Real oder Barça: Rodri-Lager verkündet Entscheidung

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Der beste Spieler der WM strebt einen Wechsel an. Nun ist endgültig klar, wohin es Rodri tatsächlich zieht.Der gestrige Donnerstag war eigentlich ein guter Tag für Real Madrid: Die Königlichen (…)

Fabian Reese: Zweitliga-Star spricht über Wechsel von Hertha zu Wolfsburg

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Am Freitagabend startet die 2. Bundesliga mit dem Duell zwischen Bochum und Herhta. Bei den Berlinern nicht mehr dabei ist Fabian Reese – sein Wechsel sorgte für Diskussionsstoff. Sein Abschied aus Berlin kam bei vielen Hertha-Fans nicht gut an. Nun hat Fabian Reese über die Reaktionen auf seinen Wechsel zum VfL Wolfsburg gesprochen – und eingeräumt, dass ihn die Kritik auch persönlich getroffen hat. Reese sagte der „Süddeutschen Zeitung“: „Alles andere wäre gelogen.“ Der 28-Jährige ergänzte: „Manchmal ist es so, dass positive Gefühle ins Negative umschwenken, in Richtung Enttäuschung, Missgunst, mitunter leider auch Hass.“ Vorwurf : Fußballverband spendierte Schiedsrichtern Sex-Massagen Wetterchaos : Spiel in Europa-League-Quali abgebrochen Im Sommer wechselte der Stürmer von Hertha BSC zum Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg. Für seine Entscheidung warb Reese um Verständnis. Hertha wolle sich wirtschaftlich konsolidieren. Dazu gehöre in diesem Sommer auch der Verkauf von Leistungsträgern. Hertha-Anhänger haben kein Verständnis für den Wechsel Reese sagte: „Mir wurde gesagt: Pass auf, Fabian, wir müssen Geld generieren, und für dich wäre ein Wechsel die beste Möglichkeit, um in deiner Karriere den nächsten Step zu machen.“ Durch die Abgänge weiterer Leistungsträger habe sich zudem seine sportliche Perspektive verändert. Auch Michaël Cuisance (RC Lens), Kennet Eichhorn (Bayer Leverkusen) oder Tjark Ernst (Feyenoord Rotterdam) verließen den Klub. Bei Teilen der Hertha-Anhänger stieß der Wechsel dennoch auf großen Unmut. Reese hatte seinen Vertrag beim Hauptstadt-Klub erst im vergangenen Jahr bis 2030 verlängert. Reese betonte: „Das war ein klares Bekenntnis zum Verein und zur Stadt, deshalb kann ich verstehen, dass es kontrovers aufgenommen wird, wenn man von außen auf diese Entwicklung blickt und keine Interna kennt. Dass es so wirken kann, als würde mich mein Geschwätz von gestern nicht mehr interessieren. Aber so ist das nicht.“ Der Stürmer unterstrich: „Berlin war das bislang schönste Kapitel meines Lebens.“ Sein Ziel sei weiterhin, in der Bundesliga zu spielen. Beim VfL Wolfsburg sehe er dafür langfristig die besten Voraussetzungen, betonte Reese. Die als Aufstiegsfavorit geltenden Niedersachsen starten an diesem Samstag (20.30 Uhr/RTL und Sky) mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern in die neue Saison. Hertha BSC tritt zum Zweitliga-Auftakt heute Abend (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky) beim VfL Bochum an.

VfB: Chabot reagiert auf Wechselgerüchte

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Jeff Chabot hat über die Wechselgerüchte rund um seine Person gesprochen. Gegenüber dem ‚kicker‘ sagt der Abwehrchef des VfB Stuttgart: „Es ist immer ein Kompliment für einen Spieler, wenn sich andere (…)

Gianni Infantino: Ex-Fifa-Sprecher enthüllt fehlende Unterstützung

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Der Führungszirkel der Fifa stärkt dem Präsidenten den Rücken. Das soll in der Verbandszentrale in Zürich ganz anders sein. Und steckt hinter dem Aufruhr der vergangenen Tage ein größerer Plan? Gianni Infantino bleibt standhaft. Trotz aller Kritik, internen Enthüllungen und Rücktrittsforderungen wird er das Amt des Fifa-Präsidenten nicht abgeben. Warum auch? Aus seiner Sicht hat er sich keine grobe Verfehlung geleistet. Ja, es seien beim Investorendeal rund um die Fußball-WM „Fehler unterlaufen“ und das Verfahren hätte „anders gehandhabt werden müssen“, teilte der Verband am Mittwochabend mit. Aber es sei nie die Absicht gewesen, „dem Fifa-Rat und den Fifa-Mitgliedsverbänden das Gefühl zu geben, vom Prozess ausgeschlossen zu sein.“ Infantino habe die 211 Mitgliederverbände auch gar nicht vor vollendete Tatsachen stellen wollen. Alles nur ein großes Missverständnis. Und jetzt wieder zurück zur Tagesordnung. Ex-DFB-Präsident Grindel: „Kann mir nicht vorstellen, dass Infantino zur Wahl antritt“ WM 2030: Spanien macht Final-Ansage – und setzt Fifa unter Druck Generalsekretär Mattias Grafström und die Mitglieder der Geschäftsführung sind genau dort schon wieder angekommen. Nach einer Krisensitzung in Marokko bekräftigten sie am Mittwochabend „ihre uneingeschränkte Unterstützung für Fifa-Präsident Gianni Infantino – den einzigen Amtsträger, der von den 211 Fifa-Mitgliedsverbänden gewählt wurde“. Gleichzeitig betonte Infantino selbst „seine volle Unterstützung für den Fifa-Generalsekretär und die Fifa-Administration“. Zudem gab es ein Sonderlob für die „hervorragende Arbeit“ zur Durchführung der WM in den USA, Kanada und Mexiko. Nur beruht das wohl nicht so richtig auf Gegenseitigkeit, das sagt zumindest Alexander Koch. Er war von 2001 bis 2017 unter anderem Sprecher und stellvertretender Kommunikationschef beim Weltverband. „Kaum jemand steht in der Fifa-Administration hinter Gianni Infantino“, erzählt er im Gespräch mit t-online über die Stimmung in der Verbandszentrale in Zürich. „Macht, Geld und Gier stehen in erster Reihe“ Eine Entwicklung, die es schon über Jahre geben soll und nicht erst dadurch entstanden ist, dass Infantino versuchte, 20 bis 30 Prozent der Anteile an der Fußball-WM an externe Investoren zu verkaufen. Schon kurz nach seinem Amtsantritt 2016 habe er sich sehr distanziert gezeigt, sei kaum aus seinem Büro gekommen und habe den Kontakt zu Mitarbeitern gemieden, berichtet Koch. Das größte Problem: Sein Verhalten bringe die ganze Organisation in Verruf. Zu Unrecht, findet Alexander Koch. „Das Bild, das Infantino und damit die Fifa nach außen abgeben, ist desaströs. Denn es spiegelt eins zu eins das Verhalten von Leuten wie US-Präsident Trump wider. Und da steht Macht, Geld und Gier in erster Reihe.“ In einem Bereich sei der 56-Jährige sogar noch ein Stück weiter und autokratischer als Trump. „Er gibt keine Pressekonferenzen oder Interviews, sondern kommuniziert nur über seine eigenen Kanäle. Die Medien- und Kommunikationsabteilung hat keinen Einfluss und wird nur beauftragt, irgendwas zu publizieren.“ Und so wird im Namen des ganzen Verbands gedroht und zurückgeschossen, wenn sich der Fifa-Präsident kritisiert fühlt. In der Fifa-Mitteilung von Mittwochabend heißt es daher, man dulde „keinerlei Angriffe auf ihre Integrität, ihre Grundsätze guter Unternehmensführung und die Einhaltung ordnungsgemäßer Verfahren.“ Man werde „alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um ihren Namen und ihren Ruf zu schützen und zu wahren.“ War die Kritik des Generalsekretärs nur ein abgekartetes Spiel? Dabei gab es ja sogar Kritik aus den eigenen Reihen. Grafström hatte die Investorenpläne in einer internen Mail als „traurige und tadelnswerte Reihe von Ereignissen“ beschrieben. „Einzelpersonen, instabile Momente und unglückliche Vorfälle kommen und gehen“, hieß es weiter. Infantino und seine Gefolgschaft: Es ist nur noch absurd Dass er am Mittwochabend lachend und mit Daumen nach oben neben Infantino im Stadion beim Africa Cup der Frauen saß, war auf den ersten Blick verwunderlich. Schließlich wurde seine Mail als direkte Kritik an Infantino verstanden. Aber war sie das vielleicht gar nicht? Koch hält es zumindest für möglich, dass diese Mail ein Teil von Infantinos Plan war, der beiden nutzen sollte. In der Theorie klingt das so: Unter den Mitarbeitern steigt das Wohlwollen gegenüber Infantino, da sich der Generalsekretär schützend vor sie stellt und die Dinge auf der Führungsebene kritisch betrachtet. Infantino gesteht Fehler ein, beschwichtigt und man spricht sich bei der großen Versöhnung das Vertrauen aus. Die Fifa als große Familie, die zusammenhält. Der sonst unauffällige Generalsekretär wird außerdem zum ersten Mal als wichtige Persönlichkeit der Fifa wahrgenommen – nach außen und bei den Mitarbeitern. „Bis dahin hat man ihn nicht als starke Person, sondern als Marionette von Gianni Infantino gesehen. Durch die leichte Distanzierung steigt das Vertrauen der Mitarbeiter und wenn er Infantino aber trotzdem unterstützt, überzeugt das die Kollegen in der Administration eher, als wenn das ein ewiger Ja-Sager gemacht hätte“, mutmaßt Koch. Was laut dem langjährigen Fifa-Mitarbeiter aber gegen diese Theorie spricht: „Im Hinblick auf seine Kommunikation war Gianni Infantino bis jetzt sehr schlecht beraten.“ Infantino-Abgang? Ex-Fifa-Sprecher rudert bei eigener Wette zurück Aber das ist bisher auch nicht wirklich ins Gewicht gefallen und könnte auch bei der Wahl zum Fifa-Präsidenten im März 2027 gar nicht mehr relevant sein. Tritt der Schweizer nicht vorzeitig zurück, entscheiden am Ende die 211 Mitgliedsverbände und „ich kann mir vorstellen, dass die Medienberichterstattung außerhalb von Europa nicht so negativ ist und gar nicht so eine große Rolle spielt“, glaubt Koch. Denn der Ruf der Fifa war schon unter Infantinos Vorgänger Sepp Blatter schlecht. Aber solange das Geld floss, waren und sind beide sicher im Amt. Die Chancen, dass Infantino tatsächlich als Fifa-Präsident abgelöst wird, sieht Koch daher bei 50:50. Noch zu Wochenbeginn wettete er beim Netzwerk LinkedIn, dass Infantino in einem Jahr kein Fifa-Präsident mehr sei. Denn bisher fehlt das wichtigste Mittel: ein Gegenkandidat oder Kandidatin. In Medienberichten fallen immer wieder mal Namen verschiedener Persönlichkeiten aus dem Fußball, aber einen ersten Vorstoß hat noch niemand gewagt. Am 17. November endet die Bewerbungsfrist, vier Monate später wird gewählt. Für den Wahlkampf hat Koch schon jetzt einen konkreten Rat, was ein möglicher Herausforderer oder eine Herausforderin am besten sagen sollte. „Die Kommerzialisierung wird fortgeführt wie bisher. Fußball ist das begehrteste Produkt auf der Welt, die WM sensationell erfolgreich. Das Geld bleibt erhalten, aber wir halten zusätzlich die Integrität des Sports hoch und wollen das Geld nutzen, um einen positiven sozialen und ökologischen Einfluss auf der Welt zu hinterlassen.“ Fifa künftig mit einer Doppelspitze? Der langjährige Fifa-Mitarbeiter hat auch eine ganz konkrete Idee, wer diese Botschaft verbreiten soll. Die norwegische Verbandspräsidentin Lise Klaveness und der asiatische Verbandspräsident Scheich Salman aus Bahrain sollten die Fifa-Präsidentschaft als eine Doppelspitze ausführen. Klaveness wäre die progressive Lösung und könnte die europäischen Forderungen nach tiefgreifenden Veränderungen in der Fifa erfüllen. Salman scheiterte zwar bereits 2016 bei der Präsidentschaftswahl an Infantino, ist jedoch seit 2013 Mitglied im Fifa-Council. Er bringt genug Erfahrung im Verbandsapparat mit und vereint zahlreiche wichtige Nationalverbände aus dem asiatischen Raum hinter sich.

BVB: Neuer Sechser per Leihe?

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Bei Borussia Dortmund wird der Kader in diesem Sommer an einigen Stellen umgekrempelt. Auch ein neuer Sechser könnte noch kommen.Borussia Dortmund arbeitet an der – möglichst zügigen – Verpflichtung (…)

Vorwurf: Südkoreanischer Fußballverband spendierte Sex-Massagen

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Im südkoreanischen Fußball kehrt keine Ruhe ein. Zunächst wurde am Donnerstag eine Razzia bekannt, nun geht es um den Vorwurf der Bestechung. Schwere Vorwürfe gegen den südkoreanischen Fußballverband (KFA): Er soll ausländischen Schiedsrichtern vor mindestens sieben Länderspielen Besuche in Massagesalons mit sexuellen Dienstleistungen bezahlt haben. Die Vorfälle sollen sich zwischen 2011 und 2012 ereignet haben. Das berichten der südkoreanische Fernsehsender JTBC und die amtliche Nachrichtenagentur Yonhap. Ob die Schiedsrichter dadurch zu einseitigen Entscheidungen zugunsten der südkoreanischen Nationalmannschaft bewegt wurden, ist nicht bewiesen. Nach WM-Blamage: Razzia bei südkoreanischem Fußballverband Laut dem südkoreanischen Fernsehsender JTBC basiert die Recherche unter anderem auf Kreditkartenabrechnungen und Unterlagen einer staatlichen Prüfung. Die Besuche in den Massagesalons, die koreanischen Medien zufolge sexuelle Dienstleistungen anbieten, sollen umgerechnet mehrere hundert Euro gekostet haben. Ein damaliger Verbandsfunktionär erklärte laut dem Fernsehsender, Gefälligkeiten dieser Art seien üblich gewesen und teils auch von den Schiedsrichtern erwartet worden. Gab es im WM-Qualispiel fragwürdige Entscheidungen? Unter den betroffenen Partien soll auch ein entscheidendes WM-Qualifikationsspiel gegen Kuwait im Februar 2012 gewesen sein. Vor der Begegnung soll der Verband zwei japanischen Schiedsrichterassistenten den Besuch in einem Massagesalon bezahlt haben. Südkorea gewann das Spiel mit 2:0 und erreichte die nächste Qualifikationsrunde. Ob es während der Partie fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns gab, geht aus den Medienberichten nicht hervor. Laut Yonhap waren die Vorgänge bereits 2016 bekannt geworden. Damals hatte das Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus den KFA überprüft. Öffentlich gemacht wurden die Erkenntnisse zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht. Auch um Ex-Trainer Hong gibt es Unruhe Massagesalons mit sexuellen Dienstleistungen sind in Südkorea zwar weit verbreitet, Prostitution ist dort jedoch verboten. Auch die Statuten internationaler Fußballverbände untersagen jede Form finanzieller Zuwendungen an Schiedsrichter. Der südkoreanische Verband steht derzeit auch aus einem anderen Grund politisch unter Druck. Am Donnerstag wurden die Räumlichkeiten des KFA durchsucht. Dem Verband wird vorgeworfen, bei der Berufung des früheren Nationaltrainers Hong Myung-bo die üblichen Regeln umgangen zu haben. Er soll den Job ohne richtigen Bewerbungsprozess erhalten haben.

Verband soll Schiedsrichtern Sex-Massagen spendiert haben

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Der südkoreanische Fußballverband KFA soll ausländischen Schiedsrichtern sexuelle Dienstleistungen bezahlt haben – auch vor einem entscheidenden WM-Qualifikationsspiel. Der südkoreanische Fußballverband (KFA) soll ausländischen Schiedsrichtern vor mindestens sieben Länderspielen fragwürdige Besuche in Massagesalons mit sexuellen Dienstleistungen bezahlt haben. Wie der südkoreanische Fernsehsender JTBC und die amtliche Nachrichtenagentur Yonhap berichteten, betreffen die Bestechungsvorwürfe den Zeitraum zwischen 2011 und 2012. Ob die Schiedsrichter damit zu einseitigen Entscheidungen in Spielen der südkoreanischen Nationalmannschaft bewegt wurden, ist nicht bewiesen. Die Recherche stützt sich laut JTBC unter anderem auf Kreditkartenabrechnungen und Unterlagen einer staatlichen Prüfung. Die Besuche in den Massagesalons, die koreanischen Medien zufolge sexuelle Dienstleistungen anbieten, kosteten demnach umgerechnet mehrere hundert Euro. Laut dem Fernsehsender erklärte ein damaliger Verbandsfunktionär, Gefälligkeiten dieser Art seien üblich gewesen und teils auch von den Schiedsrichtern erwartet worden. Besonders brisant: Auch vor einem entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen Kuwait im Februar 2012 soll der Verband zwei japanischen Schiedsrichterassistenten den Besuch im Massagesalon bezahlt haben. Südkorea gewann die Partie mit 2:0 und zog in die nächste Qualifikationsrunde ein. In den Medienberichten wurden keine Angaben dazu gemacht, ob es in dem Spiel zu fragwürdigen Pfiffen des Schiedsrichtergespanns kam. Laut dem Yonhap-Bericht waren die Vorgänge bereits 2016 nach einer Überprüfung des KFA durch das Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus festgestellt, aber damals nicht öffentlich gemacht worden. Statuten verbieten finanzielle Zuwendungen In Südkorea sind Massagesalons mit sexuellen Dienstleistungen zwar weit verbreitet, Prostitution ist jedoch verboten. Zudem untersagen die Statuten internationaler Fußballverbände jede Form von finanziellen Zuwendungen an Schiedsrichter. Der südkoreanische Fußballverband steht derzeit politisch stark unter Druck. Am Donnerstag gab es eine Razzia in den Räumlichkeiten des KFA. Dem Verband wird vorgeworfen, bei der Berufung des früheren Nationaltrainers Hong Myung-bo die üblichen Regeln umgangen und ihm den Job ohne richtigen Bewerbungsprozess verschafft zu haben.

«Albern»: Ex-DFB-Chef erwartet Gegenkandidat für Infantino

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Der einstige DFB-Präsident Reinhard Grindel kann sich nicht vorstellen, dass Gianni Infantino noch einmal als FIFA-Präsident antritt. Die Sitzung in Rabat kritisiert er scharf. Der frühere DFB-Präsident Reinhard Grindel geht davon aus, dass FIFA-Chef Gianni Infantino nach den gescheiterten Investorenplänen nicht für eine weitere Amtszeit kandidiert. Die nächste Wahl findet am 18. März 2027 in Marokkos Hauptstadt Rabat statt, bis zum 18. November können Kandidaten ihre Bewerbungen einreichen. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gianni Infantino ohne Gegenkandidaten bleibt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er überhaupt bei der nächsten Wahl antritt“, sagte Grindel (64) in einem Interview des Portals „t-online“. Scharfe Kritik am Generalsekretär Er sprach sich zugleich für einen neuen Generalsekretär aus. Bisher übt der Schwede Mattias Grafström dieses Amt aus. Der Schwede hatte Infantino gegenüber zuletzt abtrünnig gewirkt, bei einer Sitzung in Rabat nun aber seinen Rückhalt zugesichert. „Bei Herrn Grafström erwarte ich nicht, dass er irgendetwas tut, was den ethischen Regeln des Fußballs entspricht“, sagte Grindel. Zur Sitzung an sich meinte er: „Das ist alles albern. Es war wieder ein typischer Schachzug von Infantino. Er bauscht eine Mitarbeitersitzung zur Krisensitzung auf, die völlig ohne sportpolitische Bedeutung ist.“ FIFA-Council soll gescheiterte Pläne aufarbeiten Das entscheidende Gremium sei jetzt das Council des Weltverbandes, dem Grindel einst selbst angehörte. Dort müsse alles rund um die inzwischen wieder fallengelassene Gründung einer Tochtergesellschaft und mögliche wirtschaftliche Verabredungen aufgearbeitet werden. „Außerdem muss deutlich werden, dass das Vertrauensverhältnis zwischen Infantino und den großen Kontinentalverbänden derart gelitten hat, dass man sich nicht vorstellen kann, wie eine Zusammenarbeit in Zukunft aussehen soll“, sagte Grindel. Der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete war bis April 2019 knapp drei Jahre lang Präsident des Deutschen Fußball-Bundesliga. Er trat zurück, nachdem unter anderem bekanntgeworden war, dass er eine 6.000 Euro teure Uhr vom damaligen ukrainischen Verbandschef erhalten hatte.

Schiri-Chef Kircher will schnelle Video-Entscheidungen

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Maximal 60 bis 90 Sekunden nach dem Eingriff des Video-Assistenten soll die Entscheidung klar sein. Der DFB-Schiedsrichter-Chef erklärt auch, warum es für das Verdecken des Mundes nicht Rot gibt. Entscheidungen per Videobeweis sollen in der neuen Saison möglichst schnell fallen. „Der Fehler muss einen anspringen, die Entscheidung muss einen sofort anspringen“, sagte Geschäftsführer Knut Kircher von der DFB-Schiedsrichter-GmbH bei RTL/Sky. „Und wir denken, dass das innerhalb von maximal 60 bis 90 Sekunden passieren muss, damit Klarheit besteht.“ Schon in den ersten ein oder zwei Einstellungen müsse klar sein, dass eine Entscheidung nicht so stehenbleiben könne. Möglicherweise brauche der Video-Assistent auch eine dritte oder vierte Einstellung, um sicher zu sein. „Braucht es aber eine fünfte, sechste, siebte oder achte Einstellung, dann ist es schon nicht mehr die Klarheit, die wir haben wollen“, sagte Kircher. Zudem solle die Anzahl der Eingriffe überschaubar bleiben. Man wolle „idealerweise nicht zu kleinteilig werden, nicht zu mikroskopisch“ und dem Fußball ein Stück weit die Spontaneität zurückgeben. FIFA-Protokoll bei rassistischen Vorfällen Anders als bei der Weltmeisterschaft wird es nur die Gelbe statt einer Roten Karte geben, wenn ein Spieler in einer Konfrontation mit dem Gegner die Hand vor den eigenen Mund hält. Kircher verwies zur Begründung für den Verzicht auf Rot auf das dreistufige Protokoll des Fußball-Weltverbandes FIFA bei rassistischen Beleidigungen. Es sieht im schlimmsten Fall sogar einen Spielabbruch vor. „Wir sind nicht blauäugig, aber nichtsdestotrotz reicht uns das“, sagte Kircher zur Bestrafung mit Gelb.

Formel 1 will Zahl der Sprintrennen erhöhen

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Bei Formel-1-Rennen soll es in der nächsten Saison eine Erweiterung geben. Zuschauer können mehr Sprints erwarten. Die Sprintrennen in der Formel 1 sollen in der kommenden Saison ausgeweitet werden. Formel-1-Chef Stefano Domenicali kündigte am Donnerstag an, dass es weitere Rennen geben soll. Derzeit stehen sechs Sprints im Kalender. Die Termine für die nächste Saison stehen noch nicht fest. Als Grund für mehr Kurz-Rennen nannte Domenicali die wachsenden Zuschauerzahlen an Freitagen und am Wochenende, wenn es Sprintrennen gibt. „Wir gehen davon aus, die Anzahl der Sprints im nächsten Jahr zu erhöhen, und werden in Kürze weitere Einzelheiten bekannt geben“, erklärte Domenicali in einer Telefonkonferenz gegenüber Finanzanalysten. Derzeit finden Sprintrennen am Samstag über verkürzte Distanzen statt, bei denen der Sieger acht Punkte erhält; dabei ersetzt das Qualifying das übliche zweite Freitags-Training. Das Hauptrennen findet weiterhin am Sonntag nach dem Qualifying am Samstag statt. Briatore für Sprintrennen an jedem Formel-1-Wochenende Formel-1-Legende Flavio Briatore , Berater des zu Renault gehörenden Teams Alpine, erklärte diese Woche gegenüber „the-race.com“, dass es in der Formel 1 bei jedem Rennwochenende ein Sprintrennen geben sollte. „Ich würde das bei jedem Rennen machen. Wir müssen den Zuschauern etwas mehr bieten. Denn wir tun nichts für die Zuschauer“, sagte Briatore. An Freitagen geschehe derzeit nichts außer dem Training, und auch der Samstag sei nach dem Qualifying wenig aufregend für die Zuschauer. „Beim Sprintrennen gibt es immerhin zwei Rennen, zwei Starts, und der Fahrer fährt um etwas. Er fährt nicht nur um der Technik willen. Und meiner Meinung nach brauchen wir das Sprintrennen. Für mich sind es 24 Rennen, 24 Sprintrennen.“ Weniger Umsatz wegen Ausfall von Rennen Zuvor hatte der F1-Eigentümer Liberty Media die Ergebnisse des Unternehmens für das zweite Quartal 2026 veröffentlicht. Die Formel 1 verzeichnete für die drei Monate bis Ende Juni 2026 einen Umsatzrückgang um 38 Prozent auf 764 Millionen US-Dollar , da vier Rennen weniger stattfanden. Domenicali erklärte außerdem – ohne jedoch genaue Zahlen zu nennen –, dass die US-Übertragungspartnerschaft mit Apple zu einem Anstieg der Zuschauerzahlen und der Gesamtzahl der angesehenen Stunden um 13 Prozent geführt habe.