2. Bundesliga: Lautern verpasst Sprung auf Platz drei – Kiel weiter sieglos

Die „Roten Teufel“ tun sich bei einem Bundesliga-Absteiger schwer – und haben in einer Szene Pech. Holstein Kiels schwarze Serie geht indes weiter. Der 1. FC Kaiserslautern hat den Sprung auf Platz drei der 2. Bundesliga verpasst. Die „Roten Teufel“ kamen zum Auftakt des 7. Spieltags nicht über ein 0:0 beim 1. FC Heidenheim hinaus und sind nun vorübergehend Tabellenvierter hinter dem Bundesliga-Absteiger. Zwingende Chancen gab es nur selten. Ein abgefälschter Schuss von Kaiserslauterns Semih Sahin flog an die Latte (9. Minute), ein Fallrückzieher von Heidenheims Julian Niehues oben auf das Tornetz (33.). FCK-Kapitän Marlon Ritter scheiterte per Freistoß an Schlussmann Thomas Dähne (45.+2). Heidenheims Abwehrchef Patrick Mainka rauschte zwischenzeitlich mit dem Fuß in Gegenspieler Fabian Kunze hinein und blieb zunächst liegen (30.). Der 31-Jährige konnte vor 15.000 Zuschauern aber doch weitermachen. Im zweiten Durchgang wurde ein Tor von Kaiserslauterns Ibrahim Kanaté wegen Abseits zurecht nicht gegeben (72.). In der Schlussphase erhöhten beide Teams noch mal die Schlagzahl, einen Treffer gab es aber nicht mehr. Braunschweig vergrößert Kiels Sorgen In der zweiten Partie vom Freitagabend gewann Eintracht Braunschweig zuhause mit 1:0 (1:0) gegen Holstein Kiel – und vergrößerte damit die Sorgen der Norddeutschen. Die „Störche“ sind nach sieben Saisonspielen noch immer ohne Sieg. Jan Urbich (11.) erzielte schon früh in der Partie den Siegtreffer für die Braunschweiger. Holstein gab auch in Braunschweig ein besorgniserregendes Bild ab. Die Mannschaft spielte so verunsichert und fehleranfällig, als hätte es die lange Länderspiel-Pause nicht gegeben. Kiels Trainer Tim Walter gerät durch das Ergebnis immer weiter in Bedrängnis. Schon in der dritten Minute fiel ein erstes Braunschweiger Tor, das nach Einsatz des Videobeweises wieder zurückgenommen wurde. Mittelstürmer Urbich stand in dieser Szene im Abseits. Nur acht Minuten später traf der 22-Jährige aber, nach einem missglückten Rückpass des Kieler Verteidigers Ivan Nekić. Kieler Fehler im Spielaufbau gab es einige, doch die Eintracht spielte ihre Umschaltmöglichkeiten sehr unsauber aus. Selbst wurde Holstein vor der Pause nur einmal gefährlich: Da köpfte Nekić nach einem Freistoß über das Tor (30.). Nach der Pause verpassten die Braunschweiger Fabio Di Michele Sanchez (47.) und Aaron Opoku (63.) jeweils das 2:0. Trotzdem gelang es den Kielern jetzt zum ersten Mal, die Gastgeber ein wenig unter Druck zu setzen. Beste Aktion war ein schöner Abschluss von Adrian Kapralik, der noch abgeblockt wurde (73.).