Völler „bleibt hängen“ und verpasst Live-Schalte beim ZDF

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Das ZDF hat die WM mit einem ausgiebigen Countdown eingeleitet. Der verlief nicht ganz ohne Probleme. Gut dreieinhalb Stunden vor Anpfiff des ersten WM-Spiels in Mexiko begann das „ZDFsportstudio“ mit seiner Countdown-Sendung. Viel Zeit, um in der eigens errichteten ZDF-Sportarena im Berliner Zollernhof in der Fußball-Vergangenheit zu schwelgen, die sportliche Gegenwart zu analysieren und politische Themen rund um das Mega-Turnier und seine drei Gastgeberländer zu diskutieren. Spannend wurde es vor allem abseits vorproduzierter Beiträge. Eingeladen hatten die Moderatoren Katrin Müller-Hohenstein und Jochen Breyer eine ganze Reihe an Expertinnen und Experten. Einer von ihnen wurde sogar mit einem Ständchen empfangen, denn: Kult-Trainer Christian Streich hatte am Donnerstag Geburtstag. Auf die von Müller-Hohenstein angeführte Gesangseinlage der rund 160 Studiogäste reagierte er mit einem verhaltenen „Danke“. Redseliger wurde Streich angesprochen auf seinen zweijährigen Rückzug aus der Fußball-Öffentlichkeit. Er habe die Zeit genutzt, um Dinge zu tun, für die er früher keine Zeit gehabt habe, berichtete der 61-Jährige. Unter anderem habe er „Fahrrad reparieren gelernt“ und außerdem 1.000 Seiten Moby Dick gelesen. „Das ging ewig“, so der Ex-Trainer. Die Gäste Per Mertesacker , ehemaliger Fußballspieler Christoph Kramer , ehemaliger Fußballspieler Christian Streich, ehemaliger SC-Freiburg-Trainer Friederike Kromp, Werder-Bremen-Frauen-Trainerin Ronald Reng, Sportjournalist und Buchautor Laura von Daniels, USA-Expertin Elmar Theveßen , ZDF-Korrespondent, zugeschaltet aus Mexiko Phoebe Gaa, ZDF-Korrespondentin, zugeschaltet aus dem Iran Amelie Stiefvatter, ZDF-Reporterin, zugeschaltet aus Mexiko-Stadt Jutta Sonnewald, ZDF-Korrespondentin, zugeschaltet aus Toronto Moritz Neuß, ZDF-Reporter, zugeschaltet aus Santa Monica Völler kam zu spät Etwas holpriger verlief das Gespräch mit einem anderen Ex-Trainer. Rudi Völler , der im Aztekenstadion war, um das Eröffnungsspiel zu verfolgen, sollte rund 30 Minuten vor Anpfiff in einer Live-Schalte interviewt werden. In Mexiko-Stadt zu sehen war jedoch nur ZDF-Reporterin Amelie Stiefvatter. „Eigentlich solltest du Besuch haben“, wunderte sich Moderatorin Müller-Hohenstein. Völler sei „da oben in der Loge hängengeblieben“, erklärte die Reporterin und ergänzte: „Mal schauen, wie wir ihn runterbekommen.“ Im zweiten Anlauf schaffte es DFB-Sportdirektor Völler dann doch noch rechtzeitig vor die Kamera. „Die Wege sind sehr lang und weit hier“, erklärte er die Verspätung. Über die Stimmung vor dem WM-Auftakt zeigte er sich begeistert: „Mir tun die Leute leid, die leider heute nicht hier im Stadion sein können, weil es ist eine unglaubliche Atmosphäre – voll mit Mexikanern.“ Im Aztekenstadion werde die „Post abgehen“, da war sich Völler sicher. Er selbst schaue das Spiel in einer Loge, in der auch andere Ex-Fußballprofis aus seiner Zeit als aktiver Spieler zu Gast seien. Mertesacker plaudert aus dem Nähkästchen Wie steht es um den aktuellen DFB-Kader und vor allem den Teamgeist der Nationalelf? Dieser Frage widmete die Expertenrunde am Donnerstag besondere Aufmerksamkeit. Dabei ging es auch immer wieder um die Wahl des Trainingsquartiers und wie sie sich auf die Mannschaft auswirken kann. Als Positivbeispiel wurde das Resort Campo Bahia in Brasilien genannt, in dem die Nationalelf 2014 untergebracht war. Es sei im Nirgendwo gewesen, erinnerte sich Studio-Gast Per Mertesacker, der damals im Kader war. Man habe etwas daraus machen müssen und so auch eine gute Bindung zueinander aufgebaut. Ab 21 Uhr hätten die Spieler damals oft das Kartenspiel „Phase 10“ gespielt. 2014 gewann die Nationalelf die Fußballweltmeisterschaft. Als negatives Beispiel nannte Moderatorin Müller-Hohenstein das EM-Quartier am Genfer See. Auf dem Weg zum Flughafen habe man damals „gefühlt 8.000 Kreisverkehre“ durchfahren müssen, so die Journalistin. „Mir war dermaßen schlecht jedes Mal“, erinnerte sie sich. Den Spielern müsse es wohl ähnlich ergangen sein. Ex-Profifußballer Christoph Kramer hatte mit Blick auf die Team-Bildung eine ganz eigene Anmerkung: „Was gar nichts bringt, sind so Sachen wie Kanufahren“, erklärte er. „Wir waren doch auch auf einem Boot“, erinnerte sich Mertesacker an die gemeinsame Zeit in der Nationalmannschaft. „Mir wurde schlecht“, so Kramer. „Du hast dich dann übergeben an der Reling“, ergänzte Mertesacker. Schalte in den Iran Doch im Studio ging es vor dem Anpfiff nicht nur um gute Stimmung und lustige Anekdoten. Eine der zahlreichen Live-Schalten verband das Studio mit der ZDF-Korrespondentin Phoebe Gaa im Iran. Ob Vorfreude dort überhaupt möglich sei, wollte Moderator Jochen Breyer wissen. Das Land befindet sich im Krieg mit Israel und den USA. „Große Vorfreude ist hier tatsächlich nicht zu spüren“, berichtete Gaa. Dafür seien die Zeiten einfach zu düster. Menschen wendeten sich aus verschiedenen Gründen von der WM ab. Einerseits gebe es diejenigen, die mit dem Turnier nichts zu tun haben wollten, weil das Regime die iranische Fußballmannschaft instrumentalisiere. Außerdem gebe es Iraner, die verurteilten, wie die USA mit der iranischen Mannschaft und den Fans umgehen. So durfte die iranische Nationalelf nicht in den USA untergebracht werden, sondern hat nur die Erlaubnis, zu Spielen anzureisen. Für Fans soll ein Einreiseverbot gelten. Gaa erklärte jedoch auch: „Der Iran ist eine Fußball-verrückte Nation“ – bei den Spielen werden deswegen sicher viele zuschauen.

Fussball-WM: „Hab ich nicht kommen sehen“ – Spott für Experte Kaulitz

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Lustige Runde bei MagentaTV. Moderator Johannes B. Kerner nimmt Tom Kaulitz auf die Schippe. Später legt Jürgen Klopp noch einen drauf. Es war noch früh am Donnerstag, als Johannes B. Kerner die deutschen Fans zum WM-Auftakt aus dem Aztekenstadion begrüßte. Kerner moderiert die Spiele für den Sender MagentaTV. Das Unternehmen hat eigens für die Weltmeisterschaft eine illustre Runde an Experten angeheuert, darunter Ex-Bayern-Stürmer Thomas Müller , Jürgen Klopp und Tokio-Hotel-Star Tom Kaulitz . Später sollte am Nachmittag (Ortszeit) in Mexiko-Stadt die Eröffnungsfeier und das erste Spiel der WM 2026 in der ausverkauften Arena folgen. Das gewann Co-Gastgeber Mexiko relativ ungefährdet mit 2:0 gegen Außenseiter Südafrika. Die Runde stand also im Aztekenstation in Mexiko-Stadt, und Kerner führte ein: „Das MagentaTV-WM-Team ist am Start“. Dann stellte der 61-Jährige die Anwesenden vor. „Mit einem Weltmeister“, Kerner zeigte auf Müller. „Mit einem Welttrainer“, Kerner zeigte auf Klopp. „Und mit einem Praktikanten“, dabei zeigte der Moderator auf den Musiker Tom Kaulitz. Experte Klopp ist kurz vorm Einschlafen Kaulitz, für die, die es nicht wissen, ist nicht nur einer der größten deutschen Popstars, er ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Podcaster, und außerdem der Mann von Deutschlands Hollywood-Sternchen Heidi Klum . Die freche Vorstellung Kerners sorgte vor allem bei Müller und Klopp für große Heiterkeit. „Wow“, sagte Müller zum Moderator gewandt, „den habe ich nicht kommen sehen“. Klopp lachte sich ins Fäustchen. Und Kaulitz? Der blieb cool. „Geile Intro“, sagte er verschmitzt in Richtung Kerner. Später versuchte Kerner seine Neckerei wiedergutzumachen, indem er Kaulitz ins MagentaTV-Studio in New York einlud, um dort die Moderation zu übernehmen. „Würde ich gerne machen, ja“, sagte der 36-jährige Musiker. Worauf Klopp ergänzte: „Dann musst Du dafür sorgen, dass ich nicht einschlafe.“

Pressestimmen zum Eröffnungsspiel: „Was für ein WM-Auftakt, absolut irre!“

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Der WM-Gastgeber Mexiko feiert im Eröffnungsspiel des Turniers einen ungefährdeten Sieg gegen Südafrika. Ein Überblick über die internationalen Pressestimmen. Der Auftakt zur Fußball-Weltmeisterschaft bot gleich ein Spektakel: Beim Sieg von Mexiko gegen Südafrika gab es nicht nur zwei Tore für den Gastgeber, sondern auch insgesamt gleich drei Rote Karten . International wurde das Spiel von der Presse unterschiedlich aufgefasst. Ein Überblick: Die Zeitung „El Universal“ aus Mexiko schreibt: „Die mexikanische Nationalmannschaft eröffnet die WM 2026 mit einem glanzlosen Sieg. Aber das Stadion von Mexiko-Stadt erinnerte sich an seine Vergangenheit und daran, dass es vor nicht allzu langer Zeit noch das legendäre Aztekenstadion war. Der Austragungsort, der an diesem Nachmittag zum dritten Mal eine Weltmeisterschaft ausrichtete, bebte, wie schon lange nicht mehr.“ WM 2026: Alle Informationen im Newsblog Winston-Salem: Deniz Undav zeigt DFB-Unterkunft Im Land des Gegners Südafrika kommentiert „Kickoff“: „Mehr Rote Karten als Tore – Bafana Bafana startet mit einer enttäuschenden Leistung.“ Die „Gazzetta dello Sport“ aus Italien meint: „Zwei Tore, zwei Rote Karten – und kein Problem für Aguirres Mexikaner. Südafrika tut sich schwer und wirkt technisch und taktisch deutlich unterlegen.“ Das Blatt „AS“ aus Spanien schreibt: „Das schöne, geliebte und siegreiche Mexiko! Südafrika konnte dem Kampfgeist, dem Siegeswillen und dem attraktiven Fußball der Gastgeber nichts entgegensetzen.“ „Herr im eigenen Haus“ Auch die spanische Zeitung „Marca“ ist voll des Lobes für die mexikanische Mannschaft: „¡Mexico, que lindo! – Mexiko, wie schön! Was für ein WM-Auftakt, absolut irre! Ein fantastisches Debüt für Mexiko, mit Toren von Quiñones und Raúl Jiménez in einem historischen Spiel und mit drei Platzverweisen, DREI!“ In Frankreich schreibt die Sportzeitung „L’Equipe“: „Mexiko ist Herr im eigenen Haus. Nachdem Julián Quiñones, der Torschützenkönig der Saudi Pro League in dieser Saison, schnell die Führung erzielt hatte, dominierte Mexiko die Partie und geriet nie wirklich in Bedrängnis.“ In den USA kommentiert das Magazin „USA Today“: „Mexiko überrollt Südafrika zum WM-Auftakt in der Roten Kartenflut. Mexiko hat die WM 2026 genau so begonnen, wie es sich das erhofft hatte.“ „Rot-Wahnsinn“ In der Schweiz schreibt die Boulevardzeitung „Blick“: „Zwei Tore, drei Rote Karten und ein Torschütze, der in Tränen ausbricht. Das WM-Auftaktspiel zwischen Mexiko und Südafrika endet mit dem besseren Ende für den Gastgeber. Eine Hand Gottes gibts im Eröffnungsspiel der Mexikaner gegen Südafrika aber nicht. Und auch kein Jahrhunderttor. Dafür ganz, ganz große Emotionen. Als Raúl Jiménez den erlösenden zweiten Treffer für seine Mexikaner erzielt, bricht er in Tränen aus, zeigt mit dem Arm gen Himmel, huldigt seinem erst im März verstorbenen Papa Don.“ In England kommentiert die Zeitung „The Sun“ den WM-Auftakt wie folgt: „Drei Platzverweise im völlig verrückten WM-Eröffnungsspiel – England wird von möglichen Rivalen sofort gewarnt. Die Weltmeisterschaft begann mit Rot-Wahnsinn. Und einer frühen Warnung für England vor einem möglichen Achtelfinalgegner.“

Portal: Tausende Sexarbeiter wollen zur WM

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In einer Branchenbefragung gaben viele Sex-Arbeitenden ihr Interesse am WM-Besuch an. Doch selbst wer nur Fußball schauen will, könnte abgewiesen werden. Laut einer Umfrage unter Sex-Arbeitenden in Großbritannien und Deutschland haben einige Hundert Teilnehmer angegeben, zur WM in die USA reisen zu wollen. Die Befragung wurde vom Erotik-Portal Erobella durchgeführt. 634 gaben in Großbritannien an, in die USA fahren zu wollen, 1.585 erwägen es demnach. In Deutschland waren es 515 Befragte, die zur WM wollen, 1.289 denken darüber nach. In beiden Ländern machten sie zwei beziehungsweise fünf Prozent der Befragten aus. Wenn man die Zahlen auf die geschätzten Sexarbeitenden in Deutschland hochrechnet, würden alleine aus Deutschland 1.834 Frauen und Männer aus der Branche ins Flugzeug steigen, heißt es in der Hochrechnung der Plattform. Auf Europa umgerechnet würde dies eine Zahl von 9.000 Sexarbeitenden ergeben. Nicht genannt wurde, ob die Befragten die Spiele anschauen oder ihrer Tätigkeit nachgehen wollen – letzteres dürfte ohne Arbeitserlaubnis illegal sein. WM-2026-Newsblog: Alle aktuellen Meldungen Sexarbeit: EM-Spielorte rechnen mit deutlich mehr Prostitution US-Behörde fragt nach Tätigkeit Allerdings dürfte die Reise zumindest in die USA an der Grenze enden. Nach US-Einwanderungsrecht kann jeder Person die Einreise verweigert werden, die in den vergangenen zehn Jahren der Prostitution nachgegangen ist — selbst wenn diese Tätigkeit dort, wo sie ausgeübt wurde, völlig legal war, und selbst ohne Absicht, im Land zu arbeiten. Die Regelung steht in Section 1182(a)(2)(D); Betroffenen zufolge kann schon der Verdacht eines Grenzbeamten genügen. In einem Interview mit Erobella schilderte die kanadische Escort Lucy Huxley, wie sie in die zweite Kontrolle gezogen, stundenlang befragt und ihr Handy sowie ihr Gepäck durchsucht wurden, bevor man sie abschob und mit einer Einreisesperre belegte. Der kanadische Erotik-Performer Milo Miles wurde nach eigenen Angaben über acht Stunden von US-Grenzbeamten festgehalten, bevor man ihn mit einer zehnjährigen Sperre belegte. Huxley sagte dem Portal, dass sich die Behörden auf Mittel wie Escort-Verzeichnisse, Haftdaten und Gesichtserkennung stützen, um mutmaßliche Sexarbeitende zu markieren — und ein Nachweis sei nicht nötig, nur ein Verdacht.

Große Konkurrenz: So könnte Bayer mit Eichhorn spielen

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Bayer Leverkusen ist mit der Verpflichtung von Kennet Eichhorn ein echter Coup gelungen. Das heiß begehrte Talent will bei der Werkself den nächsten Schritt machen und muss daher viel spielen. FT (…)

WM: Mohau Nkota kopiert Post von DFB-Star Lennart Karl nach Turnier-Aus

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Wie Lennart Karl ist auch Mohau Nkota bei der Weltmeisterschaft zum Zuschauen verdammt. In einem Social-Media-Beitrag bediente sich der Südafrikaner nun wohl an den Worten des DFB-Stars. An der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko wird Mohau Nkota nicht teilnehmen können. Der 21-jährige Südafrikaner hat sich im Mai eine Knieverletzung zugezogen und musste operiert werden. Sein WM-Traum ist damit vorerst geplatzt – und löste nun eine kleine Kontroverse aus. Kurz vor dem Turnierstart meldete sich der Profi vom saudi-arabischen Klub Al-Ettifaq nämlich via Instagram zu Wort. Doch sein Beitrag führte nicht nur zu Mitgefühl bei Fans und Wegbegleitern, sondern auch zu Verwirrung. Denn die Sätze, die Nkota zu einem Bild von sich auf Englisch schrieb, erinnerten doch sehr an die eines deutschen Nationalspielers. Wie Nkota verpasst auch Lennart Karl die Weltmeisterschaft aufgrund eines Muskelbündelrisses im linken, vorderen Oberschenkel. Diesen hatte er sich im Abschlusstraining vor dem letzten WM-Test gegen die USA (2:1) zugezogen. Der Beitrag, den der 18-Jährige im Anschluss veröffentlichte, begann mit den Worten: „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, aber es tut einfach unbeschreiblich weh, das größte Turnier verpassen zu müssen.“ Ein Satz, den Nkota auf Englisch haargenau so schrieb. „Der Bruder hat Lennart Karls Bildunterschrift kopiert“ Doch auch danach schien Nkota sich am geistigen Eigentum des DFB-Stars bedient zu haben. „Habe alles dafür getan, um fit für die WM zu sein. Leider kommen Verletzungen oft zum unglücklichsten Zeitpunkt“, schrieb Karl – aber eben auch Nkota. Und weiter: „Ich wünsche meinem Team maximalen Erfolg und unterstütze sie natürlich auch jede Minute. Komme stärker zurück, versprochen. Danke für die starken Nachrichten.“ Auch diese Worte waren in beiden Beiträgen mehr oder weniger deckungsgleich. In den Kommentaren unter Nkotas Beitrag machten dementsprechend einige Nutzer auf die Ähnlichkeit der beiden Posts aufmerksam. „Der Bruder hat Lennart Karls Bildunterschrift kopiert“, schrieb einer von ihnen, nahm Nkota das Ganze aber nicht besonders übel. „Wie auch immer: Gute Besserung, Bruder.“ Ein anderer Nutzer kommentierte wiederum: „Dieser Typ hat wirklich Lennart Karls Bildunterschrift zum WM-Aus kopiert. Das ist verrückt.“ Insgesamt überwogen unter Nkotas Beitrag jedoch die Genesungswünsche. Ohne den Flügelspieler musste Südafrika zum Turnierauftakt dann auch direkt eine Niederlage einstecken. Gegen Gastgeber Mexiko setzte es im Eröffnungsspiel eine 0:2-Pleite.

WM 2026: Bei Fest in Mexiko-Stadt beklagt ein Fan die Versorgung

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In Deutschland gab es jahrelang die Fan-Meile am Brandenburger Tor. In Mexiko gibt es dafür den Zócalo. Allerdings scheinen die Vorbereitungen eher dürftig zu sein. Knapp über 80.000 Zuschauer passen ins Aztekenstadion in Mexiko-Stadt. Zum Eröffnungsspiel war die Partie ausverkauft. Kein Wunder also, dass auch zahlreiche Fußballbegeisterte das Fan-Fest in der mexikanischen Hauptstadt anvisierten. Es findet auf dem Zócalo, der zentralen Plaza de la Constitucion, statt. Allerdings scheint die Versorgungslage für die Fans dort vor Ort nicht optimal. Ein mexikanischer Anhänger erzählte gegenüber dem mexikanischen Medienportal „Milenio“ von den Missständen. Notärzte machen Herz-Lungen-Massage: Medizinischer Notfall kurz vor WM-Start Zieht es ihn zu Real Madrid ? DFB-Star äußert sich zu Wechselgerüchten Auf einem Video auf der Plattform X sagte der Mann, dass er und seine Gruppe mitten in der Sonne stehen müssen. Die Versorgung mit Essen und Trinken sei mangelhaft: „Es ist zwar nicht dauerhaft so, aber wir konnten nichts zu Trinken oder Essen kaufen. An einer Straßenecke haben wir jemanden gefunden, der Wasser verkauft.“ Passend zu seinen Worten zeigte er dann eine kleine Flasche Wasser in die Kamera. Der Mann kann nun Flüssigkeit aufnehmen, er erzählt allerdings auch von anderen Fans auf dem Festplatz: „Da vorne gab es eine Person, die sich schlecht fühlte und die Sicherheitskräfte haben hier nichts gemacht.“ Laut Wetterbericht sollen es rund 24 Grad sein, dazu sind Unwetter und Regengüsse angekündigt. Noch ist das aber wohl nicht passiert. Die Bedingungen scheinen vereinzelte Personen jedoch arg mitzunehmen. Der interviewte Fan erzählt von einem Hinweis an die Sicherheitskräfte: „Wir haben ihnen gesagt, dass sie sich einen Aktionsplan überlegen müssen, weil es so aussieht, als würde die Person kollabieren.“

FC Bayern: Nächster Klub baggert an Kim

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Min-jae Kim (29) weckt Begehrlichkeiten in der Premier League. Seit einiger Zeit beobachtet Manchester United den Innenverteidiger vom FC Bayern, berichtet die ‚tz‘. Auch bei der WM soll der (…)

WM 2026: Wie die Neuerung bei den Trinkpausen genutzt wird

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Bei der Fußball-WM wird es bei allen Partien Trinkpausen geben. Eine sinnvolle Maßnahme bei hohen Temperaturen oder steckt mehr dahinter? Die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft wird größer, länger und generell etwas anders. So hat der Weltverband Fifa für alle Spiele der WM obligatorische Trinkpausen festgelegt. Diese werden zur 23. sowie 68. Minute eingelegt und finden unabhängig von den klimatischen Bedingungen im Stadion statt. Zuvor lautete die Regel, dass Trinkpausen nur dann nach jeweils 30 Minuten in einer Halbzeit eingelegt werden sollten, wenn zum Zeitpunkt des Anstoßes die Temperatur vor Ort mindestens 31 Grad Celsius beträgt. „Es wird dreiminütige Pause zum Hydrieren in jedem Spiel geben, unabhängig davon, wo das Spiel stattfindet, ob das Stadion ein Dach hat oder wie die Temperatur ist“, erklärte Manolo Zubriria, der WM-Organisationschef in den USA. Die klimatischen Bedingungen in den Austragungsländern könnten eine wichtige Rolle beim Turnier spielen. In Spielorten wie Arlington in Texas werden im Juli durchschnittliche Höchsttemperaturen von 34,7 Grad Celsius erreicht. Experten gehen davon aus, dass die Temperaturen den Spielern keine gesundheitlichen Probleme bereiten sollten, aber die Partien um einiges verlangsamen könnten. Werbung in den Trinkpausen? Dass die Fifa jedoch Trinkpausen unabhängig von den Temperaturen verordnet, hat gewiss noch andere Gründe als die bloße Sorge um die Leistung der Spieler. Mit den obligatorischen Unterbrechungen, die zudem drei Minuten lang sind, wird das Fußballspiel in Viertel aufgeteilt: nach 22 Minuten eine Pause, zur 45. Minute die Halbzeitunterbrechung, dann wieder nach 22 Minuten eine weitere Pause. Der Weltverband hat bereits den Fernsehpartnern für die Weltmeisterschaft signalisiert, dass sie während der dreiminütigen Trinkpausen in eine Werbeunterbrechung gehen dürfen. Es ist gewissermaßen das Modell vieler US-Sportarten, wo es recht regelmäßige Pausen gibt. In der NFL ist dieses Phänomen aufgrund der Start-Stopp-Mechanik eines Spiels am stärksten verbreitet. Aber auch im Eishockey – ob in NHL oder DEL – gehören die sogenannten Powerbreaks mittlerweile zum Standard. Zwei- bis dreimal pro Drittel wird eine 90-sekündige Unterbrechung eingelegt, was den Fernsehanstalten die Möglichkeit gibt, ein paar Werbespots zu zeigen. Fox Sports, der Fernsehpartner für die WM-Übertragungen in den Vereinigten Staaten, hat kürzlich mitgeteilt, dass man sich mit der Fifa im Austausch befinden würde, wie die Pausen entsprechend ausgestaltet werden. Zac Kenworthy, einer der Produktionsverantwortlichen von Fox Sports, sagte, man müsste dabei eine richtige Balance finden. Die Balance zwischen den kommerziellen Möglichkeiten während einer Partie und den Normen des Fußballs. Werbepausen, während sich der Ball im Spiel befindet, sind ausgeschlossen. Aber auch Werbung während der Trinkunterbrechungen könnten zu Kontroversen führen, denn Fans wollen die Interaktionen zwischen Trainern und Spielern in diesen drei Minuten verfolgen. Dass Interviews währenddessen geführt werden, scheint zumindest bis jetzt ausgeschlossen. Trainern nutzt die Neuerung Doch die Dynamik einer Partie wird sich so oder so etwas verändern. Denn den Trainern wird es gestattet sein, Laptops und andere technische Hilfsmittel zu nutzen. Die Regelhüter des Ifab weisen ihrerseits darauf hin, dass kleine technische Geräte von Headsets bis hin zu Tablets und Laptops gestattet sind. Die Spieler müssten zwar zum Hydrieren auf dem Rasen bleiben, könnten jedoch taktische Anweisungen erhalten. Anstatt von der Seitenlinie etwas hineinzurufen, was beim Flügelspieler auf der anderen Seite des Feldes ohnehin nur bedingt ankommt, wird es Trainerstäben nun nach den 22-minütigen Intervallen möglich sein, dezidierte Anweisungen zu erteilen und auf die Mannschaften einzuwirken.

WM 2026: Quiñones schießt Mexiko zum Sieg, insgesamt gibt es dreimal Rot

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Im Aztekenstadion geht Gastgeber Mexiko früh in Führung. Kurz nach der Halbzeit kommt es zum Platzverweis und damit zur Vorentscheidung. Mexiko hat das erste Spiel der Weltmeisterschaft gegen Südafrika 2:0 (1:0) gewonnen und startet damit als Gastgeber mit drei Punkten in die Gruppe A. Bereits in der neunten Minute hatte Julián Quiñones El Tri in Führung gebracht. Danach flachte die Partie bis zur Pause ab, die mexikanische Mannschaft blieb trotzdem spielbestimmend. Kurz nach dem Seitenwechsel gab es einen Platzverweis für Südafrikas Sphephelo Sithole, der Mexikos Brian Gutiérrez kurz vor dem Strafraum als letzter Mann zu Fall brachte. Im Anschluss daran strahlte Südafrika keine Gefahr mehr aus, vielmehr traf Raúl Jiménez noch für Mexiko und erzielte damit den Endstand zum 2:0. Für Südafrika war das jedoch noch nicht der Schlusspunkt, Schiedsrichter Wilton Sampaio deutete einen Zusammenprall zwischen Südafrikas Themba Zwane und Roberto Alvarado als Tätlichkeit des Südafrikaners. Auch Zwane flog vom Platz. Doch damit nicht genug, in der Nachspielzeit zog der brasilianische Schiedsrichter erneut die Rote Karte, dieses Mal traf es Mexikos César Montes.