NHL: Oilers-Coach schickt Joshua Samanski vor Saisonstart in die AHL

Joshua Samanski verliert einen Tag vor dem NHL-Saisonstart seinen Platz bei den Edmonton Oilers. Er ist nicht der einzige deutsche Nationalspieler, der die neue Saison im Unterhaus beginnt. Eishockey-Nationalspieler Joshua Samanski hat bei den Edmonton Oilers keinen Platz mehr im Kader. Der umstrittene neue Trainer Mike Babcock schickte den 24-Jährigen einen Tag vor dem Saisonstart zum Farmteam Bakersfield Condors in die American Hockey League (AHL). Die AHL ist die zweithöchste Eishockey-Profiliga Nordamerikas. NHL-Teams bilden hier ihre Nachwuchsspieler aus, indem sie Spielzeit in den Partnerklubs, den sogenannten Farmteams, sammeln. Samanski ist nicht der einzige Deutsche, den dieses Schicksal ereilt. Mehrere Deutsche in der AHL In seiner ersten Nordamerika-Saison hatte der gebürtige Erdinger Ende Januar sein NHL-Debüt gegeben und sich einen Platz in der vierten Reihe erkämpft – an der Seite von Superstar Leon Draisaitl . In den Vorbereitungsspielen überzeugte der frühere Straubinger nicht. Draisaitl und die Oilers starten in der Nacht zu Mittwoch (4.00 Uhr MESZ) gegen die Vancouver Canucks in die Jagd auf den Stanley Cup. Auch Verteidiger Maksymilian Szuber muss vorerst in die AHL. Der Vizeweltmeister von 2023 hat bislang erst ein NHL-Spiel bestritten. Nach seinem Wechsel von den Utah Mammoth zu den Montreal Canadiens schaffte er den Sprung ins NHL-Team nicht und läuft nun für Laval Rocket auf. Ebenfalls in der AHL starten die Stürmer Lukas Reichel (Boston Bruins) und Julian Lutz (Utah Mammoth), Verteidiger Phillip Sinn (San Jose Sharks) sowie Torhüter Arno Tiefensee (Dallas Stars).