Nach seinem Zusammenbruch wird Vincent Kompany dem FC Bayern voraussichtlich wochenlang fehlen. Der Belgier erhält nun warme Worte von einem Politiker. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich zum Zusammenbruch von Vincent Kompany geäußert. Der Trainer von Bayern München war am Freitag kollabiert, als er eine Einheit der Münchner Amateure beobachtete. Nun droht der 40-jährige Belgier wochenlang auszufallen. „Gute Besserung, lieber Vincent Kompany! Wir alle wünschen eine schnelle und vollständige Genesung“, schrieb Söder auf X und Instagram zu einem gemeinsamen Foto mit Kompany. Er ergänzte: „So schön der Fußball auch ist – ohne Gesundheit ist alles nichts.“ „War geschockt“: Weltmeister reagiert auf Kompany-Kollaps Nächster schwacher Auftritt: Fans fordern Aus von Bundesliga-Trainer Schwindelgefühlen und Unwohlsein: Ex-Bundesliga-Trainer in Klinik eingeliefert Der CSU-Politiker sieht Kompany bei seinem Arbeitgeber jedoch in guten Händen. „Der FC Bayern ist bekannt dafür, zusammenzuhalten und gerade in schwierigen Zeiten füreinander da zu sein“, stellte Söder klar. „Am wichtigsten ist es, gesund zu werden.“ Eberl über Bayern-Familie: „Nicht nur Wortklauberei“ Bayerns Sportvorstand Max Eberl hatte am Samstag ebenfalls den Familiengedanken in der Causa Kompany betont. „Das ist eben Bayern München. Das ist nicht nur Wortklauberei zu sagen, von Familie zu sprechen, sondern wir sind es tatsächlich“, sagte der 53-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit dem SC Freiburg am Sonntag (ab 17.30 Uhr im Liveticker bei t-online). Bei Kompany, der noch einige Tage im Krankenhaus verbringen werde, sei nun das Wichtigste, dass die Ursache für den Kollaps gefunden werde und er sich erholen könne. Erst, wenn der ehemalige Verteidiger wieder fit sei, solle er auch zurückkehren. „Und das wird die größte Aufgabe von uns werden: Ihn zu schützen, vor sich selber auch ein Stück weit“, so Eberl. Eine Verbindung zu dem Infekt, an dem Kompany kurz vor seinem Zusammenbruch gelitten hatte, wollte Eberl nicht konstruieren. „Ich bin jetzt hier kein Mediziner und werde keine Zusammenhänge herstellen“, erklärte er.