Erste Pläne will die Eintracht noch in diesem Jahr vorstellen. Eine zentrale Frage bleibt unbeantwortet. Eintracht Frankfurt will sein Stadion deutlich vergrößern – auf bis zu 80.000 Plätze. Derzeit fasst das Stadion gut 60.000 Zuschauer. Ob ein Neubau oder eine Erweiterung der bestehenden Arena der richtige Weg ist, hat der Verein noch nicht entschieden. Auf der Mitgliederversammlung des Bundesligisten skizzierte Vorstandsvorsitzender Axel Hellmann am Montagabend das Vorhaben: „Es ist das entscheidende Zukunftsprojekt in den nächsten zehn Jahren. Die Frage lautet: Neubau oder Erweiterung.“ Markus Krösche verlässt Frankfurt: Ein schwerwiegendes Vermächtnis „Will mich mit ihnen anlegen“: Weltmeister redet sich wegen Paris-Krawallen in Rage Wie groß die Arena werden solle, sei eine „Frage der Technik“ – ob 70.000, 75.000 oder 80.000 Plätze. Das Potenzial dafür habe der Verein „zweifelsfrei“. Zugleich versprach Hellmann mehr Stehplätze. Für die Eintracht-Führung ist die Erweiterung alternativlos. Hellmann mahnte: „Und wir müssen uns jetzt mit der Frage beschäftigen, wie wird das realisiert. Wenn wir das nicht tun, werden wir 2035, 2036 oder 2037 kein neues Stadion haben.“ Die aktuelle sportliche und wirtschaftliche Lage des Klubs dürfe dabei keine Rolle spielen. Die ersten Planungen wolle der Verein der Stadt noch Ende dieses Jahres vorstellen. Die Öffentlichkeit soll im ersten Quartal 2027 folgen. „Danach beginnt die eigentliche Arbeit, denn wir müssen die baulichen, finanziellen und verkehrstechnischen Rahmenbedingungen sicherstellen“, sagte Hellmann. Als Beleg für den Handlungsbedarf verwies der 55-Jährige auf die Strahlkraft der Arena: „Wir haben momentan das acht-erfolgreichste Stadion der Welt im Hinblick auf Veranstaltungen und das Gesamt-Zuschaueraufkommen. Das muss auch unser Anspruch für die Zukunft bleiben.“