Von Mailand nach Madrid: Real verpflichtet Dumfries

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Denzel Dumfries verlässt Inter Mailand und unterschreibt bei Real Madrid bis 2030. Die Ausstiegsklausel soll 20 Millionen Euro betragen haben. Der niederländische Fußball-Nationalspieler Denzel Dumfries wechselt zu Real Madrid . Der Außenverteidiger kommt vom italienischen Double-Gewinner Inter Mailand und erhält beim spanischen Hauptstadt-Club einen Vertrag bis 30. Juni 2030. Real zahlte die im Vertrag verankerte Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro. Der 30-jährige Dumfries kam bei der WM in Kanada, Mexiko und den USA in allen vier Spielen für die Elftal zum Einsatz. Das Aus im Sechzehntelfinale gegen Marokko (2:3 im Elfmeterschießen) konnte aber auch er nicht verhindern.

WM: Ibrahimović schimpft über Paraguay – „Hätte vier Rote Karten kassiert“

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Paraguay verliert gegen Frankreich 0:1 und hinterlässt ein Bild voller Fouls und Provokationen. Der Schiedsrichter greift dabei kaum ein. Zlatan Ibrahimović hat nach dem 0:1 von Paraguay gegen Frankreich Kritik an der provokanten und teilweise unsportlichen Spielweise der Südamerikaner geübt. „Ich hätte in diesem Spiel mit Sicherheit vier Rote Karten kassiert. Und vielleicht sogar jemanden sonst wohin befördert“, sagte der 44-Jährige bei Fox. „Ich spiele gerne das richtige Spiel. Ich mag es nicht, wenn jemand so provoziert. Aber das ist Teil des Spiels.“ Zugleich lobte er die französische Nationalelf für ihren souveränen Umgang mit der Partie: „Frankreich hat Ruhe bewahrt und seine Aufgabe erfüllt. Sie haben mit einem Lächeln reagiert, ein Tor erzielt und gefeiert: So reagiert man am besten.“ „Hat im Fußball nichts zu suchen“: TV-Experte schimpft über Deutschland-Bezwinger Europameister äußert klaren Wunsch: Zwei neue Kandidaten für den DFB-Wiederaufbau Mit dem 0:1 im WM-Achtelfinale in Philadelphia ist Paraguay ausgeschieden. Die Partie war von vielen Fouls, Schauspieleinlagen und Provokationen geprägt und löste weltweit heftige Reaktionen aus. In vielen Szenen stand Matías Galarza im Fokus. Der paraguayische Mittelfeldspieler suchte immer wieder die Konfrontation. Dayot Upamecano bekam einen Ellenbogen in die Rippen, Jules Koundé eine Hand ins Gesicht. Kylian Mbappé traf es gleich mehrfach: Galarza schlug ihm gegen die Brust, zudem versuchte Gustavo Velázquez vor Mbappés entscheidendem Tor in der 70. Minute den Elfmeterpunkt mit den Stollen seiner Fußballschuhe zu beschädigen. „Er hätte gar nicht mehr auf dem Platz stehen dürfen“ Schiedsrichter Ilgis Tantaschew aus Usbekistan zeigte Paraguay während der Partie nur eine Gelbe Karte – und zwar erst nach dem Abpfiff gegen den Co-Trainer. Der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich sagte bei MagentaTV: „Immer der Sportkamerad Galarza, der hätte für mich gar nicht mehr auf dem Platz stehen dürfen.“ Die Aktion gegen Mbappé sei ein „astreiner Schlag“ gewesen: „Er hat nichts anderes vor, als den Spieler zu schlagen.“ Bei BBC One reagierten Ex-Profis entsetzt. Thomas Hitzlsperger sagte: „Das ist nicht nur beschämend, das ist schlimmer.“ Joe Hart erklärte: „Ich würde niemals so Fußball spielen.“ Micah Richards nannte den Auftritt „peinlich anzusehen“. Paraguays Torhüter Orlando Gill wies die Kritik zurück: „Das ist Fußball. Wenn sie das nicht gewohnt sind – was sollen wir da machen?“ Er betonte: „So ist Paraguay eben – eine harte Mannschaft.“ Galarza kommentierte seinen Auftritt lapidar: „Jeder hat das Spiel gespielt, das er spielen wollte.“ Hitzlsperger beschrieb die unterschiedlichen Blickwinkel so: „Wenn man aus Paraguay kommt, mag man die Mannschaft wahrscheinlich – sie sind wie Krieger. Wenn man Franzose oder neutraler Beobachter ist, kann man keinen Respekt mehr für sie empfinden.“ Frankreich steht nach dem 1:0 im Viertelfinale. Die deutsche Nationalelf war im Sechzehntelfinale im Elfmeterschießen an Paraguay gescheitert.

Jürgen Klopp sagt DFB laut Insider Fabrizio Romano als Bundestrainer zu

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Eine Einigung zwischen Jürgen Klopp und dem Deutschen Fußball-Bund rückt näher. Der 59-Jährige soll dem DFB zugesagt haben, doch noch sind Details zu klären. Jürgen Klopp soll dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) für das Amt als Bundestrainer zugesagt haben. Das berichtet zumindest Transfer-Experte Fabrizio Romano. Man müsse Details zum Vertrag und auch zu einem Ausstieg als Chefstratege bei Red Bull aber erst noch besprechen, hieß es in einem X-Beitrag Romanos. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es nicht. Und es empfiehlt sich, den Post von Romano genau zu lesen. Neue und belastbare Fakten beinhaltet er nicht. „Hat im Fußball nichts zu suchen“: TV-Experte schimpft über Deutschland-Bezwinger Europameister äußert klaren Wunsch: Zwei neue Kandidaten für den DFB-Wiederaufbau Der 59-jährige Klopp ist Wunschkandidat des DFB und großer Favorit auf die Nachfolge von Julian Nagelsmann , der nach dem viel zu frühen WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft gegen Paraguay in der ersten K.-o.-Runde das Amt aufgegeben hatte. Klopp hat danach seine grundsätzliche Bereitschaft signalisiert. Allerdings müsste erst noch sein Vertrag als sogenannter Head of Global Soccer bei Red Bull aufgelöst werden. Klopps Vertrag bei RB läuft bis 2029. Der DFB muss sich wohl auf eine Ablöse für die Trainer-Ikone einstellen. Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hält sich am Wochenende in England beim Formel-1-Rennen in Silverstone auf.

Ja, ich will: «Aufgetankter» Klopp macht klare Ansagen

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Wie geht es weiter beim DFB nach dem WM-Flop und der Trennung von Nagelsmann? Topkandidat Klopp steht „bereit“. Es gibt aber Hürden. Es geht um Einfluss, Verträge, Köpfe, Geld und „ein Kopfkino“. Unweit der Traumhochzeit von US-Popstar Taylor Swift und Football-Profi Travis Kelce stand Jürgen Klopp in New York auf einer Dachterrasse und verkündete sein Bekenntnis zum Bundestrainer-Job. Ja, ich will! „Ich bin mittlerweile mehr als aufgetankt, also ich bin bereit“, sagte der 59-Jährige in einem Interview bei MagentaTV, für das er die WM auch nach dem deutschen Turnier-Aus weiter als Experte verfolgt und kommentiert. Braun gebrannt stand Klopp da. Die weißen Zähne blitzten. Da hat einer den Biss. Noch sind keine Detail-Verhandlungen geführt worden mit der DFB-Spitze um Präsident Bernd Neuendorf sowie DFB-Vize und Klopp-Intimus Hans-Joachim Watzke. Das Duo will zeitnah zum Wunschkandidaten in die USA fliegen. Noch ist Klopps Vertrag als Head of Global Soccer mit dem Getränke-Konzern Red Bull nicht aufgelöst. Und doch scheint eine gute Woche nach dem nächsten WM-Flop der DFB-Auswahl alles unaufhaltsam auf Klopp hinauszulaufen. „Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf – noch.“ Dieser flapsige – oder doch hinterlistige (?) – Klopp-Satz NOCH vor dem Anpfiff des ersten deutschen WM-Spiels ist dagegen wahr geworden. Und der Chefcoach, der am 24. September zum Start in die Nations League in den Niederlanden die nächste Aufstellung der DFB-Elf machen wird, kann wohl nur Klopp heißen. Eine Agenda mit zentralen Themen und Aufgaben ist für die kommenden Tage und Wochen fixiert. Verband und Topkandidat spielen dabei schon geschickt Doppelpass. Dass sich der DFB in der Trennungs-Mitteilung zu Nagelsmann „hinsichtlich der Neubesetzung des Trainerpostens“ zugleich klar für Klopp positionierte, irritierte viele und wirkte anbiedernd, war aber ein Schachzug. Das teure Klopp-Paket beginnt mit Red Bull So konnte Klopp nur wenige Stunden später aus über 6.000 Kilometer Entfernung zur Frankfurter DFB-Zentrale ausführlich den Rahmen und die Richtung abstecken. Das Mikrofon in einer Hand, die andere Hand lässig in der Hosentasche – so sprach er vor der Wolkenkratzer-Kulisse New Yorks aktiv das drängende und komplizierte Thema seines Red-Bull-Abschieds an. Das Klopp-Paket wird teuer für den DFB. Es darf aber nicht zu teuer werden. Darauf muss Verbandschef Neuendorf trotz der ab 2027 sprudelnden Nike-Millionen unbedingt achten. Medienprofi Klopp ebnete smart den Weg: „Es ist ja schwierig, Gesprächen vorzugreifen. Aber wir haben natürlich auch schon Dinge angetextet“, sagte er in Richtung von Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff, der am Wochenende beim Formel-1-Rennen in Silverstone weilte. Mintzlaff hat dem FC Bayern vor Jahren über 25 Millionen Euro als Ablöse für Julian Nagelsmann abgerungen, als er diesen von RB Leipzig nach München ziehen ließ. Diesmal aber geht es um das Wohl des deutschen Fußballs. Und Mintzlaff dürfte daran erinnert werden, dass er zu jener DFB-Task-Force gehörte, die nach dem Vorrunden-Aus bei der WM 2022 in Katar gegründet worden war, um die Nationalmannschaft wieder flottzumachen. Dass sich Klopp auch noch beim österreichischen Privatsender ServusTV äußerte, der zur Red Bull Media House GmbH gehört, passt da nur ins Bild. „Red Bull muss sauber aus der Nummer rauskommen können“, sagte Klopp. Vertrag bis zur EM 2028 – oder gleich bis zur WM 2030? Im Schnellverfahren und ohne Hürden wird die Umsetzung der großen Lösung mit Klopp also nicht ablaufen. Auf die Frage, was zu einer Unterschrift noch fehle, antwortete der einzige ernsthafte Kandidat mit einem Wort: „Zeit.“ Klopp hat sich mit seinen Beratern für den Neuanfang positioniert. Es geht – auch als Signal – wohl nicht nur um einen Vertrag bis zur EM 2028, sondern gleich bis zur WM 2030. Es geht um Posten und um Macht. Wen will er über seine bewährten Co-Trainer aus Vereinszeiten, Peter Krawietz und Pepijn Lijnders, mitbringen? Wie viel Einfluss beansprucht er? Es geht auch um Völlers Zukunft Passt Rudi Völler als DFB-Sportdirektor noch ins Konzept? Der 66-Jährige, so ist zu hören, will im direkten Gespräch mit Klopp ausloten, ob es eine Basis gibt. Ansonsten würde der Pragmatiker Völler Konsequenzen ziehen. „Es werden intensive Gespräche sein müssen, weil natürlich die Probleme, die wir aktuell haben, nicht an der Personalie Julian Nagelsmann hängen“, sagte Klopp. Er will sich nicht in einen Messias-Status pushen lassen. Er sprach „das Kopfkino“ an, das bei Fans, Medien und auch im Verband einsetzen könnte. Kloppo kommt – und die DFB-Elf spielt automatisch wieder um Titel mit. Nein, entgegnet Klopp energisch: „Der deutsche Fußball steht jetzt natürlich an einem Wendepunkt. Wir müssen jetzt Dinge grundlegend verändern.“ Wie sähe ein Klopp-Kosmos aus? Er sprach von „absoluter Leidenschaft“. Das würde für alle, angefangen bei den Spielern um Kapitän Joshua Kimmich , das Leitbild einer vom Menschenfänger Klopp angeführten Neuausrichtung sein. Dass er zwei Jahre nach seinem Abschied vom FC Liverpool die WM-Spiele in Amerika teilweise live im Stadion miterlebt, hat in ihm aber auch neue Lust auf die Rückkehr an die Seitenlinie entfacht. „Es ist wie eine Fortbildung. Also wie auch immer es für mich weitergeht, blöder werde ich nach dieser Weltmeisterschaft sicher nicht sein. Ich werde einiges dazugelernt haben. Und das ist natürlich auch notwendig“, sagte Klopp. Dass er – noch! – einen persönlichen Werbevertrag mit Nike-Konkurrent Adidas hat, wird DFB-intern nicht als Problem gesehen. Die 2020 langfristig vereinbarte Zusammenarbeit soll Ende des Jahres auslaufen. Mertesacker hebt den Finger für einen DFB-Job Hinter der großen Personalie Klopp rücken allen anderen Köpfe gerade in den Hintergrund. Bezeichnend war, dass Per Mertesacker (41), Spieler im letzten deutschen Weltmeister-Team von 2014 und über viele Jahre Leiter der Nachwuchsakademie beim FC Arsenal , gerade jetzt sein Interesse bekundet, womöglich Teil des Neubeginns zu sein. „Irgendwie mal beim DFB zu arbeiten, dem deutschen Fußball, dem ich auch so viel zu verdanken habe, mal was zurückzugeben, wenn das gewünscht ist – dafür stehe ich natürlich zur Verfügung“, sagte Mertesacker als TV-Experte für das ZDF . Sport-Geschäftsführer Andreas Rettig verlässt den DFB zum Jahresende. Und Sondierungsgespräche mit Mertesacker gab es dem Vernehmen nach schon – freilich vor der Nagelsmann-Klopp-Wende.

Tour de France: Nach nur einer Etappe – Franzose Clément Berthet hört auf

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Am Samstag startete die Tour de France mit einem Mannschaftszeitfahren. Nach einem Sturz muss der erste Fahrer bereits jetzt aufhören. Die Tour de France hat bereits nach der ersten Etappe den ersten Ausfall zu verzeichnen. Clément Berthet wird die Rundfahrt nicht fortsetzen können. Der Franzose aus dem Team Groupama-FDJ United tritt am Sonntag nicht mehr zur zweiten Etappe an. Wie seine Mannschaft mitteilte, leidet der 28-Jährige unter den Folgen eines Sturzes im Zeitfahren vom Samstag. Berthet, der die Tour 2023 auf Rang 25 beendet hatte, gehörte zu den wichtigsten Helfern von Teamkapitän Romain Gregoire. Bessere Nachrichten gab es dagegen für das Astana-Team. Trotz eines schweren Sturzes im Zeitfahren bleiben Harold Tejada, Nicolas Winokurow und Simone Velasco zunächst im Rennen. Nach Angaben der kasachischen Mannschaft wurden bei keinem der drei Fahrer Frakturen festgestellt. Vingegaard siegt zum Auftakt Nach der ersten Etappe hat sich der Däne Jonas Vingegaard das Gelbe Trikot geschnappt. Mit seinem Team Visma gewann er das Mannschaftszeitfahren und fuhr einen ersten Vorsprung von 12 Sekunden auf den großen Konkurrenten in der Gesamtwertung, Tadej Pogačar , heraus. „Die Tour ist natürlich noch lang, aber das ist der perfekte Start. Und meine Teamkollegen haben heute einen fantastischen Job gemacht. Sie waren so stark“, sagte der Däne. „Ich musste ehrlich gesagt gar nicht viel tun. Sie haben mich einfach fast bis ans Ziel begleitet.“

WM-Aus: Alphonso Davies darf nicht spielen – „Rücksicht auf Karriere“

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Bayern-Star konnte Alphonso Davies der kanadischen Mannschaft bei der WM kaum helfen. Im entscheidenden Spiel entschied er selbst, dass er nicht auflaufen kann. Für Alphonso Davies ist die Weltmeisterschaft früher als erhofft zu Ende gegangen – und das ohne einen Einsatz im Achtelfinale. Der Bayern-Profi hat nach dem 0:3 Kanadas gegen Marokko erklärt, dass er selbst entschieden habe, wegen seiner Oberschenkelprobleme nicht zu spielen. Davies sagte nach der Niederlage, er habe am Freitag erneut Beschwerden im Training gespürt. Deshalb habe er sich gemeinsam mit Trainer Jesse Marsch gegen einen Einsatz entschieden. Probleme mit DFB-Bezwinger: Frankreich müht sich ins Viertelfinale Eiskalt: Marokko wirft den Gastgeber raus Davies erklärte: „Ich habe mit Jesse (Kanadas Cheftrainer Jesse Marsch, Anm. d. Red.) gesprochen. Er fragte mich, ob ich mich bei 100 Prozent fühle, und ehrlich gesagt sagte ich: ‚Nein‘.“. Weiter sagte der Kapitän der kanadischen Nationalmannschaft : „Natürlich wollen wir Spieler auf dem Platz, die hundertprozentig fit sind und alles geben können. Ich hatte das Gefühl, noch nicht so weit zu sein, deshalb haben wir – oder besser gesagt, ich habe die Entscheidung getroffen – uns mit den Spielern zusammenzusetzen und ihnen die Chance zu geben, zu spielen, die wirklich alles für ihr Land geben können.“ Davies nur im Sechzehntelfinale im Einsatz Damit endete für den Linksverteidiger seine zweite Weltmeisterschaft mit lediglich 15 Einsatzminuten. Diese hatte er als Einwechselspieler im Sechzehntelfinale gegen Südafrika absolviert. Vor der Partie gegen Marokko hatte Marsch auf der offiziellen Pressekonferenz noch erklärt, Davies sei einsatzbereit. Trotz des 0:1-Rückstands zur Halbzeit blieb der 25-Jährige jedoch während der gesamten Begegnung auf der Bank. Nach dem Spiel sagte Marsch: „Er fühlte sich gestern im Training nicht wohl, und wir haben ein MRT machen lassen, das unauffällig war.“ Es sei zwar eine gute Nachricht gewesen, dass er sich nicht verletzt habe, „aber seine Oberschenkelmuskulatur fühlte sich nicht gut an. Wir hatten gehofft, dass es ihm heute Morgen nach dem Aufwachen besser gehen würde, aber das war nicht der Fall.“ Daher wollte man kein Risiko eingehen. Davies absolvierte in der Halbzeit zwar einige Sprints, wärmte sich während der Partie jedoch nicht gemeinsam mit den Ersatzspielern auf. Marsch sagte außerdem: „Natürlich wäre es in der 60. Minute, beim Stand von 0:1, großartig gewesen, ihn im Spiel zu haben, oder zumindest zur Halbzeit.“ Insgesamt glaubt der Nationaltrainer jedoch, dass es die richtige Entscheidung war, um „auf seine Karriere Rücksicht zu nehmen und ihn wieder vollständig gesundzumachen.“ Seit März 2025 kam Davies vor der WM nur einmal für Kanada zum Einsatz. Der Bayern-Profi hatte zuletzt unter mehreren Verletzungen gelitten, darunter einem Kreuzbandriss und wiederkehrenden Problemen am Oberschenkel. Davies: „Eine sehr heikle Angelegenheit“ Zu seiner Entscheidung sagte Davies: „Bei dieser Verletzung darf man kein Risiko eingehen.“ Zudem erklärte er: „Angesichts meiner Vorgeschichte mit Oberschenkelverletzungen – ich hatte sie in den letzten drei, vier Monaten dreimal hintereinander – ist das natürlich eine sehr heikle Angelegenheit. Gerade bei meinem Spielstil, der viel Tempo und Laufen beinhaltet, ist es schwierig, sein volles Potenzial auszuschöpfen, wenn man nicht hundertprozentig fit ist und diese Schnelligkeit mitbringt.“ Kanada hatte in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile und die einzigen beiden Chancen des Spiels, konnte daraus aber kein Tor erzielen. Nach der Pause nutzte Marokko seine Gelegenheiten eiskalt. Aus vier Toraktionen erzielten die Afrikaner drei Tore.

Neuer Favorit im Kaminski-Poker

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Die Wende im Transferpoker um Jakub Kaminski rückt offenbar immer näher. Wie das polnische Sportportal ‚meczyki.pl‘ berichtet, hat Benfica Lissabon derzeit die besten Chancen auf die Verpflichtung des (…)

Alles klar: Klopp wird Bundestrainer

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Dass Jürgen Klopp neuer Bundestrainer wird, hatte sich in den vergangenen Tagen bereits angebahnt. Nun herrscht offenbar finale Klarheit.Jürgen Klopp tritt aller Voraussicht nach die Nachfolge von (…)

Real verpflichtet Dumfries

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Real Madrid treibt die Kaderplanung für die kommende Saison voran. Von Inter Mailand wechselt Denzel Dumfries nach Spanien.Kapitän und Klubikone Daniel Carvajal (34) verlässt Real Madrid, Trent (…)

35 Millionen für Hjulmand nicht genug

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Atlético Madrid beißt im Werben um Morten Hjulmand weiterhin auf Granit. ‚A Bola‘ berichtet, dass Sporting Lissabon ein Angebot von 35 Millionen Euro inklusive Boni für den 27-Jährigen abgelehnt hat. (…)