Olympia-Aus der Nordischen Kombination: Ein Verlust für den Wintersport

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Die Nordische Kombination wurde vom IOC aus dem Olympia-Programm gestrichen. Das schwächt nicht nur die unterschätzte Sportart. Sie haben um die Existenz ihrer Sportart gekämpft – vergebens. Die Nordische Kombination wird bei den Olympischen Spielen 2030 nicht mehr zu sehen sein. Das hat das Internationale Olympische Komitee am Dienstagnachmittag entschieden. Für die Athletinnen und Athleten ist das mehr als ein herber Rückschlag. Es ist eine Entscheidung gegen eine Sportart, die über 100 Jahre Teil des olympischen Programmes war. Und das nur wegen des Geldes und der Vermarktung. Das IOC will auf Sportarten setzen, die mehr Zuschauer anziehen. Mehr Fans, mehr Ticketverkäufe und eben auch höhere finanzielle Einnahmen. Doch der Schaden, den es damit anrichtet, ist immens: nicht nur für die Nordische Kombination. Geschwächt wird auch der Skisport insgesamt. Die Frauen dieser Disziplin wurden noch nie bei den Olympischen Spielen zugelassen, auch in diesem Jahr nicht. Die Nordische Kombination war die einzige Sportart, in der nur die Herren antreten durften. Das IOC begründete das mit der jungen Historie der Damenwettbewerbe, der demnach schweren Vermarktung und der geringen Leistungsdichte. Es träten nicht genügend Nationen an. Statt sie gezielt zu fördern und zu vermarkten, nahm man den Athletinnen so die Möglichkeit, sich einem breiten Publikum zu zeigen und das Gegenteil zu beweisen. Sie bekamen nie eine Chance. Die deutsche Kombiniererin Nathalie Armbruster kämpfte bereits vor Olympia um die Gleichberechtigung und den Start bei dem Großereignis. Sie betonte immer wieder, dass sie die Argumente des Frauen-Aus nicht verstehen könne. Recht hat sie: Ein Blick auf die vergangene Saison zeigt, dass die zehn Besten der Weltcup-Gesamtwertung aus sieben verschiedenen Nationen kommen. Auch bei den Punkten waren die Damen entgegen der Behauptung des IOC nah beieinander. Natürlich treten die Kombiniererinnen erst seit 2020/21 im Weltcup an, doch seitdem hat sich die Sportart rasant weiterentwickelt. Wie sollen sie nun künftig mehr Menschen für sich begeistern, wenn es abseits von Weltcup und Ski-Weltmeisterschaften keine Bühne für sie gibt? Auch für die Herren ist die IOC-Entscheidung ein schwerer Schlag. Dabei hatten sie bei ihren Winterspiel-Wettkämpfen in Tesero in diesem Jahr das Potenzial ihrer Disziplin bewiesen: Die Tribünen waren gut gefüllt. Die IOC-Präsidentin selbst war vor Ort und schien von der Stimmung beeindruckt zu sein. Und es darf nicht vergessen werden: Athletinnen und Athleten trainieren im Olympia-Zyklus. Alles ist auf diese vier Jahre zwischen den Spielen ausgerichtet. Jeder Sportler will in seinem Leben einmal an dem Großereignis teilnehmen. Nun müssen Athleten wie Armbruster und der deutsche Doppel-Olympiasieger Vinzenz Geiger ihren Trainingsrhythmus verändern. Weltmeisterschaften sind jetzt das Highlight, für das trainiert wird. Hallo, Lahti 2029 und Oberstdorf 2031, statt Olympia 2030 in den französischen Alpen. Der finnische Kombinierer und Bronzemedaillengewinner Eero Hirvonen warnte bereits im Februar, dass es ohne Olympia nicht möglich sei, „diese Art von Sport und diese Art von Professionalität aufrechtzuerhalten“. Doch auch der Skisport insgesamt ist von dieser Entscheidung betroffen. Die Nordischen Kombinierer und Skispringer teilen sich oftmals die Schanzen. Das fängt bereits im Jugendalter an. Bei den kommenden Winterspielen in den französischen Alpen werden 2030 auf der Normalschanze dann nur noch zwei statt fünf Wettbewerbe ausgetragen. Lediglich die Skispringerinnen und Skispringer werden dort dann starten. Ohne den olympischen Status einer Sportart drohen Kürzungen. Die Schanzen werden aktuell aber auch durch die Mittel der Nordischen Kombination erhalten. Langfristig wird das in dem Umfang nicht mehr möglich sein. Das Olympia-Aus hat somit auch Konsequenzen für die Wintersportvereine. Sollten Schanzen-Anlagen geschlossen werden, würde das auch das Skispringen betreffen, die Region der Vereine und die Nachwuchsprogramme. Zumal es zahlreiche Athletinnen und Athleten gibt, die in der Nordischen Kombination angefangen und sich erst später auf eine Sportart, wie Skispringen oder Langlauf spezialisiert haben. Hinzu kommt, dass Sponsoren meist auf Sportarten setzen, die sichtbar sind. Nicht nur in Weltcups, sondern eben auch auf der großen Bühne Olympia. Unternehmen könnten ihr finanzielles Engagement nun überdenken und das in einer Zeit, in der es die Nordische Kombination mehr denn je bräuchte. Die Athletinnen und Athleten der Nordischen Kombination können nur hoffen, dass sich der Internationale Skiverband Fis nach der Abwahl des umstrittenen Präsidenten Johan Eliasch und mit Neu-Präsident Alexander Ospelt nun erst recht für die Disziplin einsetzt. Sie müssen aber auch bei Weltmeisterschaften zeigen, wie attraktiv ihre Sportart tatsächlich ist. Eine kleine Chance bleibt, dass dann das IOC seine Entscheidung vielleicht noch einmal überdenkt. Für 2030 ist die Olympia-Tür erst einmal zu. Aber das Programm wird immer ein paar Jahre im Voraus festgelegt. 2034 finden die Spiele in Salt Lake City statt. Vielleicht ist die Nordische Kombination dann wieder dabei – verdient hätte sie es.

Zwei spannende Eintracht-Deals auf der Zielgeraden

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Eintracht Frankfurt steht vor einem Doppelschlag. Die Bemühungen um Noel Aseko und Louey Ben Farhat wurden zuletzt intensiviert.Eintracht Frankfurt nähert sich hinsichtlich einer Verpflichtung von (…)

Alexander Zverev bei Wimbledon: Dieses Preisgeld winkt dem Tennis-Star

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Tennis-Star Alexander Zverev übersteht erstmals ein Wimbledon-Achtelfinale. Neben dem sportlichem Erfolg winkt ihm die nächste beachtliche Prämie. Alexander Zverev hat mit seinem Sieg gegen Jiri Lehecka das Viertelfinale von Wimbledon erreicht. Damit sichert sich der deutsche Tennisstar nicht nur einen Platz unter den besten Acht, sondern auch ein Preisgeld von 555.000 Euro. Mit einem weiteren Sieg, winkt die nächste Million. Für Zverev ist der Einzug ins Viertelfinale ein Meilenstein. In seinen bisherigen neun Teilnahmen am prestigeträchtigen Rasenturnier war er nie über das Achtelfinale hinausgekommen. Mit dem Sieg gegen den an Nummer 13 gesetzten Tschechen Jiri Lehecka hat er zudem erstmals einen Top-20-Spieler in Wimbledon bezwungen. Angstgegner wartet Doch die nächste Herausforderung wartet bereits: Im Viertelfinale trifft Zverev auf seinen Angstgegner Taylor Fritz. Der US-Amerikaner hat die letzten sieben Begegnungen gegen Zverev für sich entschieden. Ein Sieg gegen Fritz würde nicht nur sportlich, sondern auch finanziell noch größere Dimensionen eröffnen. Preisgeld Herren- und Dameneinzel Wimbeldon 2026 Runde Preisgeld 1. Runde 92.500 Euro 2. Runde 146.000 Euro 3. Runde 214.000 Euro Achtelfinale 347.00 Euro Viertelfinale 555.000 Euro Halbfinale 1,04 Millionen Euro Finale 2,08 Millionen Euro Turniersieg 4,17 Millionen Euro Das Preisgeld von 555.000 Euro für das Erreichen des Viertelfinales ist Teil der insgesamt gestiegenen Prämien bei Wimbledon 2026. Die Veranstalter haben die Preisgelder in diesem Jahr um 20 Prozent erhöht, um die Attraktivität des Turniers weiter zu steigern. Über 3,5 Millionen im Jahr 2026 Für Zverev reiht sich der Viertelfinaleinzug damit in ein bislang sportlich wie finanziell erfolgreiches Jahr ein. Allein durch die Grand-Slam-Turniere erspielte sich Zverev in diesem Jahr schon über 3,5 Millionen Euro an Preisgeldern. Für den Sieg bei den French Open erhielt der Hamburger 2,8 Millionen Euro. Hinzu kommen knapp 760.000 Euro für den Halbfinaleinzug bei den Australian Open zu Beginn des Jahres.

Keine Linie, falsche Pfiffe: Darum stehen WM-Schiedsrichter im Fokus

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Fehlende Elfmeter, ungeahndete Fouls: Bei der Fußball-WM häufen sich fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen. Auch Schiedsrichterboss Collina gerät in die Kritik Im Schatten von Lionel Messis großem Comeback-Drama mit Argentinien kriegte sich Ägyptens Nationaltrainer Hossam Hassan vor Wut kaum noch ein. „Ich glaube, die Auswirkungen dieses Ergebnisses reichen weit über die Niederlage selbst hinaus, denn wir haben weder Respekt noch Fairplay erfahren“, sagte der 59-Jährige. Und Ex-Schiedsrichter Patrick Ittrich ergänzte bei MagentaTV: „Alle strittigen Entscheidungen sind gegen Ägypten getroffen worden.“ Nach England-Drama: Tuchel rechnet mit WM-Schiedsrichtern ab Dass kurz vor dem argentinischen 3:2 in der Nachspielzeit Ägypten keinen Elfmeter erhielt und nicht einmal der Videoschiedsrichter eingriff, kann durchaus als Spiegelbild der schlechten Schiedsrichterleistungen bei der laufenden Fußball-Weltmeisterschaft herhalten. Der ungeahndete Tritt von Messi im ersten Gruppenspiel, der ausgebliebene Elfmeterpfiff für Kylian Mbappé gegen Senegal, das fast schon anarchische Getrete von Paraguay im Achtelfinale gegen die Franzosen – die Liste der Fehlentscheidungen ist lang und offenbar noch lange nicht komplett. “ Die Schiedsrichter sind schlicht nicht gut genug. Die vierten Offiziellen sind nicht gut genug. Das ist das Fazit“, sagte Englands Trainer Thomas Tuchel nach dem Achtelfinale gegen Mexiko. In dem Spiel hatte Tuchels Verteidiger Jarrell Quansah nach Eingriff des Videoschiedsrichters zurecht die Rote Karte gesehen. Der Schiedsrichter hatte noch nicht mal ein Foul gepfiffen. Die Causa Balogun als Tiefpunkt Nur einen Tag zuvor hatte der usbekische Schiedsrichter Ilgiz Tantashev beim Spiel von Frankreich gegen Paraguay für Diskussionen gesorgt. Obwohl die Südamerikaner die überlegen Franzosen weit über das Erlaubte hinaus mit Schlägen und Tritten bearbeiteten, überstanden sie das Achtelfinale ohne Gelbe Karte. „Ich habe das ganze Spiel nur mit dem Kopf geschüttelt“, sagte der Ex-Schiedsrichter Patrick Ittrich, der bei MagentaTV als Experte im Einsatz ist. „Das war die schlechteste Leistung bei dieser WM .“ Wobei diese einige Tage später vom Weltverband selbst und nicht von einem Schiedsrichter geboten wurde. Nach einem Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und Präsident Gianni Infantino sorgte eine Fifa-Entscheidung für weltweite Fassungslosigkeit. US-Stürmer Folarin Balogun erhielt nach seiner Roten Karte im Achtelfinale statt einer Sperre nur eine Bewährungsstrafe. Infantino betonte die Unabhängigkeit der Entscheidung. Die USA schieden gegen Belgien auch mit Balogun aus. Dabei war die Endrunde bisher an mäßigen Schiedsrichterleistungen nicht arm. Gleich bei seinem ersten Spiel trat Messi dem Algerier Aissa Mandi mit offener Sohle von hinten auf die Wade. Eine klare Rote Karte, doch nicht einmal der Videoschiedsrichter griff ein. Und Messi? Spielte weiter und schoss drei Tore. Der Schiedsrichter Szymon Marciniak? War zehn Tage später wieder im Einsatz. Schiedsrichter dürfen sich nicht äußern Die Nicht-Eingriffe des VAR lassen bisweilen Fragen aufkommen. Im Spiel von England gegen Ghana hätten die Afrikaner nach einem klaren Foul von Ezri Konsa einen Strafstoß erhalten müssen. Doch der Pfiff blieb aus. Ghanas Trainer Carlos Queiroz kommentierte: „Wieder einmal hat der VAR einen Kaffee getrunken. Das ist verständlich, ich würde mir auch ab und zu gern einen Kaffee gönnen, aber es war ein klarer Elfmeter, Rote Karte.“ Greift der VAR ein, heißt das auch noch nichts. Schiedsrichter Alireza Faghani verweigerte Mbappé im Spiel gegen den Senegal nach einem Zweikampf mit Sadio Mané den fälligen Elfmeter. Der Video-Assistent bat ihn zum Bildschirm, doch der Iraner bleib bei seiner Meinung. Wie er dazu kam? Unklar. Schiedsrichter dürfen sich während des Turniers nicht öffentlich äußern. Das ist Pierluigi Collina vorbehalten. Der Schiedsrichterchef der Fifa hat vorgegeben, das Spiel laufen zu lassen, wenn es nur irgendwie geht. Die Schiedsrichter setzen dies recht überambitioniert um. Die Vermutung: Man möchte der Linie des großen Collina gerecht werden und bei der WM weiter eingesetzt werden. Auch Ex-Referee Thorsten Kinhöfer glaubt das, im ZDF sagte er: „Wenn man bei so einem großen Turnier als Schiedsrichter nominiert wird, dann macht man natürlich das, was der Chef sagt. Was Collina sagt, ist dann Gesetz.“ Kritik an Schiedsrichterchef Collina Harsche Kritik an Collina gab es nach dem deutschen Aus gegen Paraguay. Dort wurde das 2:1 von Jonathan Tah aberkannt, da der Torwart der Südamerikaner zuvor gefoult worden sein soll. Collina bezeichnete dies in seinem schriftlichen WM-Zwischenfazit als korrekt. Das Problem: Dass Torhüter wieder besser zu schützen sind, hatte der Italiener vorher nach eigenen Angaben nur an Trainer und Spieler kommuniziert. Der Rest der Welt wurde durch seinen Zwischenbericht informiert. Also im Nachhinein. Diese fehlende Kommunikation bemängelte Ittrich. „Das wirkt wie eine erfundene Erklärung“, sagte der 47-Jährige. „Wenn es so ist, dass Collina genau das gesagt hat, dann ist es nachvollziehbar. Aber so was im Nachhinein zu kommunizieren, ist schwierig nachzuvollziehen.“ Collinas Credo ist, dass die Spieler das Spiel entscheiden sollen, nicht die Schiedsrichter. Bisher hinterlässt diese WM bisweilen einen anderen Eindruck.

BVB: Salih Özcan nach Vertragsende vor Unterschrift bei Besiktas

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Dieser Artikel erschien erstmals am 6. Juli um 16:38 Uhr und wurde nun mit neuen Informationen aktualisiert.
Salih Özcan wird nach seinem Vertragsende bei Borussia Dortmund nicht in der…

Arbeloa lockt drei Real-Profis

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Álvaro Arbeloa möchte drei Ex-Spieler zum FC Fulham holen. Wie die ‚BBC‘ berichtet, hat der neue Trainer der Cottagers Offensivjuwel Franco Mastantuono (18), Außenverteidiger Fran García (26) und (…)

WM 2026: Welcher Trainer fliegt als Nächstes?

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Scheidet ein Team bei der WM aus, wird die Trainerfrage gestellt. Bereits zwei Dutzend Nationalcoaches sind mittlerweile ohne Job. Und es dürften noch mehr werden. Deutschland ist anderen Nationen schon voraus – zwar nicht fußballerisch, aber nach dem Aus im Sechzehntelfinale herrscht immer Klarheit auf der Trainerposition. Zwar ist noch nichts unterschrieben, aber die Verbandsbosse wollen Jürgen Klopp und der 59-Jährige will auch. Doch der DFB-Trainer war nicht der einzige Coach, für den das Aus bei der WM gleichbedeutend mit einer beruflichen Veränderung war. Mittlerweile sind es zwölf Nationaltrainer, die nicht mehr im Amt sind. Einige von ihnen gingen ohne Widerstand und Probleme, anderen wurde der Abschied schwerer gemacht. t-online gibt einen Überblick über die bereits feststehenden Abgänge und zeigt, welche weiteren Trainer nach dem Turnier definitiv nicht mehr im Amt sind oder um ihren Job zittern müssen. WM-Trainer fliegt nach dem ersten Spiel – Nachfolger auch weg Sabri Lamouchi war der erste Coach, der bei der WM seinen Posten räumen musste. Nach dem 1:5-Debakel gegen Schweden wurde er als Nationaltrainer Tunesiens entlassen. Er hatte die Mannschaft erst Mitte Januar 2026 übernommen – die klare Niederlage gegen die Skandinavier im ersten Gruppenspiel besiegelte schnell sein Aus. Sein Nachfolger Hervé Renard blieb ebenfalls erfolglos. Tunesien wurde punktlos Gruppenletzter, der Franzose legte sein Amt nieder. Ebenso unruhig verlief die Trennung in Tschechien: Der Verband FACR gab nach dem Vorrunden-Aus die Trennung „in gegenseitigem Einvernehmen“ von Trainer Miroslav Koubek bekannt. Direkt nach dem abschließenden 0:3 gegen Mitgastgeber Mexiko hatte er noch erklärt: „Ich habe einen Vertrag und gebe nie auf.“ Im Endeffekt habe ihn eine Kampagne zum Umdenken gebracht. „Eine Medienkampagne, die auf einer Reihe von Halbwahrheiten und Lügen gegen mich basierte, trug ebenfalls zu meiner Entscheidung bei“, wurde er zitiert: „Unter diesen Umständen hätte meine Arbeit für die tschechische Nationalmannschaft keinen Sinn mehr gemacht.“ Etwas seltsam trug es sich bei dem Ende der Amtszeit des Nationaltrainers Südkoreas zu. Nachdem Hong Myuong-bos Mannschaft bereits nach der Vorrunde nach Hause fliegen musste, meldete sich das südkoreanische Staatsoberhaupt Lee Jae Myung zu Wort. Das Ergebnis der WM sei ein „inakzeptables Ereignis“. Wenig später entschuldigte sich der Coach und trat zurück. WM-Rücktritt Minuten nach dem Aus Am schnellsten verkündete wohl Steve Clarke sein Ende bei der schottischen Nationalmannschaft . Sieben Jahre lang war er im Amt und schaffte es, die Schotten das erste Mal seit 28 Jahren wieder zu einer Weltmeisterschaft zu führen. Die „Bravehearts“ schafften es trotz Platz Drei in ihrer WM-Gruppe nicht in das Sechzehntelfinale. Nur wenige Minuten, nachdem ihr Aus besiegelt war, verkündete er seinen Rücktritt. Erst im Mai 2026 hatte Clarke eigentlich seinen Vertrag um vier Jahre verlängert. „Der emotionalste Teil dieses Abschieds gilt meinen Spielern, ohne die wir keine der Erinnerungen hätten, die wir von 2019 bis heute gesammelt haben. Sie verdienen all das Lob und die Bewunderung, die ihnen zuteilwerden, und es war mir eine echte Ehre, ihr ‚Gaffer‘ ( Anm. d. Red. Trainer ) genannt zu werden“, teilte er mit. WM-Aus im Sechzehntelfinale – Rücktritt nach Rücktritt Julian Nagelsmann gab sich nach dem Aus des DFB-Teams im Sechzehntelfinale gegen Paraguay noch kämpferisch. „Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Und wenn man das nicht möchte, muss man das sagen“, erklärte er in TV-Interviews und auf der Pressekonferenz. Kurze Zeit später legten ihm die DFB-Bosse jedoch eine freiwillige Aufgabe des Trainerpostens nahe, und Nagelsmann verkündete seinen Rücktritt als deutscher Nationaltrainer. Jetzt soll Jürgen Klopp den deutschen Fußball wieder in eine erfolgreiche Zukunft führen. Nach WM-Aus: Völler äußert sich zur Abfindung von Nagelsmann Mit wem und was er plant: Sieht so Klopps Idee für den DFB aus? Während Nagelsmann mit seinem Rücktritt zunächst zögerte, wurde immer wieder Ronald Koeman als Beispiel herangezogen. Er war mit den Niederlanden im Sechzehntelfinale gegen Marokko ausgeschieden und trat anschließend zurück. „Wir alle haben von einer Weltmeisterschaft geträumt, bei der wir Geschichte schreiben würden. Das ist nicht gelungen. Niemand ist darüber enttäuschter als ich“, schrieb der 63-Jährige keine 24 Stunden nach der Niederlage bei Instagram. WM: Trainer-Rücktritt nach Zoff mit dem eigenen Team Marcelo Bielsa hatte bereits vor dem Turnier angekündigt, nach der WM als Trainer Uruguays aufzuhören. Der Coach verkrachte sich schon nach einigen Wochen mit der Mannschaft, und das Kapitel endete sieglos in der Vorrunde. In einem TV-Interview nach dem Gruppen-Aus verlor der erfahrene Trainer einmal komplett die Nerven. Anschließend legte er mit einer denkwürdigen 100-Minuten-Pressekonferenz nach. „Wovon ich absolut überzeugt bin, ist, dass es niemanden interessiert, was ich weiß“, fasste der 70-Jährige die Situation zusammen. Ecuador-Coach Sebastián Beccacece machte ebenfalls seinen Platz frei und zeigte sich gefasst: „Die Ergebnisse geben den Ton an, und heute muss ich mich von einer wunderschönen, wunderbaren Familie verabschieden“, sagte der Cheftrainer nach dem 0:2 im Sechzehntelfinale bei WM-Mitgastgeber Mexiko. Er verabschiede sich mit „großer Dankbarkeit, großer Gelassenheit und innerem Frieden, denn wir haben alles gegeben“. Monatelang stand der Argentinier in der Kritik – diese wurde nach dem 2:1-Erfolg über Deutschland im letzten Gruppenspiel kurzzeitig ruhiger. Ghanas Trainer Carlos Queiroz entschied sich für einen freiwilligen Rücktritt als Coach der Nationalmannschaft. Nach dem Ausscheiden im Achtelfinale gegen Kolumbien machte er seinen Posten frei. Der 73-Jährige kam als Nachfolger für Otto Addo, nach der Testspielniederlage im April gegen Deutschland. Dass die Zeit von Mexiko-Trainer Javier Aguirre nach der Weltmeisterschaft ein Ende finden würde, stand bereits vor der WM fest. Der freie Posten geht nach der 2:3-Niederlage im Achtelfinale gegen England geplant an den ehemaligen mexikanischen Nationalspieler Rafael Márquez. Auch für den Nationaltrainer der portugiesischen „Selecao“ Roberto Martinez ist das Achtelfinale die Endstation. Unmittelbar nach der 0:1-Niederlage gegen die Spanier verkündete er seinen Rücktritt. „Es stimmt, dass dies mein letztes Spiel für die portugiesische Nationalmannschaft ist“, sagte der 52-Jährige. Martínez hatte das Amt Anfang 2023 übernommen und mit Portugal 2025 die Nations League gewonnen. WM: Welcher Trainer muss noch gehen? Klar ist bereits jetzt, dass Didier Deschamps bei Frankreich nach dem Turnier aufhören wird. Der 57-Jährige kündigte seinen Rücktritt bereits Anfang 2025 im französischen Fernsehen an. „Man will nie, dass etwas Großartiges zu Ende geht, aber man muss wissen, wann man aufhört. Es gibt ein Leben danach. Ich weiß nicht, wie es aussehen wird, aber es wird auch sehr gut sein.“ Sein Nachfolger wurde zwar noch nicht bestätigt, doch seit Jahren verdichten sich die Anzeichen, dass Zinédine Zidane die Mannschaft übernehmen wird. Sieg im WM-Sechzehntelfinale: Bewegende Szene mit Frankreich-Trainer Deschamps hatte das französische Team 2012 übernommen und führte sie ins EM-Finale 2016 (0:1 gegen Portugal) , zum WM-Titel 2018 und 2022 erneut ins WM-Finale (2:4 n.E. gegen Argentinien). Auch bei dieser Endrunde gilt die Équipe Tricolore als Top-Favorit. Der Vertrag von Thomas Tuchel als englischer Nationaltrainer wurde bereits vor dem Turnier bis zur EM 2028 verlängert. Dieser enthält jedoch eine Leistungsklausel, wodurch er nach dem Turnier seinen Job verlieren könnte. Mark Bullingham, Chief Executive Officer des englischen Fußballverbandes FA, bestätigte das, ging jedoch nicht detailliert ein, wie „Erfolg“ definiert ist. Nach zwei Niederlagen in den EM-Endspielen 2021 und 2024 sind die Ansprüche hoch. Bei einem Aus im WM-Viertelfinale gegen Norwegen (Samstag ab 23 Uhr im Liveticker bei t-online) müsste er wohl um seinen Job bangen.

Couto-Wechsel zu Como vor Abschluss – BVB kann Man-City-Ablöse wieder reinholen

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Yan Couto steht offenbar vor dem Absprung von Borussia Dortmund. Übereinstimmenden Berichten aus Italien und Deutschland von Gianluca Di Marzio und „Sky“ zufolge wechselt der…

BVB: Die Details zum Couto-Abflug

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Die Höhe der Kaufoption, die Como 1907 und Borussia Dortmund im Zuge der Leihe von Yan Couto (24) ausgemacht haben, ist durchgesickert. Laut ‚Sky‘ kann der Tabellenvierte der abgelaufenen Serie (…)

Müller: Klopp kann Strukturen aufbauen

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Jürgen Klopp ist die Wunschlösung des DFB als neuer Bundestrainer. Für Thomas Müller könnte eine Verpflichtung des Erfolgstrainers auch langfristig gewinnbringend sein. Thomas Müller sieht bei einer Verpflichtung von Jürgen Klopp als Bundestrainer große Chancen für den deutschen Fußball auch auf langfristige Sicht. „Worum es mir geht, ist, dass wir Strukturen aufbauen. Es wurde in den letzten Jahren nach dem letztmaligen Scheitern schon viel angestoßen, aber es kommt jetzt nicht nur ein neuer Trainer rein, der die Namen auf der Taktiktafel hinschreibt“, sagte der Weltmeister von 2014 in seiner Rolle als Experte bei MagentaTV. „Wenn es Jürgen wird, ist jemand da, der nicht nur die Erfahrung hat, wie er seine Mannschaft taktisch einstellt. Sondern, der es gewohnt war und auch schon gemacht hat. Wenn du in England Trainer bist, bist du mehr als ein Trainer. In seiner jetzigen Rolle muss er Mannschaften strukturieren und Strukturen in mehreren Teams formen“, ergänzte Müller. Klopp ist der Wunschkandidat des DFB bei der Nachfolge von Julian Nagelsmann . Nach dem WM-Aus des deutschen Teams im Sechzehntelfinale gegen Paraguay war Nagelsmann als Bundestrainer nach großem öffentlichem Druck zurückgetreten. In den kommenden Tagen soll es Gespräche zwischen Klopp und dem DFB geben. Der frühere Erfolgscoach von Borussia Dortmund und des FC Liverpool hat seine grundsätzliche Bereitschaft schon erklärt, das Bundestrainer-Amt zu übernehmen.