Drei Spiele, drei Niederlagen. Bei Borussia Mönchengladbach ist der Saisonstart fehlgeschlagen. Muss der Coach daher gehen? Sportchef Rouven Schröder hat nach dem Fehlstart von Borussia Mönchengladbach ein Bekenntnis zu Trainer Eugen Polanski vermieden. „Wir werden in uns gehen, dementsprechend auch das Gespräch führen mit Eugen zusammen, der Mannschaft, dem Mannschaftsrat und allen Beteiligten, ob wir so weitermachen wollen in der Form“, sagte Schröder nach dem 0:5 (0:2) beim SC Freiburg bei Sky: „Wir müssen punkten. Das ist wichtig, da geht es nicht um Personen.“ Nach der Klatsche seien erstmal alle „sehr deprimiert und niedergeschlagen“, führte der 50-Jährige aus: „Wir müssen das sacken lassen und uns die richtigen Gedanken machen. Nach einer Nacht schlafen ist es ganz wichtig, dass man ganz klar in die Analyse geht, was wir besser machen können.“ Nun wolle man die nächste Chance nutzen: „Du hast nur noch ein Spiel, dann hast du drei Wochen Länderspielpause. Und du möchtest nicht mit null Punkten in die Länderspielpause gehen.“ Es sei „wichtig, dass wir uns die Wahrheit sagen, wie es sich gerade anfühlt“, betonte Schröder: „Am Ende des Tages hast du null Punkte.“ Schröder wiederholte, es gehe „gar nicht um Personen, sondern um Borussia Mönchengladbach. Es geht darum, wie wir Borussia Mönchengladbach zu Punkten bringen können. Das ist die große Frage, denn da sollten wir schleunigst mit anfangen.“ Die Gesamtsituation sei mit null Zählern aus drei Spielen sowie der Gelb-Rot-Sperre für Tim Kleindienst , der gegen Freiburg einen Platzverweis kassierte, einfach „richtig bitter“.