Blamage im DFB-Pokal: FC St. Pauli fliegt in Runde eins in Essen raus

Nach dem Bundesliga-Abstieg erlebt der FC St. Pauli einen Stolperstart in die neue Saison. Im DFB-Pokal scheitern die Hamburger bereits in der ersten Runde. Blamage für den FC St. Pauli im DFB-Pokal: Die „Kiezkicker“ haben am Sonntag ihr Erstrundenduell bei Drittligist Rot-Weiss Essen mit 0:2 (0:1) verloren. Damit ist für den Bundesliga-Absteiger der Fehlstart in die neue Saison perfekt. In den ersten beiden Ligaspielen hatte die Elf von Trainer Marcel Rapp lediglich zwei Remis geholt. Nun folgte das bittere Aus im Pokal. Der SC Freiburg und der SC Paderborn gaben sich derweil keine Blöße. Die Breisgauer fuhren einen 5:1-Kantersieg (1:0) bei Zweitligaabsteiger Fortuna Düsseldorf ein. Bundesliga-Aufsteiger Paderborn rang Regionalligist Phoenix Lübeck mit 4:2 (2:1) nieder. Rot-Weiss Essen – FC St. Pauli Die Essener, Pokalsieger von 1953, zogen zum ersten Mal seit 2000 in die zweite Runde ein. Marek Janssen brachte den Beinahe-Aufsteiger, der in der Zweitliga-Relegation an Fürth gescheitert war, im Stadion an der Hafenstraße in Führung (36.). Semir Telalović erhöhte kurz nach der Pause (53.). Vor einem Jahr war RWE trotz starker Leistung gegen Borussia Dortmund (0:1) ausgeschieden. St. Pauli hatte in der ersten Hälfte die besseren Torchancen, doch Martijn Kaars scheiterte gleich zweimal in aussichtsreicher Position (19./31.). Auf der Gegenseite verwertete Janssen eine Flanke von Marvin Obuz per Kopf zum 1:0. Nach dem zweiten Gegentreffer waren die Gäste sichtlich geschockt, offensiv fiel den Hamburgern wenig ein. Essen hatte das Spiel im Griff. Fortuna Düsseldorf – SC Freiburg In der Neuauflage des Zweitrundenspiels aus dem Vorjahr erzielten Lucas Höler (18.), Joker Igor Matanović (71., 90.+4), Lukas Kübler (74.) und Jordy Makengo (80.) die Treffer für die überlegenen Gäste, die in der vergangenen Saison bis ins Halbfinale vorgestoßen waren. Die Fortuna, für die Fabian Schleusener traf (76.), verlor nach dem Abstieg in die 3. Liga auch ihr drittes Spiel in der laufenden Spielzeit. Die erste Chance des Spiels besaß Matthias Ginter , gegen Motherwell zweifacher Torschütze: Dessen Kopfball konnte Torhüter Louis Lord bei seinem Debüt für die Fortuna gerade noch über die Latte lenken (11.). Beim Treffer von Höler, der eine Hereingabe von Patrick Osterhage ins Tor lenkte, war der Schlussmann dagegen machtlos. Freiburg erarbeitete sich mit zunehmender Spieldauer immer mehr gute Chancen, traf nach der Führung aber zunächst das Tor nicht. Die Fortuna hielt lange gut mit, war offensiv aber viel zu harmlos. Schleusener traf erst, als die Freiburger mit einem energischen Zwischenspurt bereits alles klargemacht hatten. Phoenix Lübeck – SC Paderborn Für den Favoriten trafen Jano ter Horst (22.), Santiago Castaneda (41.), Stefano Marino (61.) und Gabriel Vidović (71.). Der Viertligist belohnte sich mit den Toren von Moritz Kretzer (43.) und Miguel Fernandes (75.) für seine engagierte Leistung. In Lübeck zeigte Paderborn in der Offensive eine anständige Leistung. Hinten begünstigten Fehler die Treffer von Lübeck. Vor dem zwischenzeitlichen 1:2 klärte Verteidiger Tjark Scheller den Ball in die Mitte. Vor dem 2:4 patzte Pokaltorwart Markus Schubert.