Aaron Danks überrascht vor dem „Klassiker“ mit einer Metapher aus der Savanne. Der Bayern-Vertreter erklärt, warum im Trainerteam mal Zebras und mal Strauße gefragt sind. Dass Co-Trainer Aaron Danks, der aktuell seinen an einer Hirnhautreizung erkrankten Chefcoach Vincent Kompany beim FC Bayern vertritt, offenbar ein Herz für Tiere hat, ist bereits bekannt. Danks hat sich schließlich als Hüter des Porzellan-Kakadus , mit dem der Rekordmeister seit geraumer Zeit seine Titel feiert, einen Namen gemacht. Auf der Pressekonferenz vor dem Klassiker gegen Borussia Dortmund (Sa., 18.30 Uhr im Liveticker bei t-online) überraschte der Engländer nun jedenfalls mit einem kuriosen Vergleich aus der Tierwelt. Als er dabei auf die Unterschiede zwischen ihm und Kompany in der Rolle als Cheftrainer angesprochen wurde, sagte Danks zunächst: „Weniger Social Media , mehr Leistung“: Nach Hoeneß watscht auch Matthäus Karl ab Außergewöhnliche Zeiten: FC Bayern trotzt den Umständen „Ja, ich denke, es gibt Unterschiede. Vince hat uns gegenüber deutlich gemacht, dass er nicht möchte, dass seine Co-Trainer Mini-Vinnies sind und jeder ständig genau dasselbe macht.“ Und weiter: „Wir sind alle unterschiedlich, aber wir ergänzen uns gegenseitig. Ein Vergleich, den ich im Trainerteam gerne verwende, ist der von Zebras und Straußen.“ So erklärt Danks seine Zebra-Strauß-Metapher Danks erklärte seine Metapher folgendermaßen: „Zebras und Strauße leben gemeinsam in der Savanne und haben eine Art gegenseitige Partnerschaft.“ Das Zebra habe „ein sehr gutes Gehör und einen hervorragenden Geruchssinn“, führte er aus. „Aber seine Sehkraft ist nicht besonders gut. Wenn es also etwas riecht oder hört, läuft es los und der Strauß folgt ihm.“ Der Strauß wiederum habe „sehr große Augen und eine außergewöhnlich gute Sehkraft. Wenn er etwas sieht und losläuft, folgt ihm das Zebra“, so Danks. „Und genau so müssen wir als Trainerteam sein: mal Zebras, mal Strauße.“ Wie er das genau meint? „Wir können nicht alle dieselbe Meinung haben oder die Dinge immer aus derselben Perspektive betrachten. Wir müssen unterschiedliche Blickwinkel einnehmen. Das versuchen wir bei jeder Trainingseinheit umzusetzen“, erklärte Danks. Der eine kümmere sich beispielsweise um das Offensivspiel, ein anderer um die Defensive. Einer arbeite mit den Mittelfeldspielern, ein anderer mit den Angreifern – je nachdem, was gerade anstehe. Jeder bringe also unterschiedliche Perspektiven ein. „Anschließend kommen wir zusammen, tauschen uns aus und finden gemeinsam Lösungen“, sagte der 43-Jährige und betonte: „Natürlich spielt Vince dabei eine wichtige Rolle – durch seinen Führungsstil und seine Erfahrung als ehemaliger Profifußballer. Auch von ihm bekommen wir immer wieder sehr wertvolle Impulse und Sichtweisen.“ Deshalb habe sich auch in Abwesenheit von Kompany „an unseren Trainingseinheiten nicht allzu viel verändert“, betonte Danks: Die seien nach wie vor „extrem wettkampforientiert. Es geht viel darum, dass wir uns gegenseitig herausfordern.“ Konkret gehe es „um Duelle wie Harry Kane gegen Dayot Upamecano und darum, dass sich die Spieler jeden Tag im Training miteinander messen“, so Danks: „Und ja, wir haben draußen auf dem Trainingsplatz auch jede Menge Spaß.“ Mal als Strauß und mal als Zebra.