Harry Kane: FC-Bayern-Boss Eberl bestätigt Gespräche zu Verlängerung

Kategorie(n): Allgemein

Sein Vertrag läuft im kommenden Jahr aus. Doch Harry Kane soll auch über 2027 hinaus in München spielen. Ein erster Schritt für eine Verlängerung ist laut Max Eberl gemacht. Bayerns Sportvorstand Max Eberl hat am Rande des Franz-Beckenbauer-Supercups bestätigt, dass die Münchner erste Gespräche mit Harry Kane über eine Vertragsverlängerung aufgenommen haben. Der Kontrakt des englischen Nationalmannschaftskapitäns läuft nach dieser Saison aus. Bei Sat.1 sagte Eberl kurz vor Anpfiff des Duells der Bayern mit Borussia Dortmund : „Die Gespräche haben angefangen. Jetzt gucken wir, dass wir es hinkriegen.“ Zur Haltung beider Seiten ergänzte er: „Sowohl Harry als auch wir haben uns ganz klar positioniert. Wir wollen gerne verlängern.“ Beckenbauer-Witwe über besondere Ehrung: „Hätte Franz sehr berührt“ „Wünsche das keinem“: Eberl nennt neues Detail zu Musialas Erkrankung Bereits bei der Verleihung des „Goldenen Schuhs“ für den besten Torschützen Europas hatte Kane angekündigt, zeitnah in Verhandlungen einzutreten. Der Stürmer sagte: „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Gespräche aufzunehmen, wir haben nur noch ein Jahr Zeit.“ Kane war vor drei Jahren für rund 100 Millionen Euro von Tottenham Hotspur zum Rekordmeister gewechselt und schießt seitdem Tore am Fließband. Eberl-Verlängerung am Dienstag fix? Auch Eberls eigene Zukunft soll in München liegen. Am kommenden Dienstag sollen der Aufsichtsrat um Präsident Herbert Hainer sowie die früheren Bosse Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge sowohl die Verlängerung der Arbeitspapieres des 52-Jährigen als auch die von Vorstandschef Jan-Christian Dreesen absegnen. Beide Verträge enden im Sommer 2027. „Es wäre meine erste Verlängerung beim FC Bayern . Ich habe immer gesagt, dass ich meinen Job machen möchte, dass ich einen guten Job machen möchte“, sagte Eberl dazu bei Sky. „Und dann, wenn man zufrieden ist, wird man auf mich zukommen. Jetzt schauen wir mal, was am Dienstag passiert.“

Mourinho-Comeback bei Real beginnt mit Last-Minute-Sieg

Kategorie(n): Allgemein

José Mourinho feiert sein Liga-Comeback bei Real Madrid. Doch erst ein Tor in der 90. Minute rettet ihm den erhofften Sieg. Schon am Mittwoch geht es weiter – kurioserweise mit dem 1. Spieltag. Ein spätes Siegtor hat José Mourinho bei seinem Pflichtspiel-Comeback als Trainer von Real Madrid vor einer Enttäuschung bewahrt. Der eingewechselte Neuzugang Carlos Espi erzielte beim 2:1 (1:1) zum Liga-Auftakt bei Espanyol Barcelona in der 90. Minute den entscheidenden Treffer für den spanischen Fußball-Rekordmeister. Jude Bellingham hatte Real nach einer Freistoßflanke von Arda Güler per Kopf in Führung gebracht (9.). Álex Calatrava erzielte das zwischenzeitliche 1:1 (30.). Ex-Leipziger Diomande eingewechselt Der aus Leipzig gekommene Neuzugang Yan Diomande, der dem Vernehmen nach mindestens 125 Millionen Euro Ablöse gekostet haben soll, wurde nach etwas über einer Stunde Spielzeit eingewechselt. Entscheidende Akzente konnte der 19 Jahre alte Offensivspieler bei dem am Ende glücklichen Sieg nicht setzen. Der 63 Jahre alte Mourinho hatte in seiner ersten Amtszeit bei den Königlichen zwischen 2010 und 2013 den spanischen Pokal (2011) und die Meisterschaft (2012) gewonnen. In seiner zweiten Periode bei den Madrilenen assistiert ihm unter anderem 2014er-Weltmeister und Ex-Real-Profi Sami Khedira (39). Für Real geht es am Mittwoch mit der Nachholpartie des 1. Spieltags zu Hause gegen Real Sociedad San Sebastián weiter. Weil das WM-Finale mit der spanischen Nationalmannschaft erst am 19. Juli stattgefunden hatte, verlegte die Liga einige Spiele von Teams mit WM-Teilnehmern. Das betraf unter anderem Real und Meister FC Barcelona .

FC Bayern: Boris Becker kritisiert Schiedsrichter nach Rot für BVB

Kategorie(n): Allgemein

Eigentlich drückt Boris Becker dem FC Bayern die Daumen. Doch beim Supercup kann er eine Entscheidung zugunsten der Münchner nicht nachvollziehen. Der ehemalige Tennisstar Boris Becker hat mit Unverständnis auf den Platzverweis von BVB-Profi im Supercup gegen den FC Bayern (1:2) reagiert. „War keine Rote Karte“, schrieb der 58-Jährige auf X und ergänzte: „Fehler vom Schiri!“ Bensebaini war am Samstagabend von Schiedsrichter Daniel Schlager kurz vor Schluss aufgrund eines groben Foulspiels vom Feld gestellt worden. Der Algerier hatte zuvor Bayern-Neuzugang Ismael Saibari im Mittelfeld mit offener Sohle am Knöchel getroffen. Für Bensebaini war es bereits der zehnte Platzverweis seiner Profikarriere, davon der dritte im BVB-Trikot. „Wünsche das keinem“: Eberl nennt neues Detail zu Musialas Erkrankung DFB-Star trifft bei Debüt: FC Bayern gewinnt den Supercup Gegenwind für Becker: „Bleib bitte beim Tennis“ Für seine Meinung, dass der Dortmunder nicht hätte Rot sehen dürfen, bekam Becker mächtig Gegenwind. Unter seinem X-Beitrag widersprachen ihm zahlreiche Nutzer des Internetportals. „Mensch Boris. Auf Knöchelhöhe ohne Ball muss das doch nicht sein, oder? Da kannst du auch mal Rot geben“, kommentierte einer von ihnen. Ein anderer forderte Becker auf: „Bleib bitte beim Tennis.“ Ein weiterer Nutzer schrieb an den früheren Spitzensportler gerichtet: „Die Meinung dürftest du recht exklusiv haben.“ Dass Becker dem BVB hinsichtlich der Roten Karte zur Seite springt, ist ohnehin ungewöhnlich. Der sechsfache Grand-Slam-Sieger ist bekennender Bayern-Fan, war zwischen Mai 2000 und Dezember 2009 fast zehn Jahre lang Mitglied des Verwaltungsbeirates der Münchner. Neben den Bayern sympathisiert Becker international zudem mit dem englischen Premier-League-Verein FC Chelsea .

BVB vs. Bayern: Top-Noten für fast alle Neuzugänge

Kategorie(n): Allgemein

Der FC Bayern hat in einem am Ende packenden Spiel den deutschen Supercup 2026 gewonnen. Besonders im Fokus standen auf beiden Seiten die Neuzugänge. FT verteilt Einzelkritiken und Noten.## (…)

Supercup: FC Bayern schlägt BVB – DFB-Star Brown trifft bei Debüt

Kategorie(n): Allgemein

Zum Saisonstart darf der FC Bayern gleich den ersten Titel bejubeln. Im Supercup agieren die Münchner zunächst abgeklärt, müssen am Ende aber trotzdem um den Sieg bangen. Das erste Saisonspiel bringt den ersten Titel: Der FC Bayern hat zum Auftakt in die neue Spielzeit den Franz-Beckenbauer-Supercup gewonnen. Am Samstag setzte sich der deutsche Rekordmeister bei Borussia Dortmund mit 2:1 (2:0) durch. Für die Bayern war es der zweite Supercup-Erfolg in Folge und gleichzeitig der insgesamt zwölfte Triumph in diesem Wettbewerb. Neuzugang Nathaniel Brown brachte die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany nach 28 Minuten in Führung. Für den deutschen Nationalspieler war es der erste Pflichtspieltreffer im neuen Trikot. Michael Olise erhöhte noch vor der Pause (45.+1). Der Dortmunder Anschlusstreffer durch Fábio Silva kam zu spät (75.). Kurz vor Schluss flog noch BVB-Verteidiger Ramy Bensebaini nach einem groben Foulspiel mit Rot vom Feld (90.). Beckenbauer-Witwe über besondere Ehrung: „Hätte Franz sehr berührt“ „Wünsche das keinem“: Eberl nennt neues Detail zu Musialas Erkrankung So lief das Spiel Die erste Möglichkeit der Partie gehörte den Gastgebern. Nach einer scharfen Hereingabe des Neuzugangs Konstatinos Karetsas drückte Serhou Guirassy den Ball aus einer Abseitsposition aus fünf Metern nur knapp über das Tor von Bayern-Keeper Manuel Neuer . Die Antwort des Double-Siegers folgte. Zunächst platzierte der stark aufspielende Pavlović eine Direktabnahme zu zentral, später sorgte dann Brown für die Führung. Nach einem Zuspiel von Olise traf der 23-Jährige mit der Innenseite aus knapp 16 Metern sehenswert ins rechte Eck. Der Vizemeister aus Dortmund drückte später auf den Ausgleich. Ramy Bensebainis Kopfballtreffer nach einer Hereingabe von Julian Ryerson wurde nach dem Einsatz des Videobeweises wegen einer Abseitsposition einkassiert (42.). Im direkten Gegenangriff verpasste der stark aufspielende Brown den Doppelpack nur knapp. Olise baute die Münchner Führung dann in der Nachspielzeit der ersten Hälfte nach einer feinen Einzelaktion mit einem Linksschuss ins lange Eck aus. Zu Beginn des zweiten Durchgangs rannten die Dortmunder an. Besonders die beiden griechischen Neuzugänge machten dabei auf sich aufmerksam. Der eingewechselte Giannis Konstantelias setzte einen Seitfallzieher (52.) über das Tor. Kurz darauf scheiterte Karetsas aus kurzer Distanz an Neuer, der mit einem Reflex parierte. Der 18-jährige Karetsas zeigte in einigen Aktionen bereits im ersten Pflichtspiel der Saison, was er technisch drauf hat. Konstantelias leitete auch den Dortmunder Anschlusstreffer ein, den der eingewechselte Fábio Silva nach Hereingabe von Daniel Svensson erzielte. Der BVB wollte den Ausgleich und ein Elfmeterschießen erzwingen, musste die letzten Minuten aber in Unterzahl agieren. Bensebaini traf den eingewechselten Ismael Saibari mit offener Sohle am Knöchel und flog vom Platz. Der auf Dortmunder Seite ins Spiel gekommene Maximilian Beier hatte trotzdem noch die Großchance zum 2:2. Frei vor Neuer schoss der Nationalspieler den Ball jedoch über das Tor (90.+3).

Max Eberl nennt neues Detail zu erkranktem Jamal Musiala

Kategorie(n): Allgemein

Der FC Bayern tritt im Supercup ohne Jamal Musiala an. Kurz vor dem Spiel äußert sich Max Eberl erneut zu der Erkrankung des Nationalspielers. Am Samstagabend startet der FC Bayern in die neue Saison. Im Rahmen des Supercups tritt der Doublesieger bei Vizemeister Borussia Dortmund an. Trainer Vincent Kompany setzt dabei auf eine Reihe von Stars, auf einen aber muss er verzichten: Jamal Musiala , dessen Erkrankung an Absencen in den vergangenen Tagen publik geworden war, fehlt im Aufgebot. Max Eberl ging vor dem Spiel noch einmal auf das Thema ein. „Das wünscht man keinem Menschen. Da geht es um Gesundheit, um das ganze Leben, das man vor sich hat“, äußerte der Sportvorstand am Mikrofon von Sky. „Bei Jamal ist es eine Erkrankung, die kann jeder Mensch bekommen. Ich wünsche das keinem.“ Beckenbauer-Witwe über besondere Ehrung: „Hätte Franz sehr berührt und geehrt“ Demichelis-Debüt geglückt: Leipzig zerlegt Außenseiter Für den großen öffentlichen Aufschrei habe er Verständnis. Die Reaktionen seien innerhalb des Vereins „beim ersten Mal auch so“ gewesen. „Jetzt ist es ein wenig Alltag geworden.“ Eberl erklärte dabei auch, was wohl hinter den beiden epileptischen Anfällen des Nationalspielers in den Testspielen gegen Leipzig und Heidenheim steckt: „Jetzt hat sich etwas geändert in seiner Medikation. Jeder Mensch möchte keine Medikamente nehmen – er möchte auch weniger. Er hat ein wenig reduziert, jetzt muss er wieder hochfahren.“ Eberl ist bei Musiala zuversichtlich Zuvor war lediglich bekannt gewesen, dass Musiala grundsätzlich etwas an seiner Medikation geändert hatte – unklar war aber, ob es sich um eine Reduzierung oder einen Wechsel der Medikamente handelte. Durch die Rückkehr zu einer stärkeren oder regelmäßigeren Dosis erwartet Eberl eine zeitnahe Besserung. „Es wird diese anfallsarme Zeit wiederkommen“, gab sich der Sportvorstand der Bayern zuversichtlich.

RB Leipzig: Demichelis feiert bei Debüt Sieg im DFB-Pokal gegen Trier

Kategorie(n): Allgemein

Beim Pokalspiel in Trier steht Martín Demichelis erstmals in einem Pflichtspiel als Leipzig-Trainer an der Seitenlinie. Der 45-Jährige erlebt ein gelungenes Debüt. Ex-Bayern-Profi Martín Demichelis ist mit RB Leipzig erfolgreich in die neue Saison gestartet. Der Argentinier, der in diesem Sommer das Traineramt bei den Sachsen übernommen hat, feierte mit seinem Team am Samstag in der ersten Runde des DFB-Pokals einen deutlichen 6:0-Erfolg (3:0) beim Regionalligisten Eintracht Trier. Mit einem Doppelschlag innerhalb der ersten sechs Minuten stellten die Leipziger dabei früh die Weichen auf Sieg. Parallel erkämpfte sich Bundesliga-Absteiger Holstein Kiel einen Sieg im rund 700 Kilometer entfernten München. Beim TSV 1860 setzten sich die Norddeutschen mit 2:0 (1:0) durch. Bielefeld musste sich im Elfmeterschießen überraschend Außenseiter Großaspach mit 0:3 geschlagen geben. Nach 120 und 90 Minuten hatte es 2:2 (2:1) gestanden. Drama im DFB-Pokal: Traditionsklubs retten sich im Elfmeterschießen Eintracht Trier – RB Leipzig Brajan Gruda (2. Minute), Willi Orbán (6.), der Trierer Gianluca Pelzer per Eigentor (45.+2), Conrad Harder (76.), Antonio Nusa (90.+2) und Ezechiel Banzuzi (90.+5) trafen für die Leipziger, die in der Sommerpause mit zwei Personalien für Schlagzeilen gesorgt hatten. Trainer Demichelis, zwischen 2003 und 2011 Profi bei Bayern München , trat die Nachfolge des entlassenen Ole Werner an. Jungstar Yan Diomande wurde für eine Rekordsumme (zwischen 125 und 140 Million Euro) zu Real Madrid transferiert. Die Gäste dominierten sofort die Partie vor 9.000 Zuschauern im ausverkauften Moselstadion. Gruda brachte RB nach Vorarbeit von Banzuzi früh in Führung, Orbán legte wenig später per Abstauber nach. Die Gastgeber schafften es kaum aus der eigenen Hälfte und waren mit dem Zwei-Tore-Rückstand nach einer Viertelstunde noch gut bedient. Nach knapp 20 Minuten schalteten die Leipziger einen Gang zurück und ließen Trier besser ins Spiel kommen. Demichelis gefiel das nicht sonderlich. Der Coach forderte von der Seitenlinie aus eine höhere Schlagzahl. Da die Trierer aber besser als in der Anfangsphase verteidigten, wartete Demichelis lange vergeblich auf einen weiteren Treffer. Erst als Pelzer einen Schuss von Ridle Baku ins eigene Tor lenkte, durfte Leipzig wieder jubeln. Im zweiten Abschnitt ließ es der Bundesligist lange schleifen, ehe der Ball in der Schlussphase noch drei weitere Mal den Weg ins Eintracht-Tor fand. TSV 1860 München – Holstein Kiel Phil Harres (34.) und Guillermo Balzi (90.+4) erzielten im Stadion an der Grünwalder Straße die Treffer für den Zweitligisten. Kiel feierte damit nach zwei Remis in der Liga zum Saisonstart den ersten Sieg. Die „Löwen“, die nach dem Zwangsabstieg derzeit Sechster der Regionalliga Bayern sind, hielten das Spiel mit viel Mut und großer Leidenschaft offen. In der Offensive fehlte es den „Sechzigern“ allerdings an der Genauigkeit und Durchschlagskraft. Sonnenhof Großaspach – Arminia Bielefeld Großaspachs Torhüter Maximilian Reule avancierte mit zwei gehaltenen Elfmetern zum Helden für den Regionalligisten. Zudem schoss Bielefelds Roberts Uldrikis über das Tor. So war das Elfmeterschießen bereits nach jeweils drei Schützen beendet. Bielefeld hatte zuvor nach der Gelb-Roten Karte gegen Joel Felix (90.+2) die komplette Verlängerung in Unterzahl agiert. In der regulären Spielzeit hatten Elias Rahn (12.) und Fabian Eisele nach einem Handspiel von Felix per Elfmeter (55.) für den Drittliga-Aufsteiger sowie Stefano Russo (40.) und Joel Grodowski (42.) für den Zweitligisten getroffen.

VfB: Verwirrung um neues Demirovic-Angebot

Kategorie(n): Allgemein

Noch ist völlig offen, ob Ermedin Demirovic beim VfB Stuttgart bleibt. Unklar ist auch, wie ernst es Galatasaray mit dem Bosnier meint.Dzenan Pejcinovic hat in seinem ersten Spiel für den VfB (…)

Schalke-Konkurrenz bei Kolasinac

Kategorie(n): Allgemein

Der FC Schalke 04 ist im Werben um Sead Kolasinac nicht allein. Wie ‚Tuttosport‘ berichtet, zeigt auch Juventus Turin Interesse an einer Verpflichtung des 33-Jährigen. Der Bosnier stellt für die Alte (…)

Hertha BSC und der 1. FC Nürnberg erreichen zweite Runde | DFB-Pokal

Kategorie(n): Allgemein

Gleich zwei Traditionsklubs rutschen im DFB-Pokal auf dramatische Art und Weise in die Verlängerung. Die Entscheidungen fallen am Ende vom Punkt. Hertha BSC hat sich in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Drittligist 1. FC Saarbrücken durchgesetzt. Die Berliner kassierten kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit den 1:1-Ausgleich. In der Verlängerung fielen keine weiteren Treffer, so musste das Elfmeterschießen her. Die Berliner behielten dabei die Nerven und setzten sich mit 4:2 durch. Auch der 1. FC Nürnberg hat das frühzeitige Aus gerade noch so abgewendet. Der Zweitligist kassierte tief in der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich gegen Viktoria Köln und konnte in der anschließenden Verlängerung nicht zurückschlagen. Im Elfmeterschießen setzte sich Zweitligist Nürnberg dann aber mit 5:4 durch. 1. FC Saarbrücken – Hertha BSC Die mit zwei Ligasiegen in die Saison gestarteten Gäste legten stark los und zwangen Saarbrücken in die Defensive. Bei einer Doppelchance nach 16 Minuten traf erst Deyovaisio Zeefuik die Latte, dann vergab Jon Dagur Thorsteinsson. Als die Berliner nach einer halben Stunde etwas nachließen, kam Abdenego Nankishi frei zum Schuss – Marius Gersbeck stand aber genau richtig (42.). Bundesligist überrollt Ex-DDR-Meister: Füllkrug trifft bei Comeback DFB-Pokal am Mittag: Leverkusen eiskalt bei Drittligist – Traditionsklub verpasst Coup „Saarbrücken ist eine brutal schwere Aufgabe, wir spielen gegen einen gefühlten Zweitligisten“, hatte Hertha-Trainer Stefan Leitl gewarnt. Die Mannschaft von Trainer Argirios Giannikis kann auf eine glorreiche Pokalhistorie verweisen: Die Saarländer hatten 2020 als erster Viertligaklub und 2024, als sie in der zweiten Runde den FC Bayern aus dem Wettbewerb warfen, das Halbfinale erreicht. Gegen Hertha rannten die Saarbrücker aber auch nach der Pause viel hinterher. Kevin Sessa setzte einen Ball ganz knapp neben den Pfosten. Auch der eingewechselte Torjäger Kai Brünker konnte den Hausherren nicht helfen und musste dann mit ansehen, wie der starke Paul Seguin aus 25 Metern genau in den Winkel traf (69. Minute). Nachdem Hertha weitere Chancen vergeben hatte, traf Philip Fahrner doch noch zum Ausgleich – Gersbeck war die Sicht verdeckt (90.+2). Im Elfmeterschießen blieben die Profis des Hauptstadtklubs am Ende cool und verwandelten vier von vier Versuchen. Gersbeck wehrte zudem die beiden Schüsse von Florian Pick und Brünker ab – und wurde damit zum gefeierten Mann des Tages. Viktoria Köln – 1. FC Nürnberg Der Tabellenführer der zweiten Liga war nach einer erschreckend schwachen ersten Halbzeit, in der die Gastgeber zahlreiche Chancen zur überfälligen Führung ungenutzt ließen, durch Piet Scobel in Führung gegangen (56.). Die Viktoria blieb dennoch gefährlich und glich mit der letzten Aktion der regulären Spielzeit durch Meiko Sponsel aus (90.+6). Der starke Nürnberger Torhüter Jan Reichert hielt danach im Elfmeterschießen den Schuss von Niklas Jahn, zuvor hatte Can Moustfa für den „Club“ verwandelt. Mit drei Pflichtspielsiegen war der Premierensieger des DFB-Pokals (1935) zuletzt in der Spielzeit 2017/2018 gestartet – und danach auch in die Bundesliga aufgestiegen. Im Vorjahr waren die Nürnberger in der ersten Runde gescheitert – nach Elfmeterschießen beim Viertligisten FV Illertissen.