Bundestrainer Jürgen Klopp bereist die Bundesliga und sucht das persönliche Gespräch mit seinen Nationalspielern. Dabei hat er auch einen Stürmer im Blick, der bislang noch kein A-Länderspiel bestritten hat. Jürgen Klopp macht die Runde durch die Bundesliga. Der neue Bundestrainer hat bereits Kontakt zu mehreren Nationalspielern aufgenommen – und plant ein persönliches Treffen mit dem Stuttgarter Stürmer Dženan Pejčinović, der bislang noch nie für die deutsche A-Auswahl aufgelaufen ist. Pejčinović hat alle U-Mannschaften des DFB durchlaufen und zuletzt sieben Spiele in der U21 bestritten. Vor dem Bundesliga-Auftaktspiel zwischen dem FC Bayern und dem VfB sagte Klopp am Freitagabend bei Sat.1 : „Er weiß das jetzt, weil ich gesagt habe: Wenn ich Montag in Stuttgart bin, treffen wir uns.“ Klopp über Musiala: „Er kennt mich ja gar nicht“ Rückschlag für Klopp? Torschützenkönig soll sich gegen DFB entschieden haben Nach drei Toren in der ersten Runde des DFB-Pokals blieb Pejčinović bei der 1:5-Niederlage gegen den FC Bayern zum Bundesliga-Start unauffällig. Der Angreifer wurde nach 62. Minuten ausgewechselt. Klopp suchte bereits Kontakt mit zahlreichen Spielern Bei Sky erklärte Klopp, mit vielen Spielern bereits gesprochen zu haben – unter anderem auch mit Florian Wirtz . Am Sonntag wolle er sich beim Training des FC Bayern zudem mit Jamal Musiala treffen, dem er bereits eine Sprachnachricht geschickt habe. Am Nachmittag desselben Tages plane Klopp, in Augsburg das Spiel des FCA gegen Schalke 04 zu verfolgen. Den kontaktierten Spielern habe er eine Botschaft übermittelt. Klopp: „Die Botschaft, um die es da geht, ist einfach: dass wir vieles intensiver gestalten wollen. Da sind sich aber auch alle einig. Es ist ja wirklich so: Besser spielen sollte möglich sein, und dafür muss jeder ein bisschen mehr machen.“ Im internationalen Vergleich gehe es nicht darum, „dass wir die besten Talente der Welt haben“, ergänzte Klopp. „Es geht darum, dass es für den Gegner wahnsinnig schwer ist, gegen uns zu spielen. Damit müssen wir jetzt anfangen.“ Den Erwartungsdruck spürt Klopp. Er sagte: „Wir haben ganz viel vor beim DFB, aber wir wissen, wir können uns Zeit nur kaufen über Ergebnisse, also über Fortschritte.“ Er könne erzählen, was er wolle, „aber wenn wir am Ende die Spiele verlieren, dann habe ich auch nicht so wahnsinnig viel Zeit“. Seinen ersten Kader nominiert Klopp am 17. September. Danach stehen Nations-League-Spiele in den Niederlanden (24. September), gegen Griechenland in Augsburg (27. September), gegen Serbien in München (1. Oktober) und in Griechenland (4. Oktober) an.