FC Bayern: Boris Becker kritisiert Schiedsrichter nach Rot für BVB

Eigentlich drückt Boris Becker dem FC Bayern die Daumen. Doch beim Supercup kann er eine Entscheidung zugunsten der Münchner nicht nachvollziehen. Der ehemalige Tennisstar Boris Becker hat mit Unverständnis auf den Platzverweis von BVB-Profi im Supercup gegen den FC Bayern (1:2) reagiert. „War keine Rote Karte“, schrieb der 58-Jährige auf X und ergänzte: „Fehler vom Schiri!“ Bensebaini war am Samstagabend von Schiedsrichter Daniel Schlager kurz vor Schluss aufgrund eines groben Foulspiels vom Feld gestellt worden. Der Algerier hatte zuvor Bayern-Neuzugang Ismael Saibari im Mittelfeld mit offener Sohle am Knöchel getroffen. Für Bensebaini war es bereits der zehnte Platzverweis seiner Profikarriere, davon der dritte im BVB-Trikot. „Wünsche das keinem“: Eberl nennt neues Detail zu Musialas Erkrankung DFB-Star trifft bei Debüt: FC Bayern gewinnt den Supercup Gegenwind für Becker: „Bleib bitte beim Tennis“ Für seine Meinung, dass der Dortmunder nicht hätte Rot sehen dürfen, bekam Becker mächtig Gegenwind. Unter seinem X-Beitrag widersprachen ihm zahlreiche Nutzer des Internetportals. „Mensch Boris. Auf Knöchelhöhe ohne Ball muss das doch nicht sein, oder? Da kannst du auch mal Rot geben“, kommentierte einer von ihnen. Ein anderer forderte Becker auf: „Bleib bitte beim Tennis.“ Ein weiterer Nutzer schrieb an den früheren Spitzensportler gerichtet: „Die Meinung dürftest du recht exklusiv haben.“ Dass Becker dem BVB hinsichtlich der Roten Karte zur Seite springt, ist ohnehin ungewöhnlich. Der sechsfache Grand-Slam-Sieger ist bekennender Bayern-Fan, war zwischen Mai 2000 und Dezember 2009 fast zehn Jahre lang Mitglied des Verwaltungsbeirates der Münchner. Neben den Bayern sympathisiert Becker international zudem mit dem englischen Premier-League-Verein FC Chelsea .