Werder Bremen: Njinmah fehlt monatelang – Fritz erklärt Transferstrategie

Werder Bremen kämpft mit einer wachsenden Verletztenliste. Wie der Klub am letzten Transfertag reagiert, löst Verwunderung aus. Werder Bremen hat innerhalb weniger Tage den nächsten Langzeitausfall zu beklagen. Stürmer Justin Njinmah hat sich beim 1:4 in Freiburg eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen und wird mehrere Monate fehlen – genau wie Jens Stage, dessen Verletzung erst drei Tage zuvor bekannt geworden war . Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz äußerte sich am Abend in einer Medienrunde zu dem Ausfall: „Jede Verletzung tut uns weh. Das war sicherlich für uns alle ein großer Schock.“ Zukunft im DFB-Team: Ter Stegen gibt Einblick in Gespräch mit Jürgen Klopp Gesundheitliche Gründe: Ex-Bundesliga-Profi Weiser tritt als Viertliga-Trainer zurück Während die Bremer mit Youri Regger immerhin Ersatz für Stage verpflichteten, reagierte man auf die Njinmah-Verletzung nicht mehr. Obwohl mit Marco Grüll, Eren Dinkci und Paul Erevbenagie nur noch drei offensive Außenbahnspieler im Kader stehen. Stattdessen verstärkten die Außenverteidiger Moussa Ndiaye (vom RSC Anderlecht) und Arthur (von Bayer Leverkusen) die Hanseaten. Fritz erklärte die Entscheidung: „Die Frage war: Machst du noch etwas? Aufgrund der Kurzfristigkeit und der Marktsituation haben wir uns aber entschieden, Justin Njinmahs Position nicht mehr nachzubesetzen.“ Auf die Kadertiefe angesprochen, ergänzte er: „Wir haben noch einige Spieler im Kader, die auf mehreren Positionen spielen können.“