Europa League: Bayer Leverkusen siegt – doch Terrier verletzt sich

Bayer Leverkusen holt im zweiten Europa-League-Spiel den zweiten Sieg. Doch den Sieg bezahlte die „Werkself“ teuer. Bayer 04 Leverkusen hat auch das zweite Spiel in der Europa League gewonnen. Bei Lech Posen gewann das Team von Trainer Carles Martínez mit 4:0, dominierte dabei über nahezu die gesamte Spielzeit das Geschehen auf dem Platz. Patrik Schick verwandelte zunächst einen Handelfmeter (29.), wenig später blieb der gefoulte Tscheche vom Punkt erneut cool (41.). Dazu trafen Malik Tillman (32.) und Ibrahim Maza (89.) für die Rheinländer, die saisonübergreifend in der Europa-League-Gruppenphase nun acht Spiele in Folge gewonnen haben. Winter-Spekulationen: Bayern-Star vor Wechsel nach England? So viele Treffer wie noch nie: Champions League bricht Torrekord Einen Rückschlag musste Trainer Martínez aber hinnehmen. Stürmer Martin Terrier verletzte sich früh, musste bereits nach 18 Minuten ausgewechselt werden. So lief das Spiel Schick, der in der Liga in allen fünf Spielen getroffen hat, saß zunächst auf der Bank. Weil sich Angreifer Martin Terrier aber früh verletzte, kam der 30-Jährige schon nach 18 Minuten ins Spiel – und war gleich zur Stelle. Posens Verteidiger Terry Yegbe hatte einen Schuss von Maza mit angelegtem Arm geblockt, Referee Miloš Milanović zeigte nach Ansicht der Videobilder auf den Punkt. Tillman sorgte mit einem Ping-Pong-Tor im Nachsetzen für den Doppelschlag, ehe Schick in einem Zweikampf mit Mateusz Skrzypczak nach einer Ecke zu Boden ging. Wieder schaute sich der Schiedsrichter die Bilder an, wieder entschied er auf Strafstoß. Die Heimfans im Enea Stadion, als eines der lautesten in Polen bekannt, waren zur Pause deutlich ruhiger als in der hitzigen Anfangsphase. Seinen dritten Treffer ließ Schick zunächst leichtfertig liegen (51.), mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken schaltete die Mannschaft von Trainer Carles Martínez danach in den Verwaltungsmodus. Posen, das sein erstes Spiel bei Crystal Palace deutlich verloren hatte (0:4), fand keinen Weg zurück ins Spiel. Vor Beginn der Schlussviertelstunde wurde Schick wieder ausgewechselt.