FC Bayern: Ismael Saibari über Freund – „Was passiert ist, tut weh“

Neuzugang Ismael Saibari trägt in München die Rückennummer 34 – aus einem bestimmten Grund. Nun erinnert er sich noch einmal zurück. Stürmer Ismael Saibari vom FC Bayern hat bewegend über seine Freundschaft mit Abdelhak Nouri gesprochen. „Was mit Abdelhak passiert ist, tut mir einfach weh“, sagte der Neuzugang des deutschen Rekordmeisters im Interview mit dem Vereinsmagazin „51“. Nouri war selbst Profi, erlitt im Sommer 2017 als Spieler von Ajax Amsterdam in einem Testspiel gegen Werder Bremen einen Herzstillstand und trug bleibende Hirnschäden davon. Der damals 20-Jährige gilt seither als Pflegefall. Die Verbindung zwischen Saibari und der Familie von Nouri kam über seinen Berater. „Er arbeitet mit Abdelhaks Bruder zusammen. Die Beziehung ist dann von Tag zu Tag intensiver geworden, auch zwischen den Familien. Wir machen sogar gemeinsam Urlaub“, erzählte der Marokkaner weiter. Mehr als Bayern und der BVB : Ein Bundesligist gab 157 Millionen Euro aus Deutsches Trio komplett: Nächster Ex-Nationalspieler schließt sich Ajax an Dass Saibari sich den Bayern anschließen würde, begeisterte den früheren Profi. „Abdelhak kann ja nicht sprechen, er kommuniziert mit den Augenbrauen – und es war sehr deutlich zu sehen, wie sehr er sich für mich gefreut hat“, so Saibari. Dann ging es um seine Trikotnummer: „Ich habe ihm auch die Entscheidung überlassen, welche Rückennummer ich bei Bayern trage. Er hat die 34 gewählt, also habe ich sie genommen.“ Nouri selbst trug die 34. In München wurde die Nummer zuletzt vor allem von Nachwuchsspielern getragen. Sandro Wagner , Pierre-Emile Højbjerg, Marco Friedl und Deniz Ofli zuletzt liefen mit der Zahl auf dem Rücken auf.