Kyle Walker trägt Citys Meisterserie als Tattoo auf dem Bein. Als erster Ex-Spieler kündigt er Konsequenzen an, falls die Titel aberkannt werden. Kyle Walker will sein Bein-Tattoo mit dem Schriftzug „4 in a row“ entfernen lassen, falls Manchester City die Meistertitel aberkannt werden. Der Verteidiger, der mittlerweile für den FC Burnley aufläuft, äußerte sich beim Radiosender TalkSPORT als erster ehemaliger City-Profi öffentlich zum Finanzfall des Klubs. Walker trägt den Spruch als Erinnerung an vier Meisterschaften des Vereins nacheinander. Manchester City gewann die Titel zwischen 2021 und 2024, Kyle Walker stand in dieser Zeit im Kader. Mit Blick auf eine mögliche Aberkennung sagte der ehemalige englische Nationalspieler zu der Entfernung seines Tattoos: „Das werde ich wohl tun müssen.“ Er ergänzte: „Ich werde versuchen, es zu behalten, aber hoffentlich wird uns nichts aberkannt.“ Kompany verweigert Klopp-Antwort: „Da sage ich nix dazu. Nächste Frage“ Im Topspiel gegen Arsenal: Kane bricht Lewandowski-Rekord „Von außen betrachtet sieht es nicht gut aus“ Der 36-Jährige verwies ebenfalls auf den Stand des Verfahrens. Er sagte: „Wir sollten nicht die Tatsache verdrängen, dass sie für schuldig befunden wurden, aber sie befinden sich im Berufungsverfahren.“ Zugleich stellte er die sportliche Leistung der Mannschaft in den Vordergrund: „Als Spieler kann ich nur sagen, dass wir als Team einfach unser Bestes gegeben und unseren besten Fußball gespielt haben und dass ich die Spieler mein Leben lang verteidigen werde.“ Auf die Außenwirkung angesprochen, räumte Walker Probleme ein. Er sagte: „Aber von außen betrachtet sieht es nicht gut aus, und wir müssen uns dem stellen.“ Über die Erfolge in dieser Phase sagte er außerdem: „Ich glaube, was wir in dieser Zeit geschafft haben, war unglaublich und wird wahrscheinlich nie wieder erreicht.“ Manchester City mehrfach schuldig gesprochen Eine unabhängige Kommission befand Manchester City für schuldig, zwischen 2009 und 2018 gegen mehr als 100 Finanzregeln der Premier League verstoßen zu haben. Dem Klub wird vorgeworfen, Einnahmen durch staatlich gestützte Sponsorenverträge um mehr als 900 Millionen Pfund künstlich aufgebläht zu haben. Als mögliche Strafe steht auch im Raum, dass die Meistertitel aus den Jahren 2021 bis 2024 betroffen sein könnten. Manchester City hat gegen das Urteil Berufung eingelegt. Das Verfahren ist damit noch nicht abgeschlossen.