Tennisprofi Alexander Zverev hatte bei seinem ersten Wimbledon-Finale ungewohnte prominente Unterstützung. Nach dem Match kam der Bundeskanzler sogar in die Umkleidekabine. Nach dem verlorenen Wimbledon-Finale hat der deutsche Tennisstar Alexander Zverev Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) getroffen. „Er ist nach dem Match in die Umkleide gekommen. Wir haben ein paar Worte miteinander geredet, war schön, dass er da war“, sagte Zverev nach dem 7:6 (9:7), 6:7 (2:7), 3:6, 4:6 gegen den italienischen Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner . Der Bundeskanzler war mit seiner Ehefrau Charlotte für das Endspiel des Rasenklassikers nach London gereist. Die beiden saßen in der Royal Box wie Prinz William und Prinzessin Kate in der ersten Reihe. Auch die ungewöhnliche prominente Unterstützung brachte Zverev aber kein Glück für den angestrebten zweiten Grand-Slam-Titel nacheinander. Bei den French Open in Paris hatte Zverev Anfang Juni seinen ersten Titel bei einem der vier wichtigsten Tennis-Turniere gefeiert und anschließend von einem Anruf des Bundeskanzlers berichtet.
Wimbledon-Finale: Bundeskanzler Merz trifft Zverev in Kabine
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Wimbledon-Finale: „Kein Ketchup-Effekt bei Zverev“
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Alexander Zverev verliert das Wimbledon-Finale gegen Jannik Sinner. Die internationale Presse sieht den 29-Jährigen allerdings trotzdem so stark wie selten zuvor. Alexander Zverev verpasst in Wimbledon seinen zweiten Grand-Slam-Titel. Nach seiner Endspiel-Niederlage gegen den Weltranglisten-Ersten Jannik Sinner aus Italien würdigt die internationale Presse die Leistungen beider Finalisten. Großbritannien „The Sun“: „Jannik Sinner kämpft sich zurück und beendet Alexander Zverevs Wimbledon-Traum.“ „The Telegraph“: „Am Sonntag wurde in Wimbledon schweres Geschütz aufgefahren, als die Nummer eins der Welt, Jannik Sinner , seinen Titel im Herreneinzel unter einem Hagel von Assen erfolgreich verteidigte.“ „The Mirror“: „Zverev ist gerade erst dem Kreis der Grand-Slam-Sieger beigetreten, konnte seinen Erfolg von Paris aber nicht bestätigen.“ Italien „Gazzetta dello Sport“: „Jannik Sinner hat es geschafft: In vier Sätzen gegen einen Sascha Zverev, der selten so nah dran und so gefährlich war. Die Zeiten sind weit entfernt, als sich der Deutsche im Finale der Australian Open fast unter Tränen geschlagen geben musste. Jetzt ist Sascha Grand-Slam-Champion, er wirkt selbstbewusster – doch es reicht nicht.“ „Tuttosport“: „Sinners legendärer Triumph in Wimbledon: Was für eine Aufholjagd gegen Zverev – Jannik schafft das historische Double!“ „Corriere dello Sport“: „König Sinner II: Er schlägt Zverev in vier Sätzen und gewinnt Wimbledon zum zweiten Mal in Folge!“ Frankreich „Le Parisien“: „Der Boss ist zurück … Nach einem Jahr ohne Grand-Slam-Titel, obwohl er sich fast überall sonst durchgesetzt hatte, hat Jannik Sinner, 24 Jahre alt, seine Krone auf dem Centre Court von Wimbledon verteidigt. Die Nummer eins der Welt musste leiden, um Alexander Zverev zu bezwingen, der seit seinem ersten Major-Titel bei den French Open im vergangenen Juni wie verwandelt wirkt.“ „L’Équipe“: „Der König ist Italiener.“ Spanien „Mundo Deportivo“: „Der Italiener Jannik Sinner wurde zum zehnten Profi, der seinen Titel in Wimbledon verteidigt, nachdem er einen außergewöhnlichen Zverev nach dessen Triumph in Roland Garros noch niedergerungen hatte.“ Schweiz „Tages-Anzeiger“: „Alexander Zverev spielt gegen Jannik Sinner das Tennis seines Lebens – und verliert trotzdem 7:6, 6:7, 3:6, 4:6.“ „Blick“: „Kein Ketchup-Effekt bei Zverev (…) Sinner verlängert seine Wimbledon-Regentschaft.“ Österreich „Kronen Zeitung“: „Titel verteidigt: Sinner bleibt Wimbledon-König!“ „Kurier“: „Nein, nach einem Sieger sah es lange nicht aus. Jannik Sinner und Alexander Zverev lieferten sich in 3:46-Stunden ein Wimbledon-Finale, das würdiger nicht sein konnte.“
Johan Manzambi: Überraschende Wende bei Freiburgs Sturmjuwel
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Der SC Freiburg hatte schon alles mit Newcastle United ausverhandelt, doch Johan Manzambi wechselt wohl zu einem anderen Club. Davon soll auch der SC profitieren. Überraschende Wende im Transfer-Poker um den Schweizer Jungstar Johan Manzambi: Der 20 Jahre alte Offensivspieler von Bundesligist SC Freiburg steht nun offenbar vor einem Rekord-Wechsel zu Aston Villa statt zu dessen englischen Ligakonkurrenten Newcastle United . Wie der Sender Sky berichtete, seien sich alle Parteien einig geworden. Zuvor hatten auch das Portal „The Athletic“ und Transfer-Experte Fabrizio Romano von dem bevorstehenden Deal berichtet. Laut Sky zahlt Villa fast 70 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen und damit nochmal etwas mehr als die Ablöse, die Freiburg mit Newcastle ausgehandelt haben soll. Allerdings habe sich Manzambi mit den Magpies nicht auf einen Vertrag einigen können, seine Zusage für einen Wechsel habe er stattdessen Villa gegeben. Rekord-Einnahme für Freiburg Manzambi war im Januar 2023 von Servette Genf nach Freiburg gewechselt. Für die Breisgauer wäre es die höchste Einnahme für einen Spielertransfer. Als bisheriger Rekord-Abgang der Freiburger gilt Offensivspieler Kevin Schade, der im Sommer 2023 für angeblich rund 25 Millionen Euro fest an den FC Brentford in England verkauft worden war. Auch für Merlin Röhl (FC Everton) sollen die Freiburger zuletzt angeblich 25 Millionen Euro erhalten haben. Manzambi hatte sich durch starke Leistungen und drei Tore bei der WM ins Rampenlicht gespielt. Allerdings konnte der Schweizer beim Sieg im Achtelfinale gegen Kolumbien und beim Aus im Viertelfinale gegen Argentinien aufgrund einer Knieverletzung nicht mitwirken.
Tour de France: Pressewagen fährt in Zuschauermenge – acht Verletzte
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Bei der neunten Etappe der Tour de France erleidet der Fahrer eines Pressewagens einen Schwächeanfall und verliert die Kontrolle über sein Auto. Mehrere Menschen werden verletzt. Unfall bei der Tour de France: Ein Fahrer der Sportzeitung „L’Équipe“ durchbrach beim Etappenziel am Sonntag in Ussel eine Absperrung und verletzte acht Menschen. Die Präfektur des Départements Corrèze teilte mit, der Mann habe etwa 500 Meter vor der Ziellinie einen Schwächeanfall erlitten. Daraufhin verlor er die Kontrolle über sein Auto und durchbrach die Streckensicherung und erfasste die dahinter stehenden Fans. Eine Person wurde schwer verletzt, sieben weitere leicht. Die schwerverletzte Person schwebte den Angaben zufolge nicht in Lebensgefahr. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein, um die Umstände des Unfalls zu klären. Die neunte Etappe gewann der Niederländer Mathieu Van der Poel. Wegen der aktuellen Hitzewelle war sie um 30 Kilometer verkürzt worden – eine Premiere in der Geschichte der Tour de France.
Sommer gibt grünes Licht
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Yann Sommer (37) schließt sich dem FC Brügge an, sofern nichts Unvorhergesehenes passiert. Sacha Tavolieri berichtet von einer finalen Übereinkunft zwischen den Parteien. Die Zusammenarbeit soll in (…)
Ablösefreier Doekhi-Deal auf der Zielgeraden?
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Danilho Doekhi ist seit fast zwei Wochen vereinslos. Hat sich der Innenverteidiger nach seinem Abschied von Union Berlin auf einen neuen Verein festgelegt?Danilho Doekhi (28) scheint seine Karriere in (…)
Zverev über seinen Sturz: Knie «ein bisschen angeschwollen»
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Alexander Zverev stürzt im Wimbledon-Finale gegen Jannik Sinner, spielt aber weiter. Der deutsche Tennisspieler verliert und gibt anschließend ein Update zu seinem Knie. Alexander Zverev hat sich bei seinem Sturz im Wimbledon-Finale gegen den italienischen Tennis-Topstar Jannik Sinner nach eigenen Worten das Knie überdehnt. „Ich glaube nicht, dass es so schlimm ist, aber es ist ein bisschen angeschwollen“, sagte der 29-Jährige nach seinem 7:6 (9:7), 6:7 (2:7), 3:6, 4:6 gegen Sinner. „Aber ich kann normal gehen. Wahrscheinlich wieder so ein bisschen so ein Knochen-an-Knochen-Prall, aber ich glaube nicht, dass ich mir irgendwas gebrochen habe.“ Der French-Open-Champion war Mitte des dritten Satzes auf dem Rasen ausgerutscht und hatte sich ans Knie gefasst. Kontrahent Sinner war auf die andere Seite des Platzes gekommen, um ihm wieder aufzuhelfen. Zverev spielte aber ohne Behandlung weiter. Kurz nach dem Sturz kassierte der Hamburger aber den ersten Aufschlagverlust im Match. Zverev verlor nach zwei sehr ausgeglichenen Sätzen, die erst im Tiebreak entschieden worden waren, die Durchgänge drei und vier jeweils mit einem Aufschlagverlust. Zverev berichtet: Beim Aufschlag beeinträchtigt „Ich hatte ein wenig Schwierigkeiten, beim Aufschlag richtig abzustoßen. Deshalb hat meine Aufschlaggeschwindigkeit nachgelassen“, erklärte Zverev. „Aber alles andere lief gut. Ich habe mich gut von der Grundlinie aus bewegt und dort gut gespielt.“ Es sei ähnlich wie vor zwei Jahren, aber wohl nicht so schlimm, erklärte Zverev. Damals hatte sich der beste deutsche Tennisprofi in der dritten Runde von Wimbledon in Topform bei einem Sturz am Knie verletzt und war dann im Achtelfinale ausgeschieden. 2024 hatte Zverev berichtet, dass er „ein Knochenödem und eine Zerrung in der Kapsel“ im Knie erlitten habe. Dieses Jahr erreichte Zverev erstmals in Wimbledon das Endspiel, verpasste aber nur fünf Wochen nach seinem Triumph bei den French Open gegen Titelverteidiger Sinner seinen zweiten Grand-Slam-Sieg. Am Montag klettert Zverev in der Tennis-Weltrangliste vom dritten auf den zweiten Rang.
Wimbledon: Alexander Zverevs Worte rühren Sinners Trainer zu Tränen
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Alexander Zverev hat sein erstes Wimbledon-Finale verloren. Nach der Niederlage wählte der Deutsche Worte an seinen Gegner – und an dessen Team. Alexander Zverevs Rede begann mit einem Lacher. „Jannik, ich mag dich nicht mehr“, sagte der Deutsche und amüsierte damit das Publikum. Gemeint war Jannik Sinner, der ihn in den drei Stunden und 46 Minuten zuvor im Finale von Wimbledon geschlagen hatte. Der Italiener zeigte Zverev die Grenzen auf, retournierte Bälle, an die andere nie und nimmer herangekommen wären. Doch Sinner brachte das Publikum immer wieder aufs Neue zum Staunen. „Er hat einmal mehr gezeigt, warum er der beste Spieler der Welt ist“, lobte Zverev seinen Kontrahenten. Der deutsche French-Open-Sieger hatte aber nicht nur wertschätzende Worte für Sinner übrig, er richtete sich auch an dessen Team. „Ihr seid inzwischen die Nummer eins, aber ihr habt außerhalb der Top-Ten begonnen und euch euren Weg bis nach oben erarbeitet“, sagte Zverev mit Blick in die Box seines Gegners. „Das ist definitiv eine Teamleistung und Jannik wird der erste sein, der dem zustimmt. Also herzlichen Glückwunsch auch an euch, das habt ihr euch verdient.“ Worte, die Sinners Trainer Darren Cahill und Simone Vagnozzi emotional berührten. Beide hatten Tränen in den Augen. Anschließend bedankte sich Zverev bei seinem eigenen Team. „Wir hatten zwei echt gute Monate, würde ich sagen. Auch wenn wir dieses Finale verloren haben“, sagte er und erinnerte an den Sieg bei den French Open Anfang Juni. Es war der erste Grand-Slam-Titel für den deutschen Ausnahmekönner. Den Schwung aus dem Erfolg von Paris nahm er auch nach Wimbledon mit, wo er es bisher nur ins Achtelfinale geschafft hatte. Jetzt zog er direkt ins Finale ein. „Mit jetzt 29 Jahren habe ich das erste Mal daran geglaubt, hier gewinnen zu können, also danke euch“, sagte Zverev am Mikrofon zu seinen Trainern. Für den Deutschen gab es trotz der Niederlage auch eine schöne Nachricht: Zum ersten Mal seit Mai 2025 ist Zverev in der Weltrangliste wieder auf Rang zwei. Durch seinen Finaleinzug und dem Sieg bei den French Open zog er am verletzten Spanier Carlos Alcaraz vorbei. Bei den US Open , die Ende August starten, hat er die Chance, diesen Platz auch zu behaupten.
TSG kündigt Asllani-Transfer an
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Andreas Schicker macht keinen Hehl daraus, dass Fisnik Asllani (23) die TSG Hoffenheim im laufenden Wechselfenster verlassen könnte. „Es gibt Gespräche mit Vereinen im In- und Ausland. Es ist kein (…)
Jürgen Klopp: Jetzt trifft sich der DFB mit einem Red-Bull-Boss
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Jürgen Klopp soll der nächste Bundestrainer werden, das ist klar. Doch bis zur endgültigen Einigung dauert es noch etwas. Viel muss nicht mehr geschehen, bis Jürgen Klopp Bundestrainer wird. Am Samstag teilte der DFB mit, dass nach bei einem „konstruktiven Austausch eine Verständigung über wesentliche Eckpunkte eines potenziellen Vertrages erzielt wurde“. Gegeben hat es diesen Austausch zwischen DFB-Präsident Bernd Neuendorf, Vize Hans-Joachim Watzke, Klopp sowie dessen Berater Marc Kosicke. „Die Gespräche werden in der kommenden Woche fortgesetzt“, hieß es weiter. Da Klopp aber noch bei Red Bull unter Vertrag steht, muss sich der DFB auch mit den Vertretern des Getränkekonzerns einig werden – allen voran mit Geschäftsführer Oliver Mintzlaff. Wie der „Kicker“ nun berichtet, soll sich die DFB-Spitze am Dienstag mit Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff treffen. Inhalt des Gesprächs sei eine vorzeitige Ausstiegsmöglichkeit aus Klopps bis 2029 datiertem Vertrag als Head of Global Soccer. Wird er neuer Bundestrainer? DFB äußert sich zu Klopp-Verhandlungen WM 2026 : Bericht über Spannungen rund um Neuer – DFB dementiert Ende der Woche soll sich in New York Mintzlaff dann mit dem Wunsch-Bundestrainer treffen. Offizielle Angaben lagen zunächst nicht vor. Markenbotschafter oder gelegentlicher Ratgeber? Unklar ist noch, inwieweit Klopp und Red Bull in Zukunft zueinanderstehen. Zuletzt gab es Berichte, dass Klopp als Markenbotschafter dem Konzern verbunden bleiben könnte. Der TV-Sender Sky wiederum widersprach diesen Meldungen am Sonntag. Eine Rolle als Werbegesicht sei demnach nicht Teil der Überlegungen, Red Bull wünsche sich lediglich, „hin und wieder“ auf Klopps Expertise zurückgreifen zu können. Die Kritik an einer Lösung, in der der Bundestrainer zugleich Werbeträger für Red Bull wäre, war in den vergangenen Tagen vielstimmig, kam unter anderem von Fanvertretern und auch aus den DFB-Landesverbänden.