Ausgerechnet in dem Stadion, in dem er 2010 sein erstes Länderspiel bestritt, beendet Neymar seine Nationalmannschaftskarriere. Der 34-Jährige hinterlässt dabei eine Bestmarke, die selbst Pelé nicht erreicht hat. Nach dem WM-Achtelfinale-Aus gegen Norwegen hat Neymar seinen Rücktritt aus der brasilianischen Nationalmannschaft erklärt. Der 34-Jährige bestritt insgesamt 130 Länderspiele und erzielte dabei 80 Tore – mehr als jeder andere Spieler in der Geschichte der „Seleção“, mehr auch als Pelé. Im brasilianischen Fernsehen meldete sich Neymar nach dem 1:2 (0:0) gegen Norwegen zu Wort: „Ich habe es versucht, ich habe es wirklich versucht. Jetzt ist es zu Ende. Hier habe ich es begonnen, hier habe ich aufgehört.“ Das Spiel fand in East Rutherford im US-Bundesstaat New Jersey statt – dort, wo er 2010 debütiert hatte. Vor der WM in den USA, Mexiko und Kanada hatte Trainer Carlo Ancelotti den früheren Star des FC Barcelona und Paris Saint-Germain überraschend in den Kader berufen. Seit Ende 2023 hatte Neymar kein Länderspiel mehr bestritten. Verletzungen hatten ihn in seiner Karriere immer wieder zurückgeworfen. Bei der WM kam er im letzten Gruppenspiel gegen Schottland sowie im Achtelfinale gegen Norwegen zum Einsatz. Gegen die Skandinavier traf er per Elfmeter in der 90.+10. Minute zum Anschlusstreffer.
Neymar erklärt Rücktritt aus Brasiliens Nationalmannschaft | WM 2026
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Trump-Einmischung wegen Balogun? US-Regierung bestätigt Telefonat | WM
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Ein US-Spieler darf trotz Roter Karte gegen Belgien spielen. Schnell kommen Gerüchte über einen Einfluss von Donald J. Trump auf. Die Fifa reagiert vielsagend. Wenn die USA und Belgien in der Nacht von Montag auf Dienstag (ab 2 Uhr im Liveticker bei t-online) im WM-Achtelfinale aufeinandertreffen, hätte Folarin Balogun eigentlich gesperrt fehlen müssen. Der Angreifer hatte im Sechzehntelfinale nach VAR-Eingriff eine Rote Karte gesehen. Am Sonntag griff die Fifa aber überraschend ein und setzte die Sperre zur Bewährung aus. Balogun darf somit gegen Belgien spielen. Es ist eine Entscheidung, wie es sie bei einer WM seit 1962 nicht gegeben hat. Es ist ein möglicher Präzedenzfall, der anderen Verbänden die Tür öffnet, Schiedsrichterentscheidungen im Nachgang anzufechten. Und der Vorgang fußt offenbar auf einem Telefonat zwischen US-Präsident Donald J. Trump und Fifa-Boss Gianni Infantino. Dies berichteten am Sonntag übereinstimmend „The Athletic“ und die Nachrichtenagentur AP. Die US-Regierung bezog nun dazu vielsagend Stellung. Trump wendet sich an Infantino: Hier bahnt sich ein Riesenskandal an Haaland schockt Brasilien: Norwegens historischer Sieg „Der Präsident und Infantino haben miteinander gesprochen, und der Präsident wollte besser verstehen, warum eine Rote Karte gezeigt wurde und warum es zu einer Sperre kam“, erklärte ein US-Sprecher gegenüber der „New York Post“. Das Gespräch habe noch am Donnerstag deutscher Zeit und damit kurz nach dem USA-Spiel gegen Bosnien stattgefunden. Obwohl das Berufungsverfahren von einem unabhängigen Gremium geleitet wird, habe die US-Regierung demnach eingegriffen und „zusätzliche Beweismittel“ vorgelegt, die im Berufungsverfahren verwendet wurden. Baloguns Sperre wurde in der Folge auf Bewährung ausgesetzt.
Wimbledon: Sabalenka scheitert – und will sich „richtig betrinken“
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Die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka scheitert in Wimbledon an Naomi Osaka. Was sie danach in der Pressekonferenz sagt, lässt aufhorchen. Aryna Sabalenka hat in Wimbledon das Achtelfinale gegen Naomi Osaka mit 2:6 und 6:7 verloren und ist damit ausgeschieden. Für die Weltranglistenerste ist es bereits das dritte Grand-Slam-Turnier in Folge, das ohne Titel endet – nach dem Finale bei den Australian Open und dem Viertelfinale bei den French Open. Auf der Pressekonferenz äußerte sich die 28-Jährige zu ihrem Aus. Sie sagte: „Ich will einfach nur weg, mich richtig betrinken, das Tennis vergessen und versuchen, in bessere Form zu kommen.“ Und weiter: „Ich habe es dieses Jahr vermasselt. Nächstes Jahr werde ich versuchen, es besser zu machen.“ Historische Premiere: Struff erreicht erstmals ein Grand-Slam-Viertelfinale Wimbledon ist das einzige Grand-Slam-Turnier, bei dem Sabalenka noch nie das Finale erreicht hat. Eine Chance auf einen weiteren Titel bleibt ihr in diesem Jahr noch: Bei den US Open tritt sie als Titelverteidigerin an. Osaka bleibt dagegen im Rennen. Die frühere Weltranglistenerste trifft im Viertelfinale auf die Tschechin Karolína Muchová. Wie schon bei früheren Grand-Slam-Turnieren fiel Osaka auch in Wimbledon mit ihrer Kleiderwahl auf – zum Achtelfinale gegen Sabalenka betrat sie den Platz in einem Kimono.
WM 2026: Trumps Einfluss auf Infantino – Riesenskandal droht
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Beim Sieg über Bosnien-Herzegowina sah Folarin Balogun die Rote Karte. Nun wurde die Sperre gegen den US-Star aufgehoben. Der Fußball droht einen großen Schaden zu nehmen. Wer gedacht hatte, dass Sport und Politik voneinander zu trennen sind, dürfte spätestens am Sonntagabend den Glauben daran endgültig verloren haben. Da entschied die Fifa, die WM-Sperre gegen den US-Spieler Folarin Balogun zurückzunehmen. Sollte sich bewahrheiten, dass US-Präsident Donald Trump zuvor Einfluss auf Fifa-Präsident Gianni Infantino wegen der Roten Karte für den Spieler der US-Mannschaft genommen hat, wäre wohl einer der größten Skandale der WM-Geschichte, ja der Fußballgeschichte, perfekt. Auch der Glaube an das Fairplay wäre damit ad absurdum geführt, mit den Füßen getreten. Ein unbeschreiblicher Vorgang, der seinesgleichen sucht. WM-Novum: Nahm Trump Einfluss auf Fifa? US-Sperre aufgehoben Nicht nur das: Die Fifa, der Fußball-Weltverband, wäre in seinen Grundfesten beschädigt – und Infantino müsste sofort von seinem Posten zurücktreten. Dabei ist es der Schweizer, der der Welt seit Jahren weismachen will, dass die Politik keinen Einfluss auf den Fußball nimmt; dass er das gar nicht zulassen würde. Doch gerade Infantinos Verbindung, manche nennen es Freundschaft, zu Donald Trump, die seit Monaten absurde Züge angenommen hat, einschließlich eines extra ins Leben gerufenen Friedenspreises für ebendiesen Trump, beweist das Gegenteil. Und nun dieser extrem heikle Vorgang, dessen Ausmaße sich noch gar nicht richtig fassen lassen. Aus sportlicher Sicht war die Rote Karte gegen Folarin Balogun im Spiel gegen Bosnien über jeden Zweifel erhaben. Ein klares Foul, bestraft durch den Schiedsrichter, fertig. Dass sich Mauricio Pochettino , Baloguns Trainer, direkt nach dem Spiel aufregte und keinen Platzverweis in dem Foul sah – ein ganz normaler Vorgang. Dass sich aber US-Außenminister Marco Rubio direkt danach schon eingeschaltet hatte – ein erster Hinweis auf das, was dann kommen würde? Die Fifa begründete die zurückgenommene Sperre mit Artikel 27 des Disziplinarreglements, wonach die Durchführung einer Disziplinarmaßnahme ganz oder teilweise ausgesetzt werden kann. Baloguns Sperre werde für ein Jahr zur Bewährung ausgesetzt, er dürfe damit im Achtelfinale gegen Belgien spielen. „Vielen Dank an die Fifa, dass ihr das gemacht habt, was richtig ist, und eine große Ungerechtigkeit wiedergutgemacht habt“, schrieb Trump bei Truth Social . Dabei beließ er es bisher, auch vonseiten der Fifa oder Infantino gab es noch keine Stellungnahme zu den von mehreren US-Medien veröffentlichten Vorgängen. Belgiens Fußballverband will gegen die aufgehobene Sperre Einspruch einlegen. Dies geschehe nicht nur, „um das eigene Nationalteam zu verteidigen, sondern den Fußball im Allgemeinen“, erklärte Nationaltrainer Rudi Garcia. Und damit hat er recht. Trump und Infantino – eine nutzbare Freundschaft Bisher hatten sowohl Donald Trump als auch andere führende Politiker wenig Interesse an der WM im eigenen Land gezeigt. Jetzt aber, da einer der besten Spieler des eigenen Nationalteams auszufallen droht und damit ein eventuelles Weiterkommen in die nächste Runde gefährdet wäre, da schaltet sich der US-Präsident höchstpersönlich ein – und nutzt dafür seinen direkten Draht zu seinem Freund Infantino, der als Fifa-Boss der Präsident des Verbandes ist, der Rote Karten zurücknehmen kann. Mit dieser skandalösen Entscheidung droht der Fußball einen großen Schaden zu nehmen. Zwei Szenarien, wie man diesen noch abwenden könnte: Die Fifa revidiert ihre Entscheidung. Oder das US-Team lässt seinen Spieler Folarin Balogun aus Fairnessgründen nicht spielen und setzt ihn nur auf die Bank. Beides erscheint zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen.
WM-Spiel zwischen Mexiko und England wird kurzfristig verschoben
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Das Duell zwischen Mexiko und England kann nicht wie geplant stattfinden. Es gibt bereits einen Alternativplan. In der Nacht von Sonntag auf Montag soll im Aztekenstadion das WM-Achtelfinale zwischen Gastgeber Mexiko und England steigen. Ein Unwetter steht dem planmäßigen Ablauf des Duells aber im Weg. Wie die Fifa knapp 40 Minuten vor der eigentlichen Anstoßzeit um 2 Uhr mitteilte, muss der Anpfiff nach hinten verschoben werden. Demnach soll die Partie nun eine Stunde später, also um 3 Uhr deutscher Zeit, starten. Zuvor hatten bereits englische Medien über eine kurzfristige Änderung berichtet. Trump wendet sich an Infantino: Hier bahnt sich ein Riesenskandal an Haaland schockt Brasilien: Norwegens historischer Sieg „Aufgrund widriger Wetterbedingungen in Mexiko-Stadt, einschließlich der durch Blitzeinschläge in der Nähe des Stadions verursachten Gefahr, wurde der Anpfiff des Achtelfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Mexiko und England auf 19:00 Uhr Ortszeit verschoben“, heißt es in der Mitteilung des Weltverbands. „Die Sicherheit aller Personen hat für die FIFA oberste Priorität. Wir danken allen Fans für ihr Verständnis und ihre Zusammenarbeit.“ Ob die Partie um 3 Uhr deutscher Zeit tatsächlich angepfiffen werden kann, ist unterdessen noch offen – das Unwetter hält weiterhin an. Wolff-Christoph Fuss, der als Kommentator für MagentaTV vor Ort ist, sagte: „So zu 100 Prozent überzeugt bin ich noch nicht.“ Schon in den vergangenen Tagen hatte es Meldungen gegeben, das Spiel könnte wegen eines prognostizierten Gewitters um mehrere Stunden nach vorn gezogen werden. Mexikos Trainer Javier Aguirre sprach von einem „Schlag in den Magen“, weil es maßgeblichen Einfluss auf seine geplanten Abläufe habe. Er sei nicht gefragt worden, sagte er dem mexikanischen Sender Radio Formula. Die Fifa entschied sich schließlich gegen eine Vorverlegung der Partie – und muss nun kurzfristig doch reagieren.
Großer Ärger um Brasilien-Elfmeter – Patrick Ittrich schimpft | WM 2026
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Das WM-Achtelfinale zwischen Brasilien und Norwegen liefert einen frühen Aufreger. Im Fokus steht der Schiedsrichter. Ein deutscher TV-Experte findet deutliche Worte. Die heiße Phase der WM 2026 läuft, mit Brasilien und Norwegen treffen am späten Sonntagabend zwei hoch gehandelte Mannschaften im Achtelfinale direkt aufeinander. Und das Spiel lieferte mit einem Elfmeter für die Südamerikaner nach VAR-Eingriff einen frühen Aufreger. Dass Bruno Guimarães diesen verschoss, geriet fast zur Nebensache. Aber der Reihe nach: Der frühere Bundesliga-Spieler Matheus Cunha sprintete in der zehnten Minute links im Sechzehner einem Ball hinterher, Gegenspieler Kristoffer Ajer ging zur Grätsche runter und räumte den Brasilianer klar ab. Den Ball spielte er dabei nicht. Die Pfeife von Schiedsrichter Ismail Elfath blieb zunächst stumm, bis ihn seine Video-Assistentin Tatiana Guzmán an den Monitor schickte. Dort brauchte er nur wenige Sekunden, um das Foul zu erkennen und seine Entscheidung zu revidieren. Er gab den Strafstoß. WM-Novum: Nahm Trump Einfluss auf Fifa? US-Sperre aufgehoben Dass der Unparteiische dafür die technische Hilfestellung benötigte, empörte Patrick Ittrich, Schiedsrichterexperte von MagentaTV. „Die Entscheidungsqualität der Schiedsrichter auf dem Platz lässt nach. Das kann man als Schiedsrichter auch direkt sehen“, urteilte der langjährige Bundesliga-Schiedsrichter. „Das ist ein klarer Elfer.“ Der VAR-Eingriff war aber nicht der einzige Aspekt, der Ittrich rund um den Strafstoß störte. Denn in der Entstehung hatten die Brasilianer bei der Balleroberung im Mittelfeld ein Foul begangen. „Trifft er den Ball?“, fragte der TV-Experte. Die Antwort war für die Zuschauer klar ersichtlich, der Ball wurde nicht gespielt. Ittrich unterstrich: „Das ist für mich ein Foul.“ Er sprach daher von einer „Aneinanderreihung von Fehlern durch den Schiedsrichter“. Unmittelbare Folgen hatte dies aber nicht, Guimarães scheiterte mit seinem Elfmeter an Norwegens Schlussmann Örjan Nyland.
Achtelfinale: Norwegen besiegt dank Erling Haaland Brasilien | WM 2026
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Lange sieht es beim WM-Achtelfinale zwischen Brasilien und Norwegen nach einem Unentschieden aus. Doch dann kommt der Moment von Erling Haaland. Die norwegische Fußball-Nationalmannschaft hat erstmals in der Geschichte ein WM-Viertelfinale erreicht. Im Achtelfinale in New Jersey besiegte das Team von Trainer Ståle Solbakken Brasilien 2:1 (0:0). Dabei waren die Norweger bereits in der dritten Minute durch Patrick Berg in Führung gegangen, der Treffer zählte aber nicht wegen einer vorangegangenen Abseitsstellung. Im Anschluss verschoss Brasiliens Bruno Guimarães einen Elfmeter (14.). Danach flachte das Niveau der Partie ab, bis tief in die zweite Halbzeit. In der Schlussviertelstunde kam es zum Auftritt von Erling Haaland , der per Doppelpack (79. und 90.) das Spiel entschied. Auch der Elfmetertreffer tief in der Nachspielzeit durch Neymar (90.+10) konnte daran nichts mehr ändern. Mehr in Kürze
Haaland schießt Brasilien raus: Norwegen erstmals im WM-Viertelfinale
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Norwegens Fußball-Märchen geht dank Superstar Erling Haaland weiter, der Titel-Traum von Rekordweltmeister Brasilien hingegen ist wieder mal geplatzt. Die Skandinavier bezwangen die…
Skandal-Entscheidung der FIFA: Balogun-Sperre aufgehoben
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Die FIFA hat die Ein-Spiel-Sperre für Folarin Balogun ausgesetzt. Nach seinem Platzverweis im Sechzehntelfinale gegen Bosnien und Herzegowina (2:0) hätte der Star-Stürmer der Vereinigten Staaten im (…)
Deutsches Galopp-Derby: Außenseiter Dardanos gewinnt überraschend
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Dardanos war als krasser Außenseiter ins Rennen gegangen – und gewann das deutsche Galopp-Derby mit der höchsten Siegquote der Derby-Geschichte. Dahinter steckt eine Vorgeschichte, die kaum jemand für möglich gehalten hätte. Als 10.000-Euro-Jährling ersteigert, als krasser Außenseiter ins Rennen gegangen – und nun Derby-Sieger: Der Hengst Dardanos hat das 157. deutsche Galopp-Derby in Hamburg-Horn gewonnen. Die Siegquote von 848:10 ist die höchste in der Geschichte des Rennens. Jockey Wladimir Panov ritt Dardanos in dem mit 650.000 Euro dotierten Rennen über 2.400 Meter zum Sieg. Zweiter wurde Chiefland unter Cieren Fallon, Dritter Salitos mit Bauyrzhan Muzabayev im Sattel. Vierter wurde Kairos unter Leon Wolff. Alle drei platzierten Pferde gehören der Liberty Racing Besitzergemeinschaft. Sie hatte mit Fantastic Moon und Palladium bereits zweimal das Derby gewonnen. Der Favorit Englishman kam nur auf Rang sechs. Der einzige ausländische Starter Bay of Brilliance wurde Vorletzter im Feld der 18 Teilnehmer. Formel 1 in Silverstone: Leclerc siegt glücklich: technisches Problem bei Antonelli Schläger fliegt ins Publikum: Deutsches Tennis-Talent in Wimbledon disqualifiziert Dardanos gehört dem Stall Bergholz von Friedrich von Lenthe und Hans-Wilhelm Jenckel. Die Siegprämie beträgt 390.000 Euro. Auf einer Auktion in Iffezheim hatte der Hengst als Jährling nur 10.000 Euro gekostet. Sein Bruder Delgardo war im vergangenen Jahr ebenfalls im Derby gestartet, blieb aber chancenlos. Trainer Andreas Wöhler feierte seinen sechsten Derby-Sieg. Wöhler sagte: „Das ist unglaublich, ich bin sprachlos. Er hatte sich verbessert, aber dass er das Derby gewinnt, das ist schon außergewöhnlich.“ Auch Panov war nach dem Rennen kaum zu fassen. Der Jockey meinte: „Der größte Tag in meinem Jockey-Leben. Unvergesslich. Ich bin einfach nur happy.“ Seine Kollegen empfingen ihn anschließend mit einer Champagnerdusche. Das Publikum in Hamburg feierte den Außenseiter-Sieger mit frenetischem Jubel – obwohl kaum jemand auf ihn gewettet hatte.