Ein Veteranenspiel zwischen Başakşehir FK aus Istanbul und Zenit St. Petersburg. Auftritt Mesut Özil. Der Weltmeister von 2014 sorgt mit Aussagen für Aufsehen. Der frühere deutsche Fußball-Nationalspieler Mesut Özil hat sich für eine Aufhebung der Sanktionen gegen Russland ausgesprochen. Der 38-Jährige äußerte sich bereits am Mittwoch am Rande eines Veteranenspiels zwischen Başakşehir FK aus Istanbul und Zenit St. Petersburg (3:2) und formulierte im Zusammenhang mit Israel einen politischen Appell. „Ich möchte Folgendes sagen: Fußball hat immer schon Frieden gebracht. Solange wir dort nicht auf Rasse oder Religion achten, hat die Sportwelt die Menschen stets zusammengehalten. Wie bekannt ist und wie ihr wisst, hat die FIFA keine Sanktionen gegen israelische Mannschaften verhängt, aber gegen russische Mannschaften schon“, sagte Özil, Weltmeister von 2014, der zum Ende seiner Karriere für Başakşehir FK auflief. Özils Solidarität mit Palästina „Hier möchte ich an, ja wie sagt man, die FIFA appellieren. Hoffentlich hören sie auf, mit zweierlei Maß zu messen und behandeln alle gleich. Deshalb danke ich euch allen für diese Organisation“, sagte der frühere Profi von Schalke 04 , Werder Bremen , Real Madrid und des FC Arsenal weiter. Özil hatte in der Vergangenheit mehrfach mit politischen Statements für Aufsehen gesorgt. Vor zwei Jahren zum Beispiel postete er auf Instagram eine Karte von Israel, auf der der Name des Landes durchgestrichen war. Stattdessen stand darunter das Wort „Palestine“, also Palästina. Ausschluss russischer Teams Infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine im März 2022 hatten der Weltverband FIFA und die Europäische Fußball-Union UEFA entschieden, sämtliche russischen Mannschaften von internationalen Wettbewerben auszuschließen. Am 7. Oktober 2023 hatte die Hamas Israel angegriffen und damit den Gaza-Krieg ausgelöst. Israel reagierte darauf mit einer massiven Militäroperation, die ebenfalls Kritik ausgelöst hat.