Im DFB-Pokal gastiert RB Leipzig bei Drittligist Essen. Unbekannte begehen im Vorfeld eine skurrile Straftat. Doch der Verein kann den Schaden schnell beheben. Vor dem DFB-Pokalspiel von Rot-Weiss Essen gegen Bundesligist RB Leipzig haben Unbekannte den Fans der Sachsen offenbar einen unangenehmen Empfang bereiten wollen. Wie die „WAZ“ berichtet, wurde in der Nacht zum Dienstag der Zugang zum Gästebereich am Stadion in der Hafenstraße einbetoniert. Auf Fotos ist zu sehen, wie durch den Beton zwei Zauntüren miteinander verschmolzen wurden. Den Leipziger Anhängern sollte damit offenbar der Eintritt in Stadion verwehrt werden. Zu erkennen ist auf den Bildern auch, dass den RB-Fans eine Botschaft hinterlassen wurde. „Bullen müssen heute draußen bleiben“ stand auf dem Tor geschrieben. Stars prügeln sich: Istanbul-Derby gerät völlig außer Kontrolle Ballon d’Or: Das steckt hinter dem Anstecker auf Kanes Anzug Von langer Dauer war der offensichtliche Streich aber nicht. Laut „WAZ“ gelang es Mitarbeitern der Stadt Essen sowie RWE-Angestellten am Dienstagmorgen, den Gästebereich wieder zu öffnen. Die Fans der Mannschaft um DFB-Verteidiger David Raum können also bedenkenlos zum Spiel nach Essen anreisen. Rund 500 Anhänger der Sachsen werden erwartet. Die Partie wird am Dienstagabend um 18 Uhr angepfiffen (im Liveticker bei t-online). RB Leipzig wird in deutschen Fankreisen oft als der Inbegriff für die Kommerzialisierung des Fußballs gesehen. Der Verein, der auf Initiative des Energydrink-Herstellers Red Bull gegründet und von diesem finanziert und kontrolliert wird, sieht sich deshalb immer wieder massiven Anfeindungen ausgesetzt. Auch die Anhänger des Klubs werden in deutschen Stadien und in den sozialen Medien regelmäßig verbal attackiert.