Formel 1: Weltmeister Alan Jones nach kurzer Krankheit gestorben

Alan Jones starb vier Tage nach seinem 80. Geburtstag. Mit Williams holte er zwölf Grand-Prix-Siege und schrieb Geschichte. Der australische Formel-1-Weltmeister Alan Jones ist am Donnerstag nach kurzer Krankheit gestorben. Das teilte seine Frau Amanda Butler-Davis mit. Er wurde 80 Jahre alt – seinen Geburtstag hatte er noch vier Tage zuvor gefeiert. Jones fuhr zwischen 1975 und 1986 in der Formel 1 und holte zwölf Grand-Prix-Siege. Den Höhepunkt seiner Karriere bildete der WM-Titel 1980 als Williams-Pilot. Damit war er erst der zweite Australier, dem dieser Triumph gelang – nach Jack Brabham, der die Weltmeisterschaft 1959, 1960 und 1966 gewonnen hatte. RTL- Moderator über Michael Schumacher : „Damit müssen wir alle klarkommen“ Zweitliga-Trainer formte zahlreiche Stars: Hat er die Zauberformel für den DFB? Im Namen seiner Frau wurde eine Erklärung veröffentlicht: „Er wird von seinen engsten Angehörigen sowie von den vielen Fans, für deren Unterstützung er stets dankbar war, schmerzlich vermisst und in liebevoller Erinnerung behalten werden.“ Auch der Grand Prix von Australien meldete sich zu Wort. Jones nehme „einen besonderen Platz in der Geschichte unseres Sports ein. Sein Weltmeistertitel von 1980 inspirierte eine ganze Generation australischer Motorsportfans“, hieß es in einer Würdigung. Er ist der bisher letzte Formel-1-Weltmeister seines Landes. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere blieb Jones dem Motorsport verbunden. In Australien arbeitete er viele Jahre als Formel-1-Kommentator. Seine Familie würdigte ihn als leidenschaftlichen Rennfahrer, der den Sport geprägt habe. „Alan hat sein Leben dem Motorsport gewidmet und ein Vermächtnis geschaffen, das durch die unzähligen Menschen, die er auf seinem Weg berührt hat, weiterleben wird“, schrieb seine Frau.