Die Gesetze im Inselstaat sind streng. Dies müssen nun offenbar auch einige Mitarbeiter der „Königsklasse“ feststellen. Ihnen drohen empfindliche Strafen. Beim Auftakt ins Rennwochenende zum Großen Preis von Singapur sollen am Freitag gleich mehrere Mitarbeiter der Formel 1 am Eingang zum Fahrerlager des Marina Bay Circuit verhaftet worden sein. Dies berichtet Sky Sport. Demnach seien bei Taschenkontrollen E-Zigaretten und Vapes gefunden worden – Utensilien, deren Besitz in Singapur streng reguliert ist und die dadurch an der Strecke verboten sind. Rauchen und Vapen sind im Land im öffentlichen Raum generell untersagt. Den betroffenen Personen droht dem Bericht zufolge nun eine Strafe von bis zu 10.000 Euro. Formel 1 in Singapur: Verstappen gewinnt im Chaos-Quali: WM-Führender ratlos „Hirnlos“: Mercedes-Teamchef Wolff reagiert auf Vorwürfe Die Teams sollen ihre Mitarbeiter im Vorfeld auf die strengen Vorschriften hingewiesen haben – trotzdem kam es nun offenbar zu den Verstößen. Vorfälle dieser Art haben beim Singapur-Grand-Prix eine gewisse Tradition: In den vergangenen Jahren kam es bei Formel-1-Veranstaltungen in dem Inselstaat wiederholt zu Verhaftungen und Strafen. Auch Kaugummi ist in Singapur verboten Singapurs Gesetze umfassen noch weitere Bereiche des Alltags. Das Kauen von Kaugummi ist verboten, Einfuhr und Verkauf sind es ebenfalls. Ein Verstoß kann mit bis zu 350 Euro geahndet werden. Die Sprint-Qualifikation am Freitag wurde von den Vorkommnissen aber nicht beeinflusst. Nach einer chaotischen Quali ist Max Verstappen im Red Bull zur Pole Position für das letzte Formel-1-Sprintrennen des Jahres in Singapur gerast. Nach Verzögerungen wegen eines Crashs und Problemen mit den Zeitmesssystemen verwies der Malaysia-Gewinner aus den Niederlanden Mercedes-Pilot George Russell auf den zweiten Platz.