Der Manager steckte über Jahre viel Geld in seinen Lieblingsverein. Nicht immer mit dem gewünschten Erfolg. Der Hamburger SV trauert um seinen langjährigen Investor Klaus-Michael Kühne. Der Unternehmer ist im Alter von 89 Jahren gestorben. „‚KMK‘ war für den HSV stets da, wenn dieser ihn brauchte“, teilte der Verein mit. „Der HSV wird Klaus-Michael Kühne in Ehren behalten. Unser Beileid und Mitgefühl gelten seiner Ehefrau Christine.“ Kühne wurde am 2. Juni 1937 in Hamburg geboren und war zeit seines Lebens großer HSV-Fan. Der Milliardär unterstützte seinen Lieblingsklub in den vergangenen Jahren wiederholt finanziell und glich finanzielle Engpässe der Hanseaten aus. Sein Engagement sei „keineswegs profitorientiert“ gewesen, teilte der Klub mit. Infantino-Nachfolge: „Ich habe kein Interesse“ Vor fast 15.000 Fans: Baby als Flitzer verursacht Unterbrechung Insgesamt soll Kühne über die Jahre rund 100 Millionen Euro in den HSV gesteckt haben, zeitweise hielt der Manager über 20 Prozent an der ausgegliederten HSV Fußball AG. „Ich wünsche mir den HSV dort, wo er Ende der 70er- und Anfang der 80er-Jahre schon einmal war“, sagte er 2014 den Vereinsmedien. Zuletzt erwarb Kühne auch die Namensrechte am HSV-Stadion, sodass die Arena wieder Volksparkstadion heißen konnte. Sein letzter Besuch im Stadion ist laut dem Klub jedoch bereits mehr als elf Jahre her. „Er feierte in seiner Wahlheimat Schweiz den Aufstieg in die Bundesliga , genoss den frühzeitigen Klassenerhalt in der vergangenen Saison und fand lobende Worte für die Gesamtentwicklung im Volksparkstadion“, heißt es vonseiten des Vereins.