In der österreichischen Bundesliga fühlt sich der Spitzenreiter um einen möglichen Elfmeter betrogen. Der Frust richtet sich gegen schwarze Bilder. Beim Duell zwischen dem Linzer ASK und Sturm Graz (1:2) ist es zu einem Stromausfall mit möglichen Folgen gekommen. In einer hitzigen Schlussphase forderte das Heimteam nach einem angeblichen Foul an LASK-Profi Florian Flecker im Sechzehner einen Elfmeter, Schiedsrichter Sebastian Gishamer entschied sich dagegen. Der Videoschiedsrichter (VAR) konnte die Szene nicht überprüfen, wegen eines Stromausfalls waren keine Bilder zu sehen. Die Linzer Profis reagierten verärgert: „Für mich ist das eine ganz klare Verhinderung einer Torchance – es müsste einen Elfmeter geben“, meinte der frühere Stuttgarter Saša Kalajdžić nach der Partie. Dass keine Bilder zu sehen waren, bezeichnete er als „peinlich“. Auch Teamkollege Sascha Horvath zeigte sich frustriert: „Ab jetzt drehen wir den Fernseher ab, wenn eine strittige Szene gegen uns passiert, und dann machen wir es auch so.“ Ein Reporter wies ihn auf den Stromausfall hin. „Aber die Lichter gehen. Aha, okay“, entgegnete der Mittelfeldakteur nur. Fans pfiffen ihn aus: Bayern-Jungstar entschuldigt sich für seinen Jubel Was macht Gladbach? Bei der Trainersuche fällt auch ein überraschender Name Einzig LASK-Trainer Dietmar Kühbauer reagierte verständnisvoll. „Was soll er tun, wenn keine Bilder da sind?“, fragte der 55-Jährige. Entscheidend sei für ihn, dass solch eine Situation bei einem Spitzenspiel gar nicht erst passieren dürfe. Störung vor TV-Geräten Der Stromausfall störte auch die Zuschauer vor den Fernsehern. Denn neben den VAR-Problemen brach auch die Übertragung bei Pay-TV-Sender Sky ab: „Wir bedauern die Störung in der Schlussphase der Partie aufgrund eines Stromausfalls während der Live-Übertragung der ADMIRAL Bundesliga . Wir bemühen uns auch aktuell nach Spielende um die schnellstmögliche Behebung des Problem“, schrieb der Sender bei X. Der LASK bleibt trotz Niederlage Tabellenführer, punktgleich mit Rapid Wien . Dahinter lauert RB Salzburg mit einem Zähler Rückstand, während Sturm mit vier Punkten hinter den Linzern Rang vier belegt.