Lange müssen die Münchnerinnen auf die Führung warten, am Ende wird es dann doch noch deutlich. Nationalspielerin Klara Bühl avanciert zur Spielerin des Spiels. Die Fußballerinnen des FC Bayern haben den ersehnten ersten Sieg in dieser Champions-League-Saison gefeiert. Eine Woche nach dem bitteren 2:2 gegen Manchester City hatte der deutsche Double-Sieger im Estádio da Luz lange Probleme, gewann durch die Treffer von Klara Bühl (74.), Pernille Harder (80.) und Franziska Kett (88.) aber letztlich verdient mit 3:0 (0:0) bei Benfica Lissabon . Das Team von Trainer José Barcala holte damit drei immens wichtige Punkte im Kampf um die K.o.-Runde. In den abschließenden vier Spielen der Ligaphase warten nämlich harte Brocken: Am 28. Oktober geht es gegen Real Madrid weiter, es folgen die Duelle mit Paris Saint-Germain, Austria Wien und Titelverteidiger FC Barcelona . So lief das Spiel Barcala rotierte drei Tage nach dem Fast-Debakel im DFB-Pokal beim Zweitligisten Borussia Mönchengladbach (2:1) nahezu komplett durch, lediglich Kett und Jovana Damnjanovic standen erneut in der Startelf. Bis zur Pause erarbeiteten sich die Bayern-Frauen kaum nennenswerte Chancen, eine verunglückte Flanke von Bühl konnte die deutsche Torhüterin Lena Pauels im Tor des portugiesischen Meisters, der mit einem 2:1 bei Juventus Turin gestartet war, problemlos über die Latte lenken. Sammer schimpft über deutschen Fußball: „Wir sind Feiglinge geworden“ DFB-Kapitän gegen Serbien? Klopp nennt keinen Namen, gibt aber einen Hinweis Sportdirektorin Bianca Rech war mit der Leistung überhaupt nicht einverstanden. „Da fehlt eine ganze Menge, wir können überhaupt nicht zufrieden sein. Vor dem Tor sind wir einfach schwach. Das ist eindeutig zu wenig. Punkt“, kritisierte sie in der Halbzeit im ZDF . Nach dem Seitenwechsel war zunächst kaum Besserung in Sicht, bis Bühls Schuss aus der Distanz über den Innenpfosten im Tor landete. Die starke Harder und Kett legten jeweils auf Vorlage von Bühl nach. Barcelona feierte mit dem 6:0 (2:0) bei der AS Rom den zweiten Kantersieg und übernahm die Tabellenführung. Neu-Nationalspielerin Lisa Baum stand beim 2:2 (1:0) des FC Arsenal in der Startelf, Selina Cerci und Torhüterin Anneke Borbe kamen hingegen nicht zum Einsatz.
Frauenfußball: Klara Bühl führt FC Bayern zum Sieg bei Benfica Lissabon
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Fußball: Präsident von bulgarischem Erstliga-Klub erschossen
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Ein Mord überschattet den Fußball in Bulgarien. Klubchef Iliyan Filipov wird erschossen aufgefunden. Sein Verein findet emotionale Worte. Iliyan Filipov, Präsident des bulgarischen Erstligisten Botev Plovdiv, ist in der Nacht zu Mittwoch erschossen worden. Filipov wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf seinem Grundstück in der Stadt getötet. Der Vorfall ereignete sich gegen 1 Uhr. Die Regionaldirektion Plovdiv des Innenministeriums teilte mit, dass um diese Zeit eine Meldung über einen erschossenen Mann aus einem Wohngebiet einging. Als die Polizei am Tatort eintraf, fanden die Beamten Filipov leblos vor. Nach Angaben der Behörden gibt es derzeit keine Hinweise darauf, dass der Klubchef zuvor bedroht worden war. Neuer DFB-Nationalspieler: Sein Fall lag beim Gerichtshof für Menschenrechte Sammer schimpft über deutschen Fußball: „Wir sind Feiglinge geworden“ Die Polizei sperrte den Bereich rund um den Tatort großräumig ab, der Verkehr auf mehreren Straßen wurde eingeschränkt. Berichten zufolge waren in den frühen Morgenstunden alle Ausfahrten aus Plovdiv blockiert. Die Behörden haben Ermittlungen wegen eines schweren Verbrechens aufgenommen. Motiv und Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Botev Plovdiv reagierte mit einer Erklärung auf die Nachricht. Der Klub schrieb auf Instagram: „Der FFC Botev Plovdiv drückt seine tiefe Trauer über den tragischen Tod des Vereinspräsidenten Ilian Filipov aus. Die Vereinsführung, die Spieler und die Mitarbeiter des Vereins sprechen seiner Familie, seinen Angehörigen und Freunden ihr aufrichtiges Beileid aus. Iliyan Filipov wird für immer Teil der Geschichte von Botev Plovdiv bleiben. Sein Beitrag zur Rettung des Vereins im Sommer 2025 und sein Engagement für die ‚gelb-schwarze‘ Idee werden von allen in unserer Familie in Erinnerung bleiben.“ Filipov rettete Klub vor Bankrott Filipov ist Gründer und Eigentümer des bulgarischen Transport- und Bauunternehmens PIMK. Im Sommer 2025 hatte er Botev Plovdiv übernommen und den Traditionsklub innerhalb kurzer Zeit aus einer schweren finanziellen Krise geführt. Der Verein stand mit einem Defizit von 3,5 Millionen Euro kurz vor dem Bankrott. Durch Filipovs Einsatz wurde der Klub finanziell stabilisiert. Unter seiner Leitung wurde zudem die Renovierung des Hristo-Botev-Stadions vorangetrieben – ein Projekt, das seine Popularität in Plovdiv weiter stärkte. Fans legten nun vor dem Stadion Blumen nieder und zündeten Kerzen in Gedenken an Filipov an. Der Verein würdigte Filipovs Rolle bei der Stadionmodernisierung mit weiteren Worten: „Sein Name wird mit goldenen Lettern für die Nachwelt in Erinnerung bleiben, dank der erfolgreichen Fertigstellung des Umbaus des ‚Hristo-Botev‘-Stadions, das dadurch zur modernsten Sportanlage Bulgariens wurde. In dieser schweren Zeit stehen wir alle seiner Familie, seinen Angehörigen und Freunden zur Seite.“
Uni von Buenos Aires macht Messi zum Ehrendoktor
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Lionel Messi darf sich über einen akademischen Ehrentitel freuen. Die Auszeichnung soll vor dem letzten Spiel des Superstars für die argentinische Nationalmannschaft erfolgen. Die Universität von Buenos Aires hat beschlossen, Fußball-Superstar Lionel Messi mit der Ehrendoktorwürde auszuzeichnen. Die Ehrung soll vor Messis Abschiedsspiel von der argentinischen Nationalmannschaft am 7. Oktober (01.00 MESZ) gegen Benin im Stadion Monumental von Buenos Aires erfolgen, wie die Hochschule auf ihrer Website mitteilte. Der Oberste Rat der Universität begründete seinen einstimmigen Beschluss damit, dass der Werdegang des heute 39 Jahre alten Ausnahmefußballers „ein Beispiel für Exzellenz, Beharrlichkeit, Bescheidenheit und ethisches Handeln bei der Ausübung seiner Tätigkeit sowie für sein Engagement für die nationale Vertretung der Argentinischen Republik“ sei. All dies seien Werte, die die Universität seit jeher fördere. Die Universität würdigte in ihrer Pressemitteilung, dass Messi als Kapitän die argentinische Nationalmannschaft zum ersten Mal in ihrer Geschichte zu vier Titeln in Serie führte: Die beiden Erfolge bei der Copa América 2021 und 2024 sowie der WM-Triumph und der Sieg bei der Finalissima gegen den damaligen Europameister Italien (beides 2022). Messi als Vorbild gewürdigt „Über das hinaus, was wir alle in Argentinien über Messi wissen – unabhängig von den Zahlen und Statistiken, die seine Leistungen als Sportler belegen -, möchten wir auch einen bescheidenen, beharrlichen Menschen würdigen, der ein Vorbild und Botschafter unserer Populärkultur und unserer nationalen Identität ist“, wird Universitätsrektor Ricardo Gelpi in der Pressemitteilung zitiert. Messi hatte Ende August sechs Wochen nach dem verlorenen WM-Finale gegen Spanien seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft verkündet. Von daher kam es für viele Fans überraschend, dass Auswahl-Trainer Lionel Scaloni den achtmaligen Weltfußballer im Rahmen der aktuellen Freundschaftsspiele der „Albiceleste“ doch noch einmal nominierte. Die Tickets für Messis Abschiedsspiel waren in weniger als zwei Stunden vergriffen.
Rückendeckung: Klopp schafft die Wende
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Die Zukunft des deutschen Fußballs ist unter Jürgen Klopp rosig. Zumindest, wenn es nach der Meinung der FT-User geht. Denn bei einer Umfrage haben 94 Prozent aller Teilnehmer auf die Frage, ob Klopp (…)
400 Millionen: Neuer Transfer-Skandal um ManCity
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Die Enthüllungen um die skandalösen Geschäftsgebaren von Manchester City reißen nicht ab. Hat er Scheichklub in diesem Sommer trotz Kenntnis des kommenden Urteils fast 400 Millionen Euro in Transfers (…)
Startet Klopp mit drei Debütanten?
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Mit einem fast komplett frischen Kader geht Jürgen Klopp seine Länderspiele drei und vier an. Gegen Serbien soll am Donnerstag (20:45 Uhr) mit folgender Elf der erste Sieg seiner Amtszeit her.Im Tor (…)
Ronaldo äußert sich zu Portugal-Abschied
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Das nächste Kapitel im Skandal um Cristiano Ronaldo und die portugiesische Nationalmannschaft wird geschrieben. Jetzt hat sich der 41-jährige Megastar über Instagram zur Situation geäußert: „Nach der (…)
Ronaldo-Hammer: Superstar verlässt Nationalmannschaft
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Endet so unrühmlich die Nationalmannschaftskarriere von Ronaldo? Einen Tag vor dem Spiel gegen Dänemark erfährt der Superstar, dass er wieder nicht in der Startelf steht – und verlässt das Team. Cristiano Ronaldo hat das Trainingscamp der portugiesischen Nationalmannschaft verlassen. „Zu gegebener Zeit werde ich allen Portugiesen die Wahrheit erzählen über die Gründe, die mich dazu motiviert haben, die Nationalmannschaft zu verlassen, für die ich mich immer aufgeopfert habe“, schrieb Ronaldo am Abend auf seinem Instagram-Kanal. „Jetzt ist es an der Zeit Portugal und allen meinen Mitspielern viel Glück zu wünschen, ohne Ausnahme.“ Angaben dazu, ob die Abreise gleichbedeutend mit einem Rücktritt aus der Nationalmannschaft ist, machte Ronaldo zunächst keine. Kurz vor der Abreise des Angreifers hatte Trainer Jorge Jesus auf einer Pressekonferenz angekündigt, dass Ronaldo in der Nations League gegen Dänemark am Donnerstag nicht in der Startelf stehen werde. Schon gegen Norwegen saß der 41-Jährige auf der Bank und wurde gar nicht eingewechselt. Trainer berichtete kurz zuvor noch von Verständnis bei Ronaldo Jesus hatte auf der Pressekonferenz noch betont, dass es keine Probleme gebe zwischen ihm und dem größten Star der portugiesischen Mannschaft. „Es wirkt, als habe es ein Problem gegeben zwischen uns, aber es gab kein Problem“, sagte er. „Ich bin derjenige, der die Entscheidungen trifft, und das weiß jeder.“ Außerdem sagte Jesus, Ronaldo habe sich nicht geweigert zu trainieren. Der Routinier habe vielmehr seine Kooperation signalisiert: „Cristiano hat mir gesagt: Wenn du willst, dass ich spiele, spiele ich. Wenn du willst, dass ich auf der Bank sitze, mache ich das. Wenn du mich auf der Tribüne willst, mache ich das.“ Nicht lange nach dieser Aussage berichteten spanische und portugiesische Medien von der Abreise Ronaldos, der in seinem Privatjet nach Madrid flog. Zum Auftakt in die Nations League hatte Jesus Ronaldo gegen Wales in die Startelf gestellt. Beim 1:0 blieb Ronaldo ohne Tor. Das 2:1 gegen Norwegen erlebte er dann komplett von der Bank aus. Jesus hatte die Nationalmannschaft nach der WM übernommen. Mit Ronaldo hatte er zuvor bereits in Saudi-Arabien zusammengearbeitet.
Cristiano Ronaldo: Superstar reist von Nationalteam
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Endet eine der größten Nationalmannschaftskarrieren im Eklat? Nachdem ihm erneut ein Bankplatz drohte, hat der Superstar das portugiesische Trainingslager per Privatjet verlassen. Die Beziehung zwischen Cristiano Ronaldo und der portugiesischen Nationalmannschaft steht vor einem Bruch. Nachdem Nationaltrainer Jorge Jesus dem 41-Jährigen erneut keinen festen Platz in der Startelf in Aussicht gestellt hat, hat Ronaldo das Teamquartier in Dänemark verlassen und sein Ende in der Seleção angedeutet. Auslöser ist das Nations-League-Spiel gegen Norwegen vor wenigen Tagen. Beim 2:1-Sieg Portugals kam der Angreifer von Al-Nassr nicht zum Einsatz, saß 90 Minuten auf der Bank. Die Entscheidung des Trainers könnte nun weitreichende Folgen für Ronaldos Zukunft im Nationaltrikot haben. Am Mittwochnachmittag verließ der dreimalige Ballon-d’Or-Gewinner und fünfmalige Weltfußballer das Trainingslager seiner Mannschaft in Dänemark – zunächst berichteten Medien darüber, inzwischen hat Ronaldo selbst Stellung bezogen. Neuer DFB-Nationalspieler: Sein Fall lag beim Gerichtshof für Menschenrechte Sammer schimpft über deutschen Fußball: „Sind Feiglinge geworden“ Auf Instagram veröffentlichte er ein Statement. Ronaldo schrieb: „Nach der Pressekonferenz des Nationaltrainers und im Anschluss an ein Gespräch mit dem Präsidenten des portugiesischen Fußballverbands habe ich beschlossen, das Trainingslager der Nationalmannschaft zu verlassen.“ Zudem deutete er an, dass seine Zeit im Nationalteam zu Ende gehen könnte: „Zu gegebener Zeit werde ich allen Portugiesen die Wahrheit über die Gründe für meinen Abschied von der Nationalmannschaft sagen, der ich mich stets mit ganzer Kraft gewidmet habe. Jetzt ist es an der Zeit, Portugal und all meinen Mannschaftskameraden, ohne Ausnahme, viel Glück zu wünschen.“ Bereits die Nichtberücksichtigung gegen Norwegen hatte in den vergangenen Tagen für Diskussionen gesorgt. Berichten zufolge war Ronaldo sehr verärgert, dass er nicht eingewechselt wurde. Nach dem Spiel soll er auf den üblichen Gruß an die Fans verzichtet haben. Trainer Jorge Jesus hatte angekündigt, das Gespräch mit dem Kapitän zu suchen. Am Mittwoch eskalierte die Situation jedoch weiter. Ronaldo fehlte bei einer Trainingseinheit vor dem Spiel gegen Dänemark am Donnerstagabend (20.45 Uhr). Stattdessen war er mit Handy und Kaffee in der Hand auf dem Trainingsgelände unterwegs. Wenig später sprach er kurz mit Jesus und kehrte anschließend ins Hotel zurück. Der Verband erklärte den Ablauf so: Das Fitnessstudio des Trainingszentrums verfüge nicht über die Geräte, die Ronaldo für sein individuelles Training benötige. Trainer Jorge Jesus: „Es gab kein Problem“ Jesus hatte auf der Pressekonferenz noch betont, dass es keine Differenzen gebe zwischen ihm und dem größten Star der portugiesischen Mannschaft. „Es wirkt, als habe es ein Problem gegeben zwischen uns, aber es gab kein Problem“, sagte er. „Ich bin derjenige, der die Entscheidungen trifft, und das weiß jeder.“ Außerdem sagte Jesus, Ronaldo habe sich nicht geweigert zu trainieren. Der Routinier habe vielmehr seine Kooperation signalisiert: „Cristiano hat mir gesagt: Wenn du willst, dass ich spiele, spiele ich. Wenn du willst, dass ich auf der Bank sitze, mache ich das. Wenn du mich auf der Tribüne willst, mache ich das.“ Gleichzeitig kündigte Jesus, der das Traineramt nach der WM übernommen hatte, an, erneut auf Goncalo Ramos in der Spitze zu setzen: „Wenn es normal läuft, wird Goncalo spielen.“ Offenbar war dies der Punkt, an dem Ronaldo die Konsequenzen zog. Nicht lange nach dieser Aussage berichteten spanische und portugiesische Medien von der Abreise Ronaldos, der in seinem Privatjet nach Madrid flog.
U21: Deutschland siegt dank Dreierpack von Tresoldi auf Malta
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Deutschland gerät auf Malta früh ins Hintertreffen, dreht dann – angeführt vom Kapitän – aber mächtig auf. Das EM-Ticket ist nun zum Greifen nah. Deutschlands U21-Nationalmannschaft hat einen weiteren Schritt in Richtung Fußball-Europameisterschaft 2027 gemacht. Das Team von Trainer Antonio di Salvo erfüllte am Mittwochabend seine Pflichtaufgabe und siegte auf Malta mit 4:1 (2:1). Herausragend dabei: Kapitän und Torjäger Nicolò Tresoldi (Club Brügge), dem ein Dreierpack gelang (11., 47., 69.). Das vierte deutsche Tor zum zwischenzeitlichen 2:1 aus Gästesicht erzielte Union Berlins Tom Rothe per Kopf (32.). In Führung gingen überraschend die Gastgeber, nachdem Basil Tuma einen frühen Konter erfolgreich abschloss (9.). In der Folge übernahm das deutsche Team jedoch das Kommando und schoss den auch in der Höhe verdienten Sieg heraus. DFB-Kapitän gegen Serbien? Klopp nennt keinen Namen, gibt aber einen Hinweis Sammer schimpft über deutschen Fußball: „Sind Feiglinge geworden“ Tresoldi kletterte mit seinen Treffern Nummer 14, 15 und 16 im 26. U21-Spiel in der ewigen Bestenliste auf Platz drei. Nur Heiko Herrlich (17 Tore) und Pierre Littbarski (18) liegen noch vor dem 22-Jährigen. So lief das Spiel Die Kräfteverhältnisse waren im beschaulichen Centenary Stadium in Attard klar verteilt. Fußballzwerg Malta hatte zuvor in acht Spielen nur einen einzigen Treffer erzielt, das Hinspiel in Fürth hatte die DFB-Auswahl im November 2025 locker mit 6:0 gewonnen. Di Salvo rotierte kräftig durch, im Vergleich zum 4:0 in Lettland am Samstag verblieben lediglich Doppelpacker Paris Brunner sowie Dzenan Pejcinovic und Tresoldi in der Startelf. In Abwesenheit von Tom Bischof (abgereist zur A-Nationalmannschaft) führte Tresoldi, der sich erst im Sommer zwischen Deutschland und Italien entscheiden will, die U21 erstmals von Beginn an als Kapitän aufs Feld. Entsprechend selbstbewusst gab er sich schon vor dem Anpfiff am ran-Mikrofon: „Mal sehen, wie viele Tore ich heute schießen kann, hoffentlich viele“. Gesagt, getan. Doch zunächst musste die DFB-Auswahl einem Rückstand hinterherlaufen. Dem Augsburger Debütanten Noahkai Banks unterlief ein Fehler im Spielaufbau, Tuma ließ Torhüter Max Weiß (FC Burnley) keine Chance. Der haushohe Favorit schüttelte sich kurz und antwortete direkt: Leandro Morgalla traf den Pfosten, Tresoldi verwandelte den Abpraller. In der Folge tat sich die deutsche Auswahl vor ein paar hundert Zuschauern auf der einen und einer Motocross-Strecke auf der anderen Seite schwer mit den tiefstehenden Gastgebern, ehe der Ball über Umwege bei Rothe landete, der locker einköpfte. Direkt nach der Pause traf auch Tresoldi nach einer Ecke per Kopf, das schönste Tor des Abends gelang ihm per direktem Freistoß aus 17 Metern in den Winkel. Das abschließende Qualifikationsspiel gegen Georgien steht am kommenden Dienstag (18 Uhr) vor heimischer Kulisse in Bielefeld auf dem Programm. Ein weiterer Sieg und das deutsche Team ist als Gruppenerster sicher bei der EM im kommenden Jahr in Serbien und Albanien dabei. Sollte Verfolger Griechenland am Donnerstag überraschend gegen Lettland verlieren, wäre die Qualifikation schon vor dem abschließenden Spieltag sicher.