Schiedsrichterlegende Urs Meier hätte fast im Unglückszug gesessen

Urs Meier wollte mit seiner Familie einen Ausflug in Andalusien machen. Dass sie nicht im verunglückten Zug saßen, lag allein am Ticketpreis. Der ehemalige Schweizer Schiedsrichter Urs Meier ist knapp einer Katastrophe entgangen. Er war mit seiner Familie in Spanien unterwegs und hatte den Zug als Verkehrsmittel gewählt. „Es war überhaupt nicht klar, welchen Zug wir nehmen“, erzählt Meier gegenüber der Schweizer Zeitung „20 Minuten“. „Tatsächlich war es so, dass es fast dieser Zug geworden wäre.. Bei einem schweren Zugunglück waren am Mittwoch in Spanien mindestens 68 Menschen ums Leben gekommen. Zwei Hochgeschwindigkeitszüge stießen nahe Urda in der Provinz Toledo rund 130 Kilometer südlich von Madrid zusammen. Die Zahl der Schwerverletzten wurde mit rund 50 angegeben. Zugkatastrophe in Spanien: Ex-Ministerin ist offenbar unter den Todesopfern Zugkatastrophe in Spanien: Minister nennt Ursache Nur die höheren Preise für die Tickets des Unglückszugs, der von Geschäftsreisenden benutzt wird, hätten die Familie dazu bewogen, einen späteren Zug zu nehmen. „Dadurch, dass wir eine vierköpfige Familie sind, haben wir gedacht, dass wir einen Zug später nehmen, der günstiger ist.“ Meier gerührt: „Das ist oft das Schicksal“ Meier lebt in Andalusien und wollte laut Bericht einen Ausflug mit der Familie machen. Als sie im anderen Zug saßen und dieser außerplanmäßig anhalten musste, hätten sie vom Unglück erfahren. Er teilte auch auf Instagram ein Video während des Halts. „Manchmal ist Glück und Pech ganz klar ganz nahe beieinander“, sagte er. Er sei jetzt mit der Familie gestrandet, das sei aber nicht so schlimm. Zu dem Zeitpunkt hoffte er noch „von Herzen, dass es nur Sachschaden gab“. Erst später erfuhr er vom ganzen Ausmaß des Unglücks. Er wirkte sichtlich berührt. „Ich bin mit der Familie unterwegs, boah, einen Zug früher und ja, das ist oft das Schicksal.“ Der Zeitung „20 Minuten“ sagte er später: „In den ersten Mitteilungen wurde nur von wenigen Opfern gesprochen, nun wurden es immer mehr. Wir sind mit den Gedanken bei ihnen.“