Nick Woltemade will seiner Karriere bei Juventus Turin neuen Schwung verleihen. Didi Hamann kann diesen Schritt nicht nachvollziehen. TV-Experte Dietmar „Didi“ Hamann hat deutliche Kritik am Leih-Wechsel von Nick Woltemade zu Juventus Turin geäußert. „Ich wäre in Newcastle geblieben“, sagte er am Dienstagabend bei Sky. Alternativ hätte Hamann eine Rückkehr des Stürmers nach Deutschland für gut befunden. „Ich hätte es lieber gesehen, wenn er zum BVB gewechselt wäre“, sagte der Ex-Profi und fügte bezüglich des Schrittes nach Italien hinzu: „Der Wechsel gefällt mir nicht wirklich.“ Zum BVB hätte Woltemade wiederum gepasst, so Hamann. Zukunft im DFB-Team: Ter Stegen gibt Einblick in Gespräch mit Jürgen Klopp Gesundheitliche Gründe: Ex-Bundesliga-Profi tritt als Viertliga-Trainer zurück Der ehemalige Nationalspieler nannte auch den Grund für seine Kritik am Wechsel nach Turin. „In Italien spielt in den letzten Jahren die Musik in Mailand“, sagte er mit Blick auf die zwei Meisterschaften von Inter Mailand in den vergangenen drei Jahren. Juventus konnte die Liga letztmalig in der Saison 2019/20 gewinnen. Juventus „qualitativ eine ganz gute Mannschaft“ Ein weiterer negativer Punkt für Hamann: Nach Platz sechs in der vergangenen Spielzeit ist die „Alte Dame“ aus Turin in diesem Jahr nicht in der Champions League , sondern lediglich in der Europa League vertreten. „Qualitativ ist das aber eine ganz gute Mannschaft“, fand er dann jedoch auch lobende Worte für den italienischen Rekordmeister. Insgesamt hat Juventus in diesem Sommer 164 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben. Mit Newcastle hätte Woltemande zudem gar nicht international gespielt. Der DFB-Star war im vergangenen Sommer für 75 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zu nach England gewechselt. Nach einem guten Start wurde der gelernte Angreifer Woltemade jedoch immer weniger eingesetzt und musste auch häufig im zentralen Mittelfeld spielen. In dieser Saison stand er in zwei Liga-Spielen unter Neu-Trainer Matthias Jaissle nur 19 Minuten auf dem Platz.