Fifa erhöht wohl Prämien für Frauen-WM 2027 – Millionen-Lücke zu Männern

Die Frauen kassieren bei Fußball-Weltmeisterschaften weniger als die Männer. Die Lücke wird aber offenbar kleiner. Wenn im kommenden Jahr die Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Brasilien ausgetragen wird, dürfen sich die 32 teilnehmenden Nationen offenbar über ein erhöhtes Preisgeld freuen. Einem Bericht aus England zufolge plant die Fifa annähernd eine Verdopplung der Ausschüttungssumme. So vermeldet Sky, dass der Weltverband bei der WM 2027 insgesamt 220 Millionen US-Dollar , umgerechnet etwa 197 Millionen Euro, an Prämien zur Verfügung stellt. Laut „Kicker“ waren es bei der WM 2023 noch etwa 103 Millionen Euro. Damit würde sich ein klarer Trend fortsetzen, denn bei der WM 2019 umfasste der Geldpool nur 28 Millionen Euro. Zum Abschluss des Jahres: Historisches Duell für die DFB-Frauen Nationalspielerin glänzt: Ausrufezeichen bei 7:0-Sieg im Europapokal Trotz des abermals deutlichen Anstiegs würden die Fußballerinen weiterhin weniger kassieren als ihre männlichen WM-Kollegen. Bei der WM 2026 schüttete die Fifa insgesamt 511 Millionen US-Dollar, umgerechnet knapp 457 Millionen Euro aus. Infantino peilte vor drei Jahren finanzielle Gleichheit an Dabei war es das erklärte Ziel von Fifa-Präsident Gianni Infantino, finanzielle Gleichheit herzustellen. „Unser Ziel ist es natürlich, bei der Männer-WM 2026 und der Frauen-WM 2027 gleiche Vergütungen zu erreichen. Das ist das Ziel, das wir uns gesetzt haben“, betonte der Schweizer im Vorlauf der WM 2023. „Die Fifa geht nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten voran.“ Gleichwohl merkte er schon damals an, dass der Weltverband dabei trotz voller Kassen von anderen abhängig sei. „Leider gilt das nicht für alle Akteure der Branche. Sendeanstalten und Sponsoren, liebe Freunde, müssen in dieser Hinsicht mehr tun.“