Kylian Mbappé verliert zwei chinesische Sponsoren nach Mao-Spruch

Ein im Internet kursierendes Video bringt Kylian Mbappé in China in ernsthafte Schwierigkeiten. Zwei große Konzerne reagieren mit sofortiger Wirkung. Der französische Nationalspieler Kylian Mbappé hat in China zwei Sponsoren verloren. Der Sportgetränke-Hersteller Dongpeng und der Molkereikonzern Mengniu haben ihre Zusammenarbeit mit dem Real-Madrid-Stürmer mit sofortiger Wirkung beendet – ausgelöst durch ein Video. In dem Clip wird Mbappé gefragt, welches das lustigste Meme sei, das er je gesehen habe. Seine Antwort: das von seinem Gesicht auf dem Kopf eines „chinesischen Diktators“. Mbappé hat im Internet den Ruf, ein äußerst dominant auftretender Spieler zu sein, weshalb er scherzhaft zu Mao Zedong gemacht worden war. Witze über Mao Zedong, den 1976 verstorbenen Staatsgründer der Volksrepublik China, gelten dort als besonders sensibles Thema. „Bin fast sprachlos“ : Harry Kane gewinnt den Ballon d’Or Ballon d’Or : Kane sendet emotionale Botschaft an Kompany Dongpeng erklärte in einer Mitteilung: „Unser Unternehmen verfolgt eine Null-Toleranz-Politik gegenüber jedem Verhalten, das nationale Gefühle beleidigt.“ Mengniu schloss sich an. Der Konzern erklärte: „Mit sofortiger Wirkung beendet unser Unternehmen jede Zusammenarbeit mit Kylian Mbappé.“ Zudem lehne Mengniu „jegliche Worte oder Handlungen, die die Gefühle des chinesischen Volkes verletzen“, strikt ab. Auf der Plattform Weibo entwickelte sich das Ende der Partnerschaft zwischen Mbappé und Dongpeng zu einem der meistdiskutierten Themen.