XXL-Kaderumbau: Chelsea sortiert kräftig aus

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Beim FC Chelsea stehen zahlreiche Personalentscheidungen an. Mehrere Profis sind auf dem Sprung, selbst Leistungsträger wie Enzo Fernández oder Pedro Neto wären bei einem passenden Angebot nicht (…)

Knapp 100 Millionen: Barça bietet für Alvarez-Alternative

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Arbeitet der FC Barcelona an einer Verpflichtung von Junior Kroupi (20)? ‚L’Équipe‘ berichtet, dass die Katalanen den Stürmer als Alternative zu Julián Alvarez (26) auserkoren und dem AFC Bournemouth (…)

Frauen-Bundesliga: Ligaverband denkt an Playoffs um Meistertitel

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Kurze Laufzeit, Abschaffung des Montags-Spieltags und Konferenz-Schaltungen: Der neue Ligaverband denkt bei der Rechte-Vermarktung über ungewöhnliche Details nach. Die Frauen-Bundesliga (FBL) steht vor ihrer ersten großen Herausforderung seit dem Abschied vom Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der erst im Dezember gegründete Ligaverband muss eigenständig neue TV-Verträge aushandeln. Dabei geht die FBL ungewöhnliche Wege, hat neue Ideen entwickelt und erwägt sogar die Einführung von Playoffs. Spätestens seit dem Grundlagenvertrag Ende Mai ist die FBL bei vielen Dingen eigenverantwortlich. Der Ligaverband muss und will nun die Medienrechte ab der Saison 2027/28 selbst ausschreiben, was bisher der DFB mit dem Vermarktungsexperten Holger Blask tat. Da der zuletzt erhoffte Bundesliga-Boom ausgeblieben und das Interesse an der Liga im Vergleich zum Frauen-Nationalteam gering ist, steht die FBL vor einem schwierigen Unterfangen. Ungewöhnlich kurze Laufzeit geplant FBL-Präsidentin Katharina Kiel hat nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur zuletzt Sendern und Medienunternehmen verschiedene Ideen präsentiert. Unterstützt wurde sie dabei vom Rechte-Experten Christian Frodl, der früher bei der DFL und beim Pay-TV-Sender Sky tätig war. Zudem gab es eine Sitzung mit den Vereinen, bei welcher der ehemalige DFL-Boss Christian Seifert seine Expertise einbrachte. Als sicher gilt, dass die neuen TV-Verträge nur über zwei Jahre laufen sollen. Das ist ungewöhnlich, da derzeit mindestens drei Jahre üblich sind. Und TV-Unternehmen und Sender bevorzugen wegen der Planungssicherheit längere Kontrakte. Abschaffung des Montags-Spieltages? Nach derzeitiger Planung gibt es mehrere mögliche Modelle, die als klassisch und innovativ bezeichnet werden können. Zur Diskussion stehen unter anderem die Abschaffung des Montags-Spieltages, mehrere parallele Partien für eine Konferenzschaltung oder Playoffs um den Titel, wie sie im Basketball oder im Eishockey üblich sind. Eine Entscheidung ist aber nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden des FC Bayern München , Jan-Christian Dreesen, noch nicht gefallen. „Es wurden verschiedene Modelle besprochen – unter anderem auch die Frage von Playoffs. Aber entschieden ist nichts“, sagte der 58-Jährige bei einer Veranstaltung im PresseClub München. Er selbst sei eher Traditionalist und der Meinung, dass der Tabellenführer am Ende der Saison auch Meister sein solle. Außerdem gibt es die Idee einer gemeinsamen Vermarktung mit der Männer-Bundesliga ab 2029/30. „Wir stellen das Medienprodukt der Frauen-Bundesliga für die Zeit ab 2027/28 neu auf und beziehen dabei frühzeitig die Perspektive von Sendern und Plattformen ein“, sagte eine FBL-Sprecherin auf dpa-Anfrage. „Die konkreten Inhalte der Ausschreibung geben wir Anfang September bekannt.“ Ursprünglich wollte der DFB die Ausschreibung schon im Frühjahr starten. Wegen des Streits mit den Frauen-Bundesligisten stoppte Blask das Verfahren. Druck durch die englische Women’s Super League Bei den noch eine Saison laufenden TV-Verträgen hatten sich die Lizenzeinnahmen im Vergleich zur vorherigen Rechteperiode um das 16-fache erhöht. Die jährlichen Einnahmen liegen derzeit bei 5,17 Millionen Euro brutto. Der DFB schüttet 90 Prozent an die Vereine aus. Anders als bei den Männern erhält jeder Klub den gleichen Anteil. Im Vordergrund soll nun für die FBL nicht mehr Geld stehen, sondern zunächst die Erhöhung der Reichweite und der Sichtbarkeit im Free-TV. Gleichwohl steht sie auch finanziell unter Druck. Die englische Women’s Super League (WSL) kassiert nach Angaben des Portals „The Athletic“ bei den TV-Einnahmen mehr als das Dreifache und lockt die starken Bundesliga-Spielerinnen. Diskrepanz zwischen Bundesliga und Nationalteam Die TV-Zahlen der Vorsaison sind trotz leichter Zuwächse eher bescheiden. VfL Wolfsburg gegen den FC Bayern sahen als Topwert 1,684 Millionen Menschen in der ARD , andere Partien im Ersten und Zweiten kamen mit Mühe auf eine halbe Million. Der TV-Sender Sport1 erreichte nach eigenen Angaben mit seinen 22 Übertragungen eine durchschnittliche Reichweite von 147.000 Menschen. Die Pay-TV-Anbieter DAZN und Telekom, die alle 132 Partien zeigen, machten keine Angaben. Was sind die TV-Rechte im Frauenfußball also wert? „Bei der Bewertung der Medienrechte muss deutlich zwischen der Frauen-Nationalmannschaft und der Frauen-Bundesliga unterschieden werden“, sagte der Sportbusiness-Experte Marco Klewenhagen vom Portal „Spobis“. Vom Massenpublikum und den hohen Einschaltquoten des Nationalteams sei der Liga-Alltag „sehr weit entfernt und muss sich diese Aufmerksamkeit noch erarbeiten“. Die Nationalmannschaft lockt verlässlich mehrere Millionen vor den Bildschirm. Bei EM und WM steigt die Reichweite über die Zehn-Millionen-Grenze. Klewenhagen hält den Frauenfußball grundsätzlich „für einen der größten Wachstumsmärkte im Sport – auch, weil er auf relativ niedrigem Ausgangsniveau startet“. Durchbruch bei der Heim-WM 2011 ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky sieht bei der Liga ebenfalls Potenzial, sagte aber: „Man braucht einen langen Atem, um das zu entwickeln.“ In der Bundesliga setze „jetzt erst so richtig die Professionalisierung ein“. Mit den finanzstärkeren Vereinen aus der Männer-Bundesliga mit ihren Frauenmannschaften habe sich die Entwicklung positiv verändert. Bei der DFB-Auswahl habe es auch lange gedauert, sagte Balkausky. Der Durchbruch war für ihn die Heim-WM 2011, als erstmals alle Spiele live übertragen wurden. Beim Ausscheiden der deutschen Mannschaft gegen Japan schauten fast 17 Millionen Menschen im Fernsehen zu.

Moïne Chaabani folgt auf Renard als Auswahlcoach Tunesiens

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Bei der WM verschleißen die Nordafrikaner zwei Trainer. Nun bekommt ein einheimischer Coach einen Vierjahresvertrag. Moïne Chaabani ist neuer Trainer der tunesischen Fußball-Nationalmannschaft. Der 45-Jährige tritt die Nachfolge von Hervé Renard an, der die Nordafrikaner bei der WM für zwei Spiele betreute, mit zwei Niederlagen aber das Vorrunden-Aus nicht vermeiden konnte. Nach der klaren 1:5-WM-Auftaktpleite gegen Schweden war Trainer Sabri Lamouchi freigestellt worden. Chaabani erhält einen Vierjahresvertrag, wie der Verband mitteilte. Mit Espérance Sportive de Tunis gewann der Tunesier 2018 und 2019 die afrikanische Champions League . Zuletzt trainierte er seit Februar 2024 den marokkanischen Verein Renaissance Sportive de Berkane.

FC Barcelona: Herzrhythmusstörungen – Klubchef im Krankenhaus

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Joan Laporta begibt sich wegen Beschwerden in Behandlung. Dort wird er dann an einen Kardiologen weiterverwiesen. Mittlerweile hat sich der Chef des FC Barcelona schon wieder gemeldet. Wegen einer Herzrhythmusstörung ist Präsident Joan Laporta vom spanischen Fußballmeister FC Barcelona kurzzeitig im Krankenhaus behandelt worden. Das gab der 64-Jährige am Dienstag bekannt und sorgte zugleich für Entwarnung. „Alles ist gut verlaufen. Meine Herzrhythmusstörung wurde behoben. Mein Herz schlägt wieder regelmäßig“, schrieb er auf Instagram. Wegen der Beschwerden hatte sich Laporta, der Mitte Mai als Präsident wiedergewählt worden war, in das Privatkrankenhaus Hospital de Barcelona begeben. Wie Laporta in seinem Statement erklärte, habe er sich dann auf Empfehlung der behandelnden Kardiologen dort einem Eingriff unterzogen. Die gesundheitlichen Probleme am Herzen halten Laporta nun davon ab, der Mannschaft im Trainingslager einen Besuch abzustatten. Das Team des deutschen Trainers Hansi Flick weilt derzeit im St. George’s Park im englischen Birmingham, um sich auf die in rund drei Wochen beginnende Saison vorzubereiten.

Brescia Calcio: Traditionsklub ist nach 114 Jahren insolvent

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Bei Brescia Calcio spielten einst große Namen. Nun scheint der Klub aber endgültig keine Zukunft mehr zu haben. Es gibt aber bereits einen Nachfolgeverein. Nach 114 Jahren ist das Aus für den italienischen Traditionsverein Brescia Calcio besiegelt. Ein Gericht erklärte den Klub am Dienstag für insolvent. Mit der Entscheidung endet eine monatelange Krise des 1911 gegründeten Vereins, bei dem unter anderem Roberto Baggio, Pep Guardiola, Andrea Pirlo und Luca Toni spielten. Die wirtschaftlichen Probleme hatten sich in den vergangenen eineinhalb Jahren zugespitzt. Auslöser waren nach Behördenangaben ausstehende Gehalts- und Sozialversicherungszahlungen, die mit Steuergutschriften beglichen werden sollten. Diese wurden später als ungültig eingestuft. Nach Ermittlungen der Finanzkontrollbehörde erhielt Brescia einen Abzug von acht Punkten, wodurch der Klub aus der Serie B abstieg und UC Sampdoria die Klasse hielt. Klubbesitzer Massimo Cellino verzichtete anschließend auf die Anmeldung für die Serie C und erfüllte die finanziellen Auflagen nicht. Daraufhin entzog der Verband dem Verein die Profilizenz. Wegen Schulden von rund 20 Millionen Euro beantragte die Staatsanwaltschaft die Insolvenz . Nun übernimmt ein Insolvenzverwalter die Abwicklung des Vereinsvermögens. Mit Union Brescia gibt es bereits eine Profimannschaft, die den Aufstieg in die Serie B anstrebt. Die Zukunft von Brescia Calcio hängt vom weiteren Verlauf des Verfahrens ab.

Arsenal findet neue Abwehr-Option

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Nach der schweren Rückenverletzung von William Saliba (25) im WM-Halbfinale ist der FC Arsenal auf der Suche nach potenziellem Ersatz. Laut ‚The Athletic‘ haben die Gunners Jacobo Ramón von Como 1907 (…)

Díaz-Verkauf: Bayern macht alles richtig

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Al Hilal baggert hartnäckig an Luis Díaz. Der FC Bayern schließt einen Verkauf des Flügelflitzers aber aus guten Gründen aus.Al Hilal wirft mal wieder mit Geld um sich. Nach der (…)

Streit mit der Fifa: Uefa erwägt Boykott von WM und Klub-WM

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Der Weltverband plant die weitere Kommerzialisierung des Fußballs. Die Uefa sieht eine Linie überschritten – und erwägt nun drastische Konsequenzen. Eskaliert nun die Auseinandersetzung zwischen Fifa und Uefa endgültig? Der europäische Fußball-Dachverband erwägt offenbar einen Boykott von Fifa-Veranstaltungen, berichtete „Bloomberg“ am Dienstagabend. Grund seien Berichte über Pläne des Weltverbands vom Dienstag, Anteile der Fußball-Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen. Bei der Uefa seien bereits Gespräche darüber geführt worden, wie Klubs und Verbände Fifa-Events boykottieren könnten. Dabei sei es sowohl um die Fußball-WM als auch um die Klub-WM gegangen. Das würde bedeuten, dass die beiden Turniere ohne einen Großteil ihrer größten Zugpferde auskommen müssten. „Damit wird eine Linie überschritten“ Schon im Laufe des Dienstagnachmittags hatte die Uefa scharf auf die Pläne der Fifa reagiert. „Damit wird eine Linie überschritten, die die wichtigsten Instanzen des Fußballs nie überschreiten sollten“, hieß es in einer Stellungnahme. Und weiter: „Die Uefa nimmt das extrem ernst, so, wie es auch jeder nationale Fußballverband tun sollte, ebenso alle weiteren Teilhaber: Ligen, Klubs, Spieler, Fans, Regierungen und jeder, dem die Zukunft des Spiels am Herzen liegt.“ Mehr noch: „Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine handelbaren Vermögenswerte – insbesondere dann nicht, wenn es keine Transparenz darüber gibt, wer finanziell profitiert. Der Fußball ist niemandes Eigentum, und es ist nicht Sache der Fifa, ihn zu verkaufen.“ Mehr in Kürze.

Einigung: Schalke 04 vor Lindström-Transfer

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Der FC Schalke 04 steht dicht vor dem gewünschten Neuzugang für die offensiven Außenbahnen. Einigung mit dem Spieler selbst wurde bereits erzielt.Jesper Lindström befindet sich im Anflug auf Schalke (…)