Trotz Fehlversuchs: Tah würde wieder Elfmeter schießen

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Er war einer der drei DFB-Spieler, die beim Elfmeterschießen gegen Paraguay nicht getroffen haben. Der Fehlschuss ging Jonathan Tah „tausende Male“ durch den Kopf. Doch eine Sache verändert er nicht. Nationalspieler Jonathan Tah würde trotz seines Fehlversuchs beim frühen WM-Aus gegen Paraguay wieder im Elfmeterschießen antreten. „Ich würde ihn nächstes Mal wieder schießen! Mit voller Überzeugung und Zuversicht, ihn für Deutschland reinzumachen“, schrieb der Abwehrspieler des FC Bayern bei Instagram. Tah gab aber auch zu, dass ihn sein Fehlschuss noch immer beschäftige. „Der verschossene Elfmeter ist mir schon Tausende Male durch den Kopf gegangen und man versucht, ihn in seinen Gedanken irgendwie doch ins Tor zu lenken“, schrieb der 30-Jährige: „Aber die Realität ist, dass der Ball nicht drin war. Und das tut weh.“ Tah: „Ich mache immer weiter“ Insgesamt sei er „unglaublich enttäuscht und traurig“ über das Scheitern der DFB-Auswahl in der ersten K.-o.-Runde. „Die Mannschaft, unser Land und all die, die Fußball-Deutschland supporten, haben sich so viel mehr erhofft.“ Zu akzeptieren, dass das Team trotz großer Anstrengungen kein besseres Ergebnis holen konnte, „fällt grade am schwersten“. Ein Rücktritt scheint für den Innenverteidiger nicht infrage zu kommen: „Wir als Team machen immer weiter und auch ich mache immer weiter, egal was kommt!“

Was für Klopp als Bundestrainer spricht und was dagegen

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Eine Volksbefragung würde wohl ein klares Ergebnis bringen. Wer soll Bundestrainer werden, wenn der DFB den Fehlversuch mit Nagelsmann beendet? „Kloppo“ dürfte auf den meisten Stimmzetteln stehen. Dieser Reflex ist logisch. Jetzt muss Jürgen Klopp ran. Noch hat sich der Deutsche Fußball-Bund nicht von Julian Nagelsmann nach dessen krass gescheiterter Weltmeister-Mission in Amerika getrennt, da scheint „Kloppo“ bereits in den Startlöchern zu stehen. Um quasi als Messias die am Boden liegende Fußball-Nation Deutschland wieder aufzurichten. Die Klopp-Inthronisation als Automatismus? Die DFB-Entscheider um Präsident Bernd Neuendorf und Sportdirektor Rudi Völler haben sich natürlich noch nicht zum charismatischen Kandidaten geäußert. „Gemeinsam und in Ruhe“ wollen sie vielmehr zunächst die Gründe für den nächsten sportlichen „Tiefschlag“ analysieren und dann über den Trainer befinden, der die Nationalmannschaft zur EM 2028 führen soll. Aber was würde für Klopp sprechen – und was gegen ihn. Das spricht für Klopp Eine Volksbefragung über den besten Kandidaten würde vermutlich zu einem eindeutigen Ergebnis führen. Klopp kommt an bei den Fans, mit ihm könnte der Fokus voll auf die Zukunft gerichtet werden nach dem nächsten Turnier-Flop. Neustart am Nullpunkt, Aufbruchstimmung, die Verband und Team brauchen. Auch wenn er als weltweiter Fußballchef von Red Bull einen top dotierten Job hat: In seinem Herzen ist der 59-Jährige ein Trainer geblieben. Wer ihn abseits aller unterhaltenden Anmerkungen als WM-Experte bei MagentaTV erlebt, spürt sein Feuer. Da hat doch einer Interesse. Nach dem WM-Aus gegen Paraguay hätte er die auch für ihn selbst logische Debatte um seine Person schließlich stoppen können. Klopp sagte aber vielsagend: „Ich verstehe das, wenn über den Bundestrainer gesprochen wird, dass da irgendwie mein Name genannt wird.“ Beim DFB werden sie genau hingehört haben, als Klopp direkt nach dem Desaster gegen Paraguay die Analyse lieferte, die im Verband nun erst noch ansteht. Klopp würde tun, was DFB-Chef Neuendorf noch in Amerika ankündigte, nämlich nicht zur Tagesordnung überzugehen. „Um wieder Fußball-Deutschland zu werden, müssen wir jetzt ran an die Nummer, und zwar richtig“, sagte Klopp. Ran an die Strukturen, ran ans Team, an Positionen. Sportliches Potenzial sieht der Trainer Klopp anscheinend. „Es gibt keinen Grund, auf die Mannschaft draufzuhauen“, sagte er zur Mentalität nach dem Aus im Elfmeterschießen und hinterfragte vielmehr, warum die DFB-Elf nicht alles abrufen konnte im Turnier. „Wir haben Phasen, wo wir es abgerufen haben. Die waren nicht lang genug. Wir haben nicht genug kreiert, weil wir ein paar Dinge nicht richtig gemacht haben.“ Hat da einer schon Lösungen? Für Klopp spricht viel. Seine Empathie. Seine Menschenführung. Er holt aus Spielern alles raus. Er kann im Gegensatz zum viel jüngeren Nagelsmann (38) internationale Erfolge vorweisen. Mit dem FC Liverpool gewann er die Champions League und die englische Meisterschaft. Und mit Borussia Dortmund brachte er zeitweise sogar die Übermacht des FC Bayern München ins Wanken. Er vermag es, Potenziale zu heben und Spieler groß zu machen. Als er 2024 nach vielen Jahren in der Tretmühle Vereinsfußball in Liverpool aufhörte, sagte Klopp, auch seine Kraft sei endlich. Der Nationaltrainer-Job hat ebenfalls Maximalphasen (Turniere). Aber zwischen den Länderspielblöcken gibt es ausreichend Zeit zur Erholung. Bis zum Ende des Jahres müsste Klopp gerade mal sechs Länderspiele in seinen Terminkalender eintragen. Joachim Löw liebte den Bundestrainer-Job über alles. Er übte ihn 15 Jahre lang aus. Der Austragungsort der EM-Endrunde 2028 würde auf den Emotions-Bolzen Klopp einen speziellen Reiz ausüben. England, Schottland, Wales, Irland, also exakt da, wo der Fußball zu Hause ist – und Klopp sich nach seiner Liverpool-Zeit wieder zu Hause fühlen könnte. Fußball-Deutschland im Mutterland des Fußballs wieder groß und stolz zu machen, gibt es eine größere Motivation für den großen Motivator Klopp? Das spricht gegen Klopp Klopp hat einen langfristigen Vertrag bis 2029 als Head of Global Soccer bei Red Bull. Das sei „kein Halbtagsjob“, sagte er selbst. Er soll nach Angaben der Geschäftsführung des österreichischen Getränkekonzerns (Oliver Mintzlaff) keine Ausstiegsklausel beinhalten. Auch eine mündliche Freigabevereinbarung für den DFB als Nationaltrainer oder ein Sonderkündigungsrecht ist dementiert worden. Der DFB müsste also mit Red Bull verhandeln – und Ablöse zahlen? Die große Personalie Klopp könnte übergroße Erwartungen wecken. Der „Messias“ ist da – und das Nationalteam ist automatisch wieder groß und ein Titelanwärter. „Wir waren Fußball-Deutschland“, sagte Klopp selbst zum Status quo. Er beschönigte diesen nicht als TV-Experte: „Im Fußball kann jeder jeden schlagen, fast jeder fast jeden – und uns viele, wenn wir nicht funktionieren.“ Klopp ist seit Jahren Werbebotschafter für Adidas. Und nun löst ausgerechnet Nike 2027 den jahrzehntelangen DFB-Partner als Ausrüster ab – für sehr, sehr viel Geld. Und dann wirbt ausgerechnet der Cheftrainer für den größten Konkurrenten des US-Giganten auf dem Sportartikelmarkt? Klopps Akku war nach eigener Aussage leer, als er vor zwei Jahren den Stress-Job beim FC Liverpool in der Premier League niederlegte. Ist er wieder gefüllt? Vereinstrainer ist zudem etwas anderes als Nationaltrainer. Die Umstellung fiel auch Nagelsmann schwer. Ein Bundestrainer kann nicht täglich mit dem Team an Automatismen arbeiten. Ein Nationalteam muss anders geführt und trainiert werden. Für seinen automatisierten Pressing-Fußball könnte Klopp zudem nicht wie im Verein die passenden Spieler zusammenkaufen. Er kann nur deutsche Kicker nominieren. Die allgegenwärtigen Experten werden auch ihn nicht schonen. Zumal Klopp gerne mal flapsig formuliert. Bei der WM sagte er selbst als TV-Experte: „Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf – noch.“ Dafür wurde er von anderen Experten heftig gerügt, etwa von Stefan Effenberg und Lothar Matthäus . Auch bei Völler und insgesamt im DFB, seinem möglichen neuen Arbeitgeber, kam das überhaupt nicht gut an.

Spanien gegen Österreich live: Wann und wo das WM-Sechzehntelfinale läuft

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Spanien und Österreich kämpfen bei der WM 2026 um den Einzug ins Achtelfinale. t-online gibt eine Übersicht, wo Sie das Sechzehntelfinale live sehen können. Die K.-o.-Phase der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 ist in vollem Gange. Im Sechzehntelfinale treffen Spanien und Österreich aufeinander. Für beide Teams geht es um den Einzug ins Achtelfinale. WM-Modus: So funktioniert die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 Alle Partien: Spielplan der WM 2026 Wo wird das Spiel zwischen Spanien und Österreich übertragen? Das Sechzehntelfinale zwischen Spanien und Österreich wird am Donnerstag, 2. Juli, um 21 Uhr deutscher Zeit live in der ARD übertragen. Parallel zeigt auch MagentaTV die Partie live im TV und Stream. Für MagentaTV ist allerdings ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich. Gibt es einen Liveticker? Ja. t-online bietet zum Spiel zwischen Spanien und Österreich einen Liveticker an . Dort finden Sie auch weitere Informationen rund um die Partie. Alle weiteren Informationen rund um die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 finden Sie jederzeit auf t-online.

Fußball-WM 2026: Nach Elfer-Fehlschuss – Tah „würde wieder schießen“

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Nach dem WM-Aus gegen Paraguay meldet sich der Abwehrchef zu Wort – und findet klare Worte. Nationalspieler Jonathan Tah würde trotz seines Fehlversuchs beim frühen WM-Aus gegen Paraguay wieder im Elfmeterschießen antreten. „Ich würde ihn nächstes Mal wieder schießen! Mit voller Überzeugung und Zuversicht, ihn für Deutschland reinzumachen“, schrieb der Abwehrspieler des FC Bayern bei Instagram. Trotzdem gab er auch zu: „Der verschossene Elfmeter ist mir schon Tausende Male durch den Kopf gegangen und man versucht, ihn in seinen Gedanken irgendwie doch ins Tor zu lenken. Aber die Realität ist, dass der Ball nicht drin war. Und das tut weh.“ „Unglaublich enttäuscht“ Über das Ausscheiden der DFB-Auswahl in der ersten K.-o.-Runde zeigte sich Tah „unglaublich enttäuscht und traurig“. Er schrieb: „Die Mannschaft, unser Land und all die, die Fußball-Deutschland supporten, haben sich so viel mehr erhofft.“ Zu akzeptieren, dass das Team trotz großer Anstrengungen kein besseres Ergebnis holen konnte, „fällt grade am schwersten“. Einen Rücktritt aus der Nationalmannschaft schloss der Innenverteidiger indes aus: „Wir als Team machen immer weiter und auch ich mache immer weiter, egal was kommt!“

NBA-Star Brown verlässt Celtics: Für George zu den 76ers

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Jaylen Brown ist Anführer bei den Boston Celtics, vor zwei Jahren holte er dort den NBA-Titel. Doch das Team schickt ihn zur Konkurrenz. In der NBA kommt es zu einem spektakulären Tauschgeschäft. Jaylen Brown wechselt von den Boston Celtics zu den Philadelphia 76ers und ist damit der nächste Basketball-Topstar mit neuem Team für die kommende Saison. Die Celtics bekommen bei dem Geschäft, über das US-Medien übereinstimmend berichteten, Paul George und dürfen mehrmals in NBA-Drafts junge Spieler auswählen. Der Deal ist auch bemerkenswert, weil die 76ers und die Celtics in der Eastern Conference direkte Konkurrenten sind. Der 29 Jahre alte Brown war in der vergangenen Saison der viertbeste Punktesammler der Liga und in der verletzungsbedingten Abwesenheit von Jayson Tatum über Monate der wichtigste Spieler im Kader der Celtics. 2024 war er entscheidender Teil des Teams, das die Celtics zum alleinigen Rekordmeister der NBA machte. Der 36 Jahre alte George ist neunmaliger Allstar in der besten Basketball-Liga der Welt. Zukünftig mit Embiid und Maxey Bei den 76ers spielt er zukünftig an der Seite von Joel Embiid und Tyrese Maxey. In der vergangenen Saison kam er im Schnitt auf 28,7 Punkte, 6,9 Rebounds und 5,1 Vorlagen je Spiel. In der NBA gab es in den vergangenen Tagen schon einige spektakuläre Entscheidungen. LeBron James wird nach acht Jahren die Los Angeles Lakers verlassen, sein neues Team steht noch nicht fest. Giannis Antetokounmpo wechselte von den Milwaukee Bucks zu den Miami Heat. Kawhi Leonard zog es von den Los Angeles Clippers zurück zu den Toronto Raptors, mit denen er einst den ersten NBA-Titel der Team-Geschichte holte.

WM: In Unterzahl – Clevere USA werfen Bosnien raus

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Der Turnier-Gastgeber steht im Achtelfinale der WM. Gegen Bosnien haben die USA kaum Probleme – selbst nach einem schweren Schlag. San Francisco bebt: Die USA haben das Achtelfinale der WM im eigenen Land erreicht. In der kalifornischen Metropole siegte die Mannschaft von Trainer Maurico Pochettino völlig verdient mit 2:0 (1:0) gegen Bosnien-Herzegowina und träumt weiter von einem langen Lauf im Turnier. Folarin Balogun (45.) und das frühere Bayern-Talent Malik Tillman (82.), heute bei Bayer Leverkusen , trafen für die Gastgeber, die nach einer Roten Karte für Torschütze Balogun (64.) zudem eine gute halbe Stunde in Unterzahl spielen mussten. Bosnien-Herzegowina, das in den WM-Playoffs noch Italien ausgeschaltet hatte, enttäuschte allerdings auf ganzer Linie und konnte auch aus dem Platzverweis keinerlei Profit schlagen. Mitten im Spiel: Belgien-Stars gehen aufeinander los „Sind gescheitert“: DFB-Kapitän Kimmich meldet sich nach WM-Enttäuschung Stattdessen leistete sich die Elf vom früheren Bundesliga-Torjäger Sergej Barbarez beim zweiten Gegentor auch noch einen peinlichen Anfängerfehler: Kein Spieler in der Mauer sprang hoch, so konnte Tillman sehenswert zum Endstand treffen. Für Bosnien, das es schon in einer eigentlich machbaren Gruppe mit der Schweiz, Kanada und Katar nur knapp über Platz drei weiter geschafft hatte, geht es nun verdient nach Hause, während die USA im Achtelfinale auf Belgien treffen. So lief das Spiel Die USA übernahmen nun die Kontrolle und hatten mehr Ballbesitz. Immer wieder versuchten sie es mit Chipbällen hinter die gegnerische Abwehr, zunächst ohne Erfolg. Nach einer halben Stunde war Balogun nach einem Fehler in der bosnischen Defensive dann plötzlich frei durch. Der Stürmer traf ins Eck, löste aber nur kurz großen Jubel aus: Balogun stand im Abseits. Der agile Angreifer von der AS Monaco sorgte aber weiter für Unruhe – und belohnte sich dann auch für seinen auffälligen Auftritt. Ein Pass von Tillman von Bayer Leverkusen wurde abgefälscht, sprang zu Balogun, und diesmal zählte das Tor. Bei einem Lattentreffer kurz vor dem Halbzeitpfiff hätte er sogar fast noch einmal getroffen. Die Bosnier mussten jetzt kommen, aber zunächst den nächsten Rückschlag verkraften. Wenige Minuten nach Wiederanpfiff fasste sich Kapitän Džeko an den Oberschenkel und konnte nicht weiterspielen. Barbarez wechselte gleich dreifach, doch an den Kräfteverhältnissen änderte sich zunächst wenig. Die USA spielten zielstrebiger, genauer und blieben die bessere Mannschaft. Nach einer Stunde hätte eine Entscheidung von Schiedsrichter Raphael Claus dem Spiel noch einmal eine neue Richtung geben können. Nach einem Zweikampf, bei dem Balogun seinen Gegenspieler Tarik Muharemović hart, aber offensichtlich unabsichtlich getroffen hatte, schaute sich der Brasilianer die Szene noch einmal an und entschied auf Rot. Mit einem Mann mehr nahm der bosnische Druck etwas zu. Auch Bundesligastürmer Haris Tabaković wirkte nun als Joker mit. Mit einem sehenswerten Freistoßtreffer beseitigte Tillman aber letzte Zweifel am Sieg des US-Teams.

Deutscher WM-Reisender Freddy darf ins Weiße Haus

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Die Internetpersönlichkeit Freddy7a berichtet von seinem WM-Trip, Hunderttausende verfolgen seine Beiträge. Jetzt gab es eine Zäsur. Er ist in den USA zum Star geworden, weil er seine Reise zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den sozialen Medien dokumentierte. Der Deutsche mit dem Pseudonym Freddy7a besuchte mehrere Städte und hatte mehr als 750.000 Follower auf X. Jetzt ist er ins Weiße Haus eingeladen worden. Freddy7A, der mit zwei Freunden unterwegs ist, wurde in vielen amerikanischen Medien zitiert. Auch Star-Koch Gordon Ramsay erwähnte ihn auf Instagram und bedankte sich für den Besuch in einem seiner Restaurants. Aber auf der Plattform X gab es offenbar auch Anfeindungen gegen den Deutschen. Am Mittwoch löschte er sein X-Konto. „Zu viele Leute scheinen ein Problem damit zu haben, dass wir hier einfach eine richtig gute Zeit haben … Das verdirbt uns den Spaß ein bisschen“, schrieb er in einer Story auf Instagram. Er fügte hinzu, dass einige Nutzer „meine 22.000 Beiträge durchforsten“, um ältere Inhalte „völlig aus dem Zusammenhang gerissen“ wieder hervorzuholen und ihn dadurch als schlechten Menschen dastehen zu lassen, schrieb er. Vance will Freddy treffen Im Weißen Haus ist man dem Deutschen aber wohl gesonnen. „Ich würde Freddy gerne treffen“, zitierte das US-Magazin „Newsweek“ US-Vizepräsident JD Vance. Dazu könnte es sogar kommen. Newsblog zur WM : Alle aktuellen Meldungen DFB-Team: Neuer meldet sich mit Abschiedsworten Denn Nick Adams, der von US-Präsident Donald Trump als Berater für Tourismusangelegenheiten eingesetzt wurde, sagte auf X, dass er einen Besuch von Freddy im Weißen Haus arrangiert habe. „Ich habe Freddy den Rücken gestärkt und dafür gesorgt, dass die Einschüchterungstaktiken dieses Mobs keinen Erfolg haben. Der Besuch (in den USA) wird wie geplant (weiter) stattfinden. Amerika bleibt offen für Business und heißt Besucher willkommen, die einfach das großartigste Land der Welt erleben möchten. Wir werden niemals zulassen, dass ein Mob bestimmt, wer dieses Land besuchen und genießen darf“, schrieb er. Freddy: Ich habe keinen Sponsor Freddys Reise gewann während der Weltmeisterschaft zunehmend an Aufmerksamkeit, weil seine Inhalte sich durch ihren Fokus auf Alltagserlebnisse und seine Reaktionen auf die US-amerikanische Kultur hervorhoben. Das kam aber nicht überall gut an. Ihm wurde unter anderem vorgeworfen, sich der Trump-Regierung anzubiedern (was er zurückwies) oder dass er gar nicht das erste Mal in den USA sei (was er auch nicht behauptet hatte). Andere User bezweifelten, dass es sich um einen echten Account handelt. Auch Vorwürfe, dass er einen heimlichen Sponsor habe, wies Freddy zurück. „Ich habe wirklich keinen einzigen Cent mit Sponsoring verdient … Ich habe keine [Kooperationen] gemacht“, sagte er. Er fügte hinzu, dass er 1.200 Dollar dafür bezahlt habe, dem deutschen Team beim Verlieren zuzusehen, anstatt Sponsoring-Deals anzunehmen. Geld habe er nur mit seinem X-Konto als Content-Creator verdient. Er wolle seine Reise weitermachen, schrieb er auf Instagram. Als Nächstes stehe Dallas auf dem Plan. „Ich schreibe nur nichts mehr auf Twitter (jetzt X), weil mir das zu toxisch geworden ist“.

Frühere Weltmeister fordern Neuanfang beim DFB

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Das WM-Aus der Nationalmannschaft lässt auch frühere Topspieler ratlos zurück. Gleich mehrere prominente Persönlichkeiten des deutschen Fußballs äußern sich. Frühere Welt- und Europameister fordern nach dem schmachvollen deutschen Aus bei der Fußball-WM einen Neuanfang. „Es darf so nicht weitergehen“, schrieb der langjährige Nationalspieler Guido Buchwald im „Kicker“. „Alle und alles muss hinterfragt werden.“ Sein Weltmeister-Kollege von 1990, Jürgen Kohler, äußerte: „Gescheitert ist die DFB-Auswahl auch, weil ihr Spieler fehlten, die den Unterschied ausmachen.“ Die Nationalmannschaft war im Sechzehntelfinale in den USA im Elfmeterschießen an Paraguay gescheitert. Im „Kicker“ äußerten neben Buchwald und Kohler auch die 1990er-Weltmeister Andreas Möller und Olaf Thon sowie Fredi Bobic , Europameister von 1996, ihre Sorgen. In Teilen zählten sie Bundestrainer Julian Nagelsmann an. „Es braucht nun einen Neuanfang. Ich weiß nicht, ob Julian Nagelsmann dafür der Richtige ist“, sagte Thon. Vogts durfte damals weitermachen Der Legendenspieler des FC Schalke 04 führte allerdings auch das Beispiel Berti Vogts an, der nach einer schwer enttäuschenden WM 1994 weitermachen durfte und mit der DFB-Auswahl 1996 den EM-Titel holte. Vogts habe damals bewiesen, „dass er das Team zurück an die Spitze führen kann“, sagte Thon. Bobic forderte, es müsse jetzt „eine große Aufarbeitung folgen mit offenem Ende in allen Bereichen“. Möller sagte, es sei klar, dass in „einer großen Fußballnation wie Deutschland jetzt eine Trainerdiskussion aufkommt“. Dazu merkte er an: „Auch beim Trainer ist nicht der klangvollste Name entscheidend, sondern, dass er zur Mannschaft passt, sich auf die Stärken und Schwächen seiner Spieler einlässt.“

WM: Mitten im Spiel – Belgiens Trossard und Tielemans gehen aufeinander los

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Das Spiel gegen den Senegal verläuft lange nicht nach Plan für die „Roten Teufel“. Dann gibt es plötzlich auch noch Streit zwischen zwei Spielern. Mitten im WM-Sechzehntelfinale zwischen Belgien und Senegal ist es zu einer kuriosen Situation gekommen – die Belgiens Nationaltrainer Rudi Garcia gar nicht gefallen haben dürfte. Im Mittelpunkt: Die Spieler Yuri Tielemans und Leandro Trossard – die sogar von Teamkollegen getrennt werden mussten. Was war passiert? Die 70. Minute in Seattle, zweite Trinkpause beim Stand von 0:2 aus Sicht der Belgier. Und plötzlich ist auf den TV-Bildern zu sehen, wie plötzlich Tielemans und Trossard aneinandergerieten. Tielemans beschimpfte den Angreifer des FC Arsenal auf dem Weg zur Seitenlinie, dieser keifte sichtbar zurück. Beide bewegten sich dabei sichtlich aufeinander zu – aber bevor Ernsteres passieren konnte, schritt zunächst Mitspieler Nicolas Raskin ein, hielt die beiden voneinander weg. Oder: Mühte sich zumindest, die beiden zu trennen. Einen Augenblick später griff auch Torjäger Romelu Lukaku ein. Kurios: Sogar Lamine Camara und Moussa Niakhaté, zwei Spieler von Gegner Senegal, versuchten, die Gemüter zu beruhigen und zu deeskalieren. Belgien drehte noch das Spiel Aber: Das Wortgefecht ging trotzdem weiter, beide waren kaum zu beruhigen. Mutmaßlicher Grund für den Streit: Wenige Minuten zuvor hatte sich Trossard bei Tielemans, der ebenfalls in der Premier League bei Arsenal-Rivale Aston Villa spielt, über ein ausgebliebenes Anspiel während eines Angriffs beschwert. Danach eskalierte die Auseinandersetzung. Spätestens im weiteren Verlauf der Partie aber wird sich die Laune bei beiden gebessert haben: Belgien stellte die Partie in einer dramatischen Schlussphase noch auf 2:2, drehte das Ergebnis in der Nachspielzeit der Verlängerung dann per Elfmeter komplett. Torschützen: Lukaku (86.) – und zweimal Tielemans (89., 120.+5).

Interessante Bundesliga-Spur zu Matoshi

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Mit dem FC Thun feierte Valmir Matoshi in der vergangenen Saison die Meisterschaft in der Schweiz. Jetzt könnte dank eines alten Bekannten der Sprung in die Bundesliga winken.Ab der kommenden (…)