Der Extremsportler Max Riese ist bei einem Trainingsunfall ums Leben gekommen. Er verunglückte auf einer Strecke, die er bestens kannte. Der deutsche Ultra-Radsportler Max Riese ist am 15. September 2026 bei einer Trainingsfahrt tödlich verunglückt. Der 36-Jährige kollidierte auf der Roßfeld-Panoramastraße bei Berchtesgaden vermutlich mit einem Hirsch und starb noch an der Unfallstelle. Eine Autofahrerin entdeckte Riese schwer verletzt am Straßenrand und alarmierte die Rettungskräfte. Feuerwehr, Rettungsdienst, Notärztin und ein Rettungshubschrauber rückten aus – jede Hilfe kam zu spät. Zuletzt auf dem Höhepunkt seiner Karriere Die Polizei fand Spuren, die auf eine Kollision mit einem Hirsch hindeuten. Gemeinsam mit einem Jäger suchten die Beamten nach dem verletzten Rotwild, fanden jedoch keines. Ein Sachverständiger soll den genauen Unfallhergang klären. Ein befreundeter Rad-Journalist bezeichnete die Unfallstrecke als Rieses „Hausrunde“, wie das österreichische Nachrichtenportal „heute“ berichtet. Medienberichten zufolge war er auf einer Trainingsfahrt unterwegs. In der internationalen Ultra-Cycling-Szene galt Riese als einer der stärksten Fahrer seiner Generation. Im Mai 2026 gewann er das „Hellenic Mountain Race“ – ein Rennen durch das Pindus-Gebirge in Griechenland über rund 900 Kilometer und etwa 30.000 Höhenmeter. Im August belegte er beim „Silk Road Mountain Race“ in Kirgisistan den zweiten Platz. Community trauert um Mitgründer Riese hatte die Plattform GravGrav mitgegründet, eine europäische Community für Gravelbiking, Bikepacking und Radabenteuer. Auf Instagram teilte GravGrav die Nachricht seines Todes. Er hinterlasse eine „unersetzliche Lücke“, heißt es in dem Post: „Wir alle wissen, Max ist ein ganz besonderer Mensch. Obwohl Ultra-Rennen eine Einzelsportart sind, liegen ihm die Menschen und die Community rund um diesen Sport mehr als alles andere am Herzen.“ „Max, dein Spirit wird in unseren Herzen, in unseren Ideen und in unserem Tun weiterleben. Wir werden dich mehr vermissen, als Worte ausdrücken können.“ Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.