Das DFB-Sportgericht bestraft Hannover 96 für Pyrotechnik-Einsätze seiner Fans in gleich zwei Partien. Auch der Rivale aus dem Niedersachsen-Derby bleibt nicht ohne Konsequenzen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat Hannover 96 zu Geldstrafen von insgesamt 382.200 Euro verurteilt. Grund sind Pyrotechnik-Einsätze von Fans in zwei Zweitligaspielen – im Niedersachsen-Derby gegen Eintracht Braunschweig und beim Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg . Für das Derby am 20. März beläuft sich die Strafe auf 230.400 Euro. Das Spiel musste wegen der Pyrotechnik-Einsätze mehr als zehn Minuten unterbrochen werden. Bis zu 76.800 Euro der Strafe darf der Klub für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen einsetzen. Für den Auftritt beim 1. FC Magdeburg am 30. Januar kommen weitere 151.800 Euro hinzu – davon bis zu 50.600 Euro zweckgebunden für sicherheitstechnische Maßnahmen. Beide Urteile sind noch nicht rechtskräftig. Hannover 96 kann Einspruch einlegen. Zuvor hatte das DFB-Sportgericht Eintracht Braunschweig für denselben Derby-Vorfall bereits mit 118.200 Euro bestraft.