarmung für dich und deine Lieben in diesen schwierigen Zeiten, Leo. Viel Kraft“, schrieb der Portugiese. Während der WM hatte die schwere Erkrankung von Jorge Messi für Aufsehen gesorgt. Ein argentinischer Sender meldete fälschlicherweise sogar seinen Tod. Jorge Messi war nicht nur enger Begleiter seines Sohnes, sondern verhandelte auch dessen große Verträge – darunter die Wechsel zu Paris Saint-Germain (2021) und zu Inter Miami (2023). Beim US-Klub besitzt Lionel Messi einen Vertrag bis Ende 2028.