VfB Stuttgart: Niederlage in der Champions League gegen Galatasaray

Eine Topchance lässt der VfB Stuttgart früh ungenutzt. Das rächt sich sofort. Von dem Doppelschlag der Heimelf erholen sich die Schwaben nicht mehr. Der VfB Stuttgart hat am 4. Spieltag der Champions League seine erste Niederlage kassiert. Die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß unterlag am Dienstagabend trotz bester Torgelegenheiten in hitziger Atmosphäre mit 0:2 (0:2) bei Galatasaray Istanbul . Mann des Abends war Aleksey Batrakov. Der Russe erzielte früh in der Partie einen Doppelpack (11. und 15. Minute) und brachte seine Mannschaft damit auf die Siegerstraße. Kurz zuvor war der VfB durch Jamie Leweling gleich doppelt am Pfosten gescheitert (8.). Einem Tor von Chris Führich im zweiten Durchgang wurde aufgrund einer Abseitsposition die Anerkennung verweigert (75.). Nach 20 Jahren: Frank Schmidt hört als Heidenheim-Trainer auf Erstmals für A-Elf nominiert: Bundesliga-Profi wechselt die Nationalmannschaft Stuttgart steht nach vier Partien nun bei sieben Punkten. Galatasaray, bei dem Ex-Bayern-Profi Leroy Sané kurz vor Schluss eingewechselt wurde, hat durch den zweiten Sieg nun sechs Zähler auf dem Konto. So lief das Spiel Das Spiel war vom Anpfiff weg von hoher Intensität geprägt, permanent begleitet vom Höllenlärm, den die Anhänger von „Gala“ wie erwartet verursachten. Der VfB hätte dennoch früh für etwas Ruhe sorgen können. Nach einer Flanke von Maximilian Mittelstädt traf Leweling aber nur den linken Pfosten, von wo aus der Ball an den rechten Pfosten und zurück ins Feld flog. Nach einem mutigem Beginn verlor der VfB schnell den Überblick im Angriffswirbel der Gastgeber. Erst drosch Batrakow eine verunglückte Abwehr von Jeff Chabot präzise ins Tordreieck, nur drei Minuten später traf der Russe durch die Beine von Torhüter Fabian Bredlow, der den Vorzug vor Dennis Seimen erhalten hatte. Den nächsten Schuss des 21-Jährigen konnte der Schlussmann gerade so parieren (22.). Zu allem Überfluss kam auch die frühe verletzungsbedingte Auswechslung von Atakan Karazor hinzu (17.). Es kam der 19 Jahre alte Österreicher Yanik Spalt, der aber dazu beitrug, dass sich der VfB wieder ein wenig fing. Die Emotionen waren dabei weiter am Anschlag, bestens zu beobachten bei einer Rudelbildung am Spielfeldrand nach einem Zweikampf zwischen Chris Führich und Baris Yilmaz (37.). Das Spiel blieb auch nach der Pause ruppig und zerfahren, der VfB aber bewegte sich nun mindestens auf Augenhöhe beim erkennbaren Bemühen, den Rückstand wettzumachen. Nur an der Effizienz haperte es wie so oft in dieser Saison. Der gute Chris Führich schlenzte am Tor vorbei (57.), Schüsse von Deniz Undav (63.) und erneut Führich (65.) parierte der starke Uğurcan Çakır. Und ein Treffer von Führich wurde aberkannt – Undav hatte zuvor im Abseits gestanden. Kurz vor Schluss scheiterte auch Dženan Pejčinović am Istanbuler Torhüter (86.).