Paris Brunners Torjubel verursacht in Straßburg heftigen Ärger. Der Stürmer erklärt sich im Anschluss ausführlich. Mit einem Tor in der 71. Minute hat Paris Brunner beim 1:1 von AS Monaco bei Racing Straßburg den Ausgleich erzielt – und anschließend mit einer Geste, die einen Schnitt durch die Kehle andeutete, in Richtung der Heimfans für Aufruhr gesorgt. Der frühere Dortmunder erklärte danach, die Fans hätten seine Familie beleidigt. Die Straßburg-Fans reagierten auf die Geste mit einem Pfeifkonzert. Eine Strafe auf dem Platz gab es für Brunner nicht. Ob Schiedsrichter Éric Wattellier die Geste in seinem Spielbericht vermerkt hat, entscheidet darüber, ob dem Stürmer eine Sperre droht. Geheime Absprachen und Schweigen : Bundesliga spricht über Klopps ersten DFB-Kader Tränen in den Augen: Bundesliga-Star mit Comeback nach 424 Tagen Nach der Partie äußerte sich Brunner gegenüber der Zeitung „L’Équipe“: „Sie haben über meine Familie, meine Mutter und meinen Vater gesprochen. Ich konnte diejenigen sehen, die mich beleidigt haben. Nach dem Tor waren sehr viele Emotionen im Spiel, vor allem nach einem solchen Treffer. Ich wollte nicht respektlos sein.“ Bereuen will er die Geste nicht vollständig, „aber das war nicht die Botschaft, die ich vermitteln wollte. Es wurde falsch verstanden. Was ich sagen wollte, war: Was für ein Tor, das war’s.“ Es war Brunners fünfter Pflichtspiel-Treffer in dieser Saison und das dritte Tor in der Ligue 1. Der Stürmer war 2024 von Borussia Dortmund zu AS Monaco gewechselt und anschließend für eine Spielzeit an den belgischen Klub Cercle Brügge ausgeliehen worden. In der vergangenen Saison hatte er sich in Monaco nicht durchsetzen können.