Gerardo Seoane verpasste kurzfristig das Spiel seines Klubs am vergangenen Wochenende. Nun erklärt er die Gründe – und äußert sich zu den Folgen. Der frühere Bundesligatrainer Gerardo Seoane hat in einem Interview über seine Erkrankung gesprochen, die ihn zuletzt ins Krankenhaus brachte. In einem von seinem aktuellen Verein Young Boys Bern veröffentlichten Gespräch erklärte der 47-Jährige: Er habe an einer Entzündung des Gleichgewichtsnervs gelitten – mit einhergehender Übelkeit und so starken Schwindelgefühlen. „So, dass es mir eigentlich gar nicht mehr möglich gewesen ist, zu stehen.“ „Viel zu früh infrage gestellt“: Ex-Trainer Rose beklagt Umgang bei RB Leipzig Datum steht fest: Dann verkündet Klopp seinen nächsten DFB-Kader Seoane berichtete weiter, die Symptome hätten bei ihm Stress ausgelöst, er sei dann „notfallmäßig“ ins Krankenhaus gekommen. Dort habe die Entzündung schnell diagnostiziert werden können. Den 2:0-Sieg seiner Mannschaft gegen den FC St. Gallen am vergangenen Samstag verpasste er dadurch. „Der Weg ist noch nicht abgeschlossen“ Inzwischen steht der Schweizer wieder auf dem Trainingsplatz. Nach dem ersten Tag mit akuten Beschwerden seien die Schwindelgefühle abgeklungen. Zu seinen noch spürbaren Einschränkungen sagte Seoane: „Ich merke aber natürlich schon, dass die vielen Reize, die Informationsaufnahme eine gewisse Müdigkeit auslösen.“ Er müsse sich daher noch etwas zurücknehmen. „Der Weg ist noch nicht abgeschlossen. Ich bin natürlich noch nicht bei 100 Prozent.“ Seoane trainiert seit einem Jahr die Young Boys Bern. Das Team steht in der Schweizer Super League auf dem zweiten Platz. Zuvor war er unter anderem bei Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach als Trainer angestellt.