Der Auftritt der Hockey-Frauen bei der Weltmeisterschaft hat Folgen beim DHB. Auch der weitere Plan steht fest. Nach dem enttäuschenden WM-Auftritt hat sich der Deutsche Hockey-Bund (DHB) mit sofortiger Wirkung von Frauen-Bundestrainerin Janneke Schopman getrennt. Bei der Weltmeisterschaft in den Niederlanden und Belgien hatte die deutsche Auswahl den Einzug in die K.-o.-Runde zuletzt verpasst und am Ende nur den sechsten Platz belegt. Über das weitere Vorgehen wolle der DHB zu gegebener Zeit informieren, hieß es. „Wir bedanken uns bei Janneke für ihre Arbeit, ihr Engagement und ihren großen Einsatz für unsere Frauen-Nationalmannschaft. Sie hat in ihrer Zeit beim DHB wichtige Impulse gesetzt und die Mannschaft bei der Europameisterschaft 2025 in Mönchengladbach zur Silbermedaille geführt. Auch wenn wir uns jetzt entschieden haben, die Zusammenarbeit zu beenden, trennen wir uns mit großem Respekt voneinander“, sagte DHB-Sportvorstand Martin Schultze. Schopman hatte die „Danas“ im November 2024 übernommen und mit dem Team bei der Heim-EM im Vorjahr den größten Erfolg gefeiert. Die 48 Jahre alte Niederländerin hatte als Spielerin 2008 olympisches Gold sowie mehrere Welt- und Europameistertitel gewonnen. Nach ihrer aktiven Laufbahn wechselte sie auf die Trainerbank und arbeitete zunächst im niederländischen Hockey, bevor sie unter anderem die indische Frauen-Nationalmannschaft übernahm.