Bewegung im Tabellenkeller der 2. Liga. Während Dresden als bisheriger Letzter einen wichtigen Dreier feiert, nimmt sich die Konkurrenz gegenseitig die Punkte weg. Zweitliga-Schlusslicht Dynamo Dresden hat am 11. Spieltag einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf gelandet. Die Sachsen besiegten Greuther Fürth mit 3:0 (2:0) und geben die Rote Laterne im Unterhaus vorübergehend an Holstein Kiel weiter. Im zweiten Spiel des Abends trennten sich Eintracht Braunschweig und Aufsteiger Energie Cottbus torlos. Beide stehen nun – genau wie Dresden – bei elf Punkten im unteren Tabellenmittelfeld. Fürth liegt einen Punkt vor dem Trio. „Wünschen ihn uns zurück“: Bayern-Co-Trainer hat gute Kompany-Nachrichten Eishockey: Bundesregierung will Heim-WM ohne Russland Dresden – Fürth 3:0 Dynamo Dresden feierte gegen Fürth den dritten Saisonsieg und hat den letzten Tabellenplatz verlassen. Robert Wagner (31.) und Ben Bobzien (41.) sorgten für die komfortable Halbzeitführung. Beide trafen jeweils mit abgefälschten Schüssen, nach der Pause war Vincent Vermeij (55.) erfolgreich. In der Defensive stand Dresden weitgehend sicher, zudem war Torhüter Lennart Grill ein solider Rückhalt. Fürths Innenverteidiger Hendry Blank flog mit Gelb-Rot vom Platz (62.). Fürth hatte den besseren Start erwischt und erspielte sich durch Felix Klaus (22.) sowie Sacha Banse (24.) erste gute Möglichkeiten. Grill parierte die Distanzschüsse sicher. Dann schlug Dresden zweimal eiskalt zu – und profitierte jeweils davon, dass Blank die Schüsse entscheidend ablenkte. Im bisherigen Saisonverlauf hatte Dresden nach Führung noch 13 Punkte verspielt, diesmal blieben die Gastgeber aber konzentriert. Vermeij verwertete eine Vorlage des sehr starken Bobzien, kurz darauf schwächte Blank seine Mannschaft zusätzlich. Nach einem taktischen Foul zeigte ihm Schiedsrichter Michael Bacher Gelb-Rot. Braunschweig – Cottbus 0:0 Kein Sieger im Kellerduell: Eintracht Braunschweig und Energie Cottbus treten in der 2. Fußball-Bundesliga auf der Stelle. Durch das 0:0 am Freitagabend verpassten es beide Klubs, sich etwas Luft auf die Gefahrenzone zu verschaffen. Für Cottbus setzte sich der Negativlauf fort: Die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz, die zuletzt fünfmal in Folge eine Führung verspielt hatte, ist seit sechs Partien sieglos. Im Verlauf des weiteren Spieltags droht dem Aufsteiger der Sturz auf einen Abstiegsplatz. Für beide Klubs sei „viel Druck auf dem Kessel“, hatte Wollitz im Vorfeld gesagt. Die Braunschweiger, die ihre vergangenen beiden Heimspiele gewonnen hatten, bestimmten die erste Halbzeit, hatten allerdings Glück, dass der Abschluss von Christian Kinsombi (14.) nur am Pfosten landete. Nach der Pause machte Cottbus den aktiveren Eindruck, klare Chancen blieben aber Mangelware.