WM-Finale: Spanischer Weltmeister Capdevila darf doch in die USA reisen

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Der spanische Ex-Weltmeister hatte wegen einer verweigerten Einreisegenehmigung sogar Donald Trump öffentlich um Hilfe gebeten. Nun ist er in den USA angekommen – wie es letztlich klappte, bleibt ungeklärt. Joan Capdevila hat es zum WM-Finale geschafft. Der frühere spanische Welt- und Europameister war zuvor mit einem ungewöhnlichen Problem konfrontiert: Die USA hatten ihm die elektronische Einreisegenehmigung ESTA verweigert – woraufhin er sich öffentlich an US-Präsident Donald Trump wandte. Sein ehemaliger Teamkollege Marcos Senna postete auf Instagram ein Foto der beiden vor einem Flugzeug. Dazu schrieb er: „Kurs auf den zweiten Stern.“ Gemeint ist der WM-Titel, den Spanien mit einem Sieg im Finale gegen Argentinien (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online) gewinnen würde. Den bisher einzigen WM-Titel holten die Spanier 2010 – damals ebenfalls mit Capdevila. Auf der Plattform X hatte der 48-Jährige geschrieben: „Ich brauche Hilfe Donald Trump .“ Beim Radiosender Cope vermutete Capdevila, dass ein Legendenspiel der spanischen Liga 2016 in Iran der Grund für die ESTA-Verweigerung gewesen sein könnte. Warum die Einreise letztlich genehmigt wurde, blieb vorerst offen.

Nächste öffentliche Runde in der Alvarez-Saga

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Beim FC Barcelona lässt man sich von der öffentlichen Transferabsage von Atlético Madrid im Poker um Julián Alvarez (26) nicht abschrecken. „Er ist ein Spieler, den unser Trainer unbedingt (…)

Großes Transfer-Umdenken bei der Eintracht?

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Eigentlich schien der Transfer von Anton Gaaei so gut wie eingetütet. Doch die Verpflichtung des Rechtsverteidigers ist erst einmal hintangestellt.Verzichtet Markus Krösche auf den Transfer von Anton (…)

Daria Kasatkina und Natalia Zabiiako: Tennis-Star heiratet Eiskunstläuferin

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Daria Kasatkina und Natalia Zabiiako sind seit rund vier Jahren ein Paar. Jetzt haben sich die beiden Sportlerinnen das Jawort gegeben. Tennisprofi Daria Kasatkina hat ihrer langjährigen Partnerin, der früheren Eiskunstläuferin und olympische Silbermedaillen-Gewinnerin Natalia Zabiiako, das Jawort gegeben. Auf ihrem Instagram-Profil teilte die aktuelle Weltranglisten-63. mehrere Fotos von der Hochzeit. Dazu schrieb sie: „Wir hatten einfach den besten Tag aller Zeiten: Wir haben die Liebe, Freiheit und Akzeptanz gefeiert. Ich habe noch keine Worte, nur Wertschätzung.“ Auf den Fotos ist zu sehen, dass Kasatkina einen schwarzen Hosenanzug mit aufgeknöpftem weißem Hemd und schwarzer Krawatte trug, während sich Zabiiako für ein schwarzes, ärmelloses und halbdurchsichtiges Oberteil mit einer schwarzen Hose entschied. Die Trauung scheint am Strand stattgefunden zu haben und danach auch in einer Location im Freien gefeiert worden zu sein. Kasatkina wurde 1997 in Russland geboren und tritt auf der Tennis-Tour seit 2025 für Australien an. Bislang konnte sie acht WTA-Titel gewinnen und erreichte ihre höchste Platzierung in der Weltrangliste mit Platz acht im Jahr 2022. Zabiiako wurde in Estland geboren, ließ sich aber schon 2014 in Russland einbürgern, nachdem ihrem damaligen russischen Partner in Estland die Einbürgerung verweigert wurde. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang holte sie Silber im Teamevent.

Formel 1 in Belgien: Antonelli gewinnt wildes Rennen in Spa

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Das traditionsreiche Rennen in Belgien beginnt direkt mit einem Paukenschlag. Auch danach bleibt es teilweise chaotisch. Am Ende setzt sich erneut der Teenager durch – ganz knapp vor einem Konkurrenten. Da war alles drin bei diesem Grand Prix: Kimi Antonelli hat den Großen Preis von Belgien gewonnen. Der Mercedes-Pilot siegte am Sonntag hauchdünn vor seinem Ferrari-Konkurrenten Charles Leclerc und Max Verstappen (Red Bull). Der 19-Jährige konnte mit seinem sechsten Saisonsieg seine Führung in der WM-Wertung ausbauen. Für seinen Rennstall Mercedes halten sich in Spa indes Freud und Leid die Waage: Denn Antonellis Teamkollege George Russell schied bereits in der ersten Runde nach einer unglücklichen Berührung mit dem Ferrari von Lewis Hamilton aus. In der Gesamtwertung hat das Supertalent des deutschen Werksteams nun 49 Punkte Vorsprung vor dem zweitplatzierten Rekordweltmeister Hamilton im Ferrari. Einen Zähler dahinter liegt Russell. Nico Hülkenberg verpasste derweil die Punkte. Der einzige Deutsche im Fahrerfeld belegte im Audi am Ende Platz 13. So lief das Rennen Antonelli verlor seinen ersten Platz nach dem Start und ließ Verstappen vorbeiziehen – nur um kurz danach wieder clever die Spitze zu übernehmen. Dahinter hatte Teamkollege Russell viel Pech. Der Brite fuhr aggressiv gegen die Konkurrenz und berührte mit seinem Mercedes das Auto von Ferrari-Star Lewis Hamilton. Der Silberpfeil von Russell drehte sich nach dem Kontakt mit seinem früheren Stallrivalen und rutschte ins Kiesbett. Damit war das vorletzte Rennen vor der Sommerpause für ihn schon früh vorbei. „Ich hatte wieder keine Leistung. Das ist inakzeptabel, Leute. Das ganze Wochenende!“, funkte der wütende Russell an sein Team und offenbarte Batterie-Probleme. Er habe auf der Geraden vor Kurve sechs seine komplette Leistung verloren, sagte der Brite. Während Russell gefrustet ausstieg und Hamilton für den Crash eine Fünf-Sekunden-Strafe erhielt, begann es in der folgenden Safety-Car-Phase kurz zu regnen. Das blieb aber ohne Folgen. Auch nach dem fliegenden Neustart behielt Antonelli problemlos die Führung, dahinter wurde hart um die Positionen gekämpft. Leclerc schnappte sich im Ferrari schnell Verstappen und war Zweiter. Kurz darauf tauschten beide schon wieder die Plätze und schenkten sich nichts. Auch Leclerc und Hamilton lieferten sich in den Wäldern in den Ardennen harte Zweikämpfe. Leclerc profitierte von einer Safety-Car-Phase An der Spitze zeigte Antonelli erneut, dass er am besten mit dem Reglement zurechtkommt. Fünfmal hatte der Teenager in dieser Saison zuvor schon nacheinander gewinnen können, zuletzt sammelte er durch technische Probleme aber nicht mehr so viele Punkte. Auch vor zwei Wochen in Silverstone kostete ihn ein Defekt eine bessere Platzierung. Verstappen war in England gar nicht ins Ziel gekommen. Der Niederländer rutschte in der Schlussphase ins Kiesbett und hatte danach über sein Auto geschimpft. In seinem Geburtsland lief es nun wieder besser. Durch einen Windschatten-Trick hatte er sich zunächst den zweiten Startplatz gesichert, im Grand Prix hielt er sich zunächst auch noch clever auf dem zweiten Platz. Dreimal schon hatte Verstappen in der Vergangenheit auf dem Traditionskurs gewonnen. In der 18. von 44 Runden holte sich Verstappen als erster der Topfahrer neue Reifen, direkt danach folgte Antonelli. Silverstone-Sieger Leclerc übernahm die Führung und profitierte von einer virtuellen Safety-Car-Phase. Nach seinem Reifenwechsel blieb der Monegasse knapp vor Antonelli. Der Silberpfeil-Fahrer machte sich auf die Verfolgung und kam langsam immer näher. Zehn Runden vor dem Ende war der Mercedes dann so nah am Ferrari, dass sich Leclerc gegen das Überholmanöver nicht mehr wehren konnte. Allerdings konnte Antonelli nicht wie erwartet problemlos wegfahren, stattdessen blieb Leclerc bis zum Ende gut in seinem Rückspiegel sichtbar. Der einzige Deutsche im Feld, Nico Hülkenberg, verpasste im Audi im Gegensatz zu seinem brasilianischen Teamkollegen Gabriel Bortoleto (8.) klar die Punkte und landete auf dem 13. Platz.

Antonelli triumphiert in Spa mit Widmung an den Vater

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Zehntes Rennen, sechster Sieg: Kimi Antonelli zeigt auch in Belgien seine Klasse. Der Mercedes-Fahrer gewinnt auf dem Traditionskurs, sein Teamkollege übersteht nicht mal eine Runde. Kurz nach der nächsten weltmeisterlichen Fahrt widmete Kimi Antonelli den sechsten Formel-1-Saisonsieg seinem Vater. „Happy Birthday Dad“, schrieb der WM-Spitzenreiter nach dem Großen Preis von Belgien auf die Flasche mit dem Sieger-Champagner. Marco Antonelli hatte schon am Samstag im Fahrerlager seinen 62. Geburtstag gefeiert – und dabei auch von seinem Sohn eine Torte ins Gesicht bekommen. Die beiden könnten in den kommenden Monaten noch öfter jubeln: Kimi Antonelli, gerade mal 19 Jahre alt, ist dem besten Weg zum ersten WM-Titel. „Es ist großartig, wieder oben zu stehen nach ein paar schwierigen Rennen“, sagte der Italiener. Auf dem Traditionskurs in Spa-Francorchamps profitierte der Teenager zwar auch vom frühen Ausfall seines Mercedes-Teamkollegen George Russell , doch er selbst zeigte auch auf dem Traditionskurs in Spa-Francorchamps einen fehlerfreien Auftritt. Hinter Antonelli schafften es Charles Leclerc im Ferrari und der viermalige Weltmeister Max Verstappen im Red Bull auf das Podest. „Hier auf dem Podium zu sein ist top, ich habe alles gegeben“, sagte Verstappen. In der Gesamtwertung hat Antonelli, das Supertalent des deutschen Werksteams, nun 45 Punkte Vorsprung vor dem zweitplatzierten Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Ferrari. Knapp dahinter folgt Russell, der Rang zwei abgeben musste. Für Russell ist schon in der sechsten Kurve Schluss Antonelli verlor seinen ersten Platz nach dem Start und ließ Verstappen vorbeiziehen – nur um kurz danach wieder clever die Spitze zu übernehmen. Dahinter hatte Teamkollege Russell viel Pech. Der Brite fuhr aggressiv gegen die Konkurrenz und berührte mit seinem Mercedes das Auto von Ferrari-Star Lewis Hamilton. Der Silberpfeil von Russell drehte sich nach dem Kontakt mit seinem früheren Stallrivalen und rutschte ins Kiesbett. Damit war das vorletzte Rennen vor der Sommerpause für ihn schon früh vorbei. „Ich hatte wieder keine Leistung. Das ist inakzeptabel, Leute. Das ganze Wochenende!“, funkte der wütende Russell an sein Team und offenbarte Batterie-Probleme. Er habe auf der Geraden vor Kurve sechs seine komplette Leistung verloren, sagte der Brite. Während Russell gefrustet ausstieg und Hamilton für den Crash eine Fünf-Sekunden-Strafe erhielt, begann es in der folgenden Safety-Car-Phase kurz zu regnen. Das blieb aber ohne Folgen. Viel Action hinter Spitzenreiter Antonelli Auch nach dem fliegenden Neustart behielt Antonelli problemlos die Führung, dahinter wurde hart um die Positionen gekämpft. Leclerc schnappte sich im Ferrari schnell Verstappen und war Zweiter. Kurz darauf tauschten beide schon wieder die Plätze und schenkten sich nichts. Auch Leclerc und Hamilton lieferten sich in den Wäldern in den Ardennen harte Zweikämpfe. Auf dem mit 7,004 Kilometern längsten Kurs in Formel-1-Kalender war viel Action mit jeder Menge Überholmanövern geboten. Durch die umfassenden Regeländerungen mit dem neuen Energiemanagement ist es nicht mehr möglich, ohne Pause nur Vollgas zu fahren. Nur wer die zur Verfügung stehende Energie gut einteilt, kann um den Sieg fahren. Vollblut-Rennfahrer wie Verstappen haben diesen Umstand immer wieder kritisiert. An der Spitze zeigte Antonelli erneut, dass er am besten mit dem Reglement zurechtkommt. Fünfmal hatte der Teenager in dieser Saison zuvor schon nacheinander gewinnen können, zuletzt sammelte er durch technische Probleme aber nicht mehr so viele Punkte. Auch vor zwei Wochen in Silverstone kostete ihn ein Defekt eine bessere Platzierung. Leclerc nach Reifenwechsel ganz vorne Verstappen war in England gar nicht ins Ziel gekommen. Der Niederländer rutschte in der Schlussphase ins Kiesbett und hatte danach über sein Auto geschimpft. In seinem Geburtsland lief es nun wieder besser. Durch einen Windschatten-Trick hatte er sich zunächst den zweiten Startplatz gesichert, im Grand Prix hielt er sich zunächst auch noch clever auf dem zweiten Platz. Dreimal schon hatte Verstappen in der Vergangenheit auf dem Traditionskurs gewonnen. In der 18. von 44 Runden holte sich Verstappen als erster der Topfahrer neue Reifen, direkt danach folgte Antonelli. Silverstone-Sieger Leclerc übernahm die Führung und profitierte von einer virtuellen Safety-Car-Phase. Nach seinem Reifenwechsel blieb der Monegasse knapp vor Antonelli. Der Silberpfeil-Fahrer machte sich auf die Verfolgung und kam langsam immer näher. Zehn Runden vor dem Ende war der Mercedes dann so nah am Ferrari, dass sich Leclerc gegen das Überholmanöver nicht mehr wehren konnte. Allerdings konnte Antonelli nicht wie erwartet problemlos wegfahren, stattdessen blieb Leclerc bis zum Ende gut in seinem Rückspiegel sichtbar. Der einzige Deutsche im Feld, Nico Hülkenberg , verpasste im Audi im Gegensatz zu seinem brasilianischen Teamkollegen Gabriel Bortoleto (8.) klar die Punkte und landete auf dem 13. Platz.

Einigung: Bayern tütet Verlängerung ein

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Der FC Bayern stattet Eigengewächs Erblin Osmani mit seinem ersten Profivertrag aus. Nach Informationen von ‚Sky‘ haben sich die Parteien geeinigt, die Unterschrift soll am morgigen Montag erfolgen. (…)

Tour de France: Mitfavorit Vingegaard stürzt und scheidet aus

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Der zweimalige Tour-de-France-Champion Jonas Vingegaard ist nach einem Sturz bei der 113. Frankreich-Rundfahrt ausgeschieden. Der zu dem Zeitpunkt Zweite des Gesamtklassements kam etwa 20 Kilometer vor dem Ziel der 15. Etappe zu Fall und wurde danach ärztlich behandelt. Mehr Informationen in Kürze

Jürgen Klopp wird wohl Bundestrainer: Red Bull verzichtet auf Ablöse

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Bundestrainer-Entscheidung gefallen: Jürgen Klopp steht vor dem Wechsel zum DFB. Red Bull hat die letzten Hürden aus dem Weg geräumt – und dabei alle überrascht. Die letzten Unsicherheiten rund um Jürgen Klopps Wechsel zum Deutschen Fußball-Bund sind offenbar ausgeräumt – oder doch nicht? Klopps Berater Marc Kosicke hat Berichte über eine angebliche Einigung zwischen Klopps bisherigem Arbeitgeber Red Bull und dem Wunsch-Bundestrainer auf SID-Anfrage am Sonntagnachmittag noch dementiert. Zuvor hatten Sky und Bild am Sonntag berichtet, der Weg für Klopps Wechsel zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) sei frei. Nachdem bereits Einigkeit über einen Vertrag bis einschließlich der Weltmeisterschaft 2030 bestanden hatte, sei den Berichten zufolge auch die Freigabe durch seinen bisherigen Arbeitgeber Red Bull überraschend geregelt. Der Konzern, bei dem Klopp eigentlich noch bis 2029 unter Vertrag stand und für den keine Ausstiegsklausel vorgesehen war, verzichtet auf jegliche Forderungen gegenüber dem DFB . Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Demnach habe sich Red-Bull-Boss Oliver Mintzlaff dazu entschlossen, Klopp ohne finanzielle Ablöse ziehen zu lassen. Auch eine weitere Zusammenarbeit in anderer Funktion – etwa als Botschafter oder Berater – wird es nicht geben. Bis zuletzt war diskutiert worden, ob Klopp dem Unternehmen in irgendeiner Form erhalten bleiben könnte. Mintzlaff hatte sich über zwei Jahre hinweg um die Verpflichtung Klopps bemüht, doch nun steht fest: Der 59-Jährige wird sich künftig ausschließlich auf seine Aufgabe als Bundestrainer konzentrieren. Die Entscheidung, auf eine fortgesetzte Verbindung zu verzichten, gilt als strategisch sinnvoll. Red Bull vermeidet damit mögliche Interessenkonflikte und öffnet Klopp den Weg, sich voll auf die Nationalmannschaft zu fokussieren. Die Gespräche zwischen allen Beteiligten waren von Verhandlungen um die jeweilige Position, aber auch der Beobachtung der öffentlichen Stimmung geprägt. Am Ende wurde eine Lösung gefunden, die als Gewinn für alle Seiten gilt.

Jürgen Klinsmann schießt gegen DFB-Team nach WM-Auftritt

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Jürgen Klinsmann findet klare Worte zur Nationalmannschaft und zu den Gründen für das WM-Debakel. Seine Hoffnungen setzt er auf einen alten Bekannten. Der frühere Bundestrainer Jürgen Klinsmann sieht Mängel in der Körperlichkeit als eine der Ursachen für das WM-Scheitern der deutschen Nationalmannschaft . „Sie waren zu weich, sie waren nicht fähig, zu leiden oder auch mal die Ellbogen auszufahren und sich Respekt zu verschaffen“, sagte Klinsmann dem Pay-TV-Sender Sky. Als Vorbild in dieser Hinsicht nannte der 61-Jährige Titelverteidiger Argentinien. „Was die Argentinier der ganzen Welt vorgemacht haben bei diesem Turnier ist einfach: Vielleicht sind wir nicht die beste Mannschaft, aber wir sind bereit, bis an die Grenzen und darüber hinauszugehen und Spiele in den letzten Minuten zu entscheiden“, sagte Klinsmann. Dies habe in der Vergangenheit auch die DFB-Auswahl gekonnt. Deutschland schied bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko im Sechzehntelfinale gegen Paraguay aus. Bei den beiden vorangegangenen Turnieren war das Team bereits in der Gruppenphase gescheitert. „Wir sind jetzt absolut im Mittelmaß, ganz verloren irgendwo angekommen“, legte er sich bei Sport1 fest. Im Scherz habe Klinsmann zu italienischen Freunden gesagt: „Besser dreimal nicht hinfahren, als dreimal gleich nach Hause zu gehen.“ Italien hatte die Weltmeisterschaften 2018, 2022 und 2026 verpasst. Auch das deutsche Team fange jetzt weit unten an. Klinsmann forderte ein Eingeständnis: „Wir müssen uns dafür schämen. Wir müssen eingestehen, dass viel, viel falsch gemacht wurde.“ Der Weltmeister von 1990 hoffe auf einen Neustart unter Jürgen Klopp als Bundestrainer: „Ich wünsche es mir sehr, weil er ein Typ ist, der so einen Neuanfang starten kann, weil er die Energie hat, die positive Art, andere Leute mit ins Boot zu bringen.“