Manuel Neuer stellt Bundesliga-Rekord in seinem 600. Bayern-Spiel auf

Manuel Neuer erreicht beim Bundesliga-Auftakt gegen Stuttgart gleich drei Karriere-Meilensteine. Einer davon ist in der über 63-jährigen Geschichte der Liga noch keinem Profi gelungen. Beim Bundesliga-Auftakt des FC Bayern gegen den VfB Stuttgart (5:1) hat Torhüter Manuel Neuer gleich drei Karriere-Meilensteine erreicht. Der 40-Jährige bestritt sein 600. Pflichtspiel für die Münchner, sein 546. in der Bundesliga – und stellte dabei einen Rekord auf, den es in der Liga noch nie gegeben hat. Als erster Profi in der Bundesliga-Geschichte kam Neuer in 21 aufeinanderfolgenden Saisons zum Einsatz. Sein Debüt hatte er am 19. August 2006 im Trikot des FC Schalke 04 gefeiert. Beim Spiel bei Alemannia Aachen hielt er gleich die Null. Seit der Saison 2011/12 steht er im Tor des FC Bayern. Rolle im DFB-Team: Jürgen Klopp gibt Einblick in Sprachnachricht an Musiala Immer mehr Verletzungen: Rächt sich nun die Entwicklung? Bei Sky äußerte sich Bayerns Kapitän vor dem Bundesliga-Auftakt zur Stimmung im Team: „Es ist auf jeden Fall wunderschön, in dieser Mannschaft zu spielen. Ich glaube, der Hunger in der Mannschaft ist riesengroß nach wie vor und es macht Spaß. Und deshalb ist es immer eine extra Motivation, auch für den Verein zu spielen, für die Fans zu spielen.“ Neuer legt keinen Wert auf Statistiken Mit 546 Bundesligaspielen rückte Neuer auf Platz fünf der ewigen Rekordspieler-Liste vor – gleichauf mit Mirko Votava, der für Borussia Dortmund und Werder Bremen aktiv war. Vor ihm rangieren nur noch Klaus Fichtel mit 552 Spielen, Oliver Kahn mit 557, Manfred Kaltz mit 581 und Charly Körbel mit 602. Fichtel ist der einzige Profi, der in mehr Bundesliga-Saisons gespielt hat als Neuer – nämlich 22. Beim früheren Schalker und Bremer lag allerdings eine Unterbrechung dazwischen: die Zweitliga-Saison bei Werder 1980/81. Auf die Zahlen legt Neuer wenig Wert. Gegenüber Sky sagte er: „Das ist eine besondere Marke, aber ich schaue jetzt nicht so auf die Zahlen und Statistiken. Wichtig ist, dass ich der Mannschaft helfen kann. Und das hoffe ich auch wieder unter Beweis zu stellen in dieser Saison.“