Weil ihr eine Frage zu Partys vor den US Open gestellt wird, ist Aryna Sabalenka sauer. Die Belarussin macht dem Reporter eine klare Ansage. Bei den US Open hat die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka einen Journalisten auf einer Pressekonferenz scharf zurechtgewiesen. Der Mann hatte sie nach Partys und Freizeitaktivitäten in der Woche vor dem Turnier gefragt – und damit eine heftige Reaktion der Titelverteidigerin ausgelöst. Der Journalist hatte sich nach Sabalenkas „Stimmung“ erkundigt und dabei auf die vergangene Woche angespielt: „Jetzt, wo das Turnier angefangen hat. Letzte Woche gab es natürlich jede Menge Partys und Spaß und so weiter …“ – weiter kam er nicht. Sabalenka unterbrach ihn. „Ihr seid echt ein Witz. Partys, Spaß? Warum sagt ihr so etwas überhaupt?“, sagte sie auf der Pressekonferenz. Dann legte sie nach: „Warum denkt ihr überhaupt so etwas? Was ist das denn für eine Frage? Nur weil ich ein paar Aktivitäten mit Marken gepostet habe, denkt ihr schon, ich hätte gefeiert statt zu trainieren?“ Im Live-TV : Schweinsteiger und Sedlaczek überraschen Kompany Lindsey Vonn : Skistar muss noch mal operiert werden Der folgende Wortwechsel beruhigte die Lage nicht. Sabalenka reagierte mit einer sarkastischen Bemerkung und forderte die nächste Frage. Dann richtete sie sich erneut an den Mann: „Denkt nach, bevor ihr etwas sagt.“ Es war nicht das erste Mal bei diesen US Open: Bereits nach ihrem Erstrundenmatch hatte Sabalenka auf eine ähnliche Frage kurz angebunden reagiert. Sportlich läuft es für die Titelverteidigerin derzeit gut. Mit einem 6:1, 6:1 gegen Polina Jazenko zog sie in die dritte Runde ein.
US Open – Aryna Sabalenke fährt Journalisten an: „Ihr seid ein Witz“
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Das Monza-Gefühl: Antonellis erstes Heimspiel an WM-Spitze
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Der Druck der Jäger wächst – und ausgerechnet in Italien muss Kimi Antonelli vom Ende des Feldes starten. Wie der Formel-1-Führende damit in Monza umgeht. Der Fabelkarriere des Formel-1-Wunderjungen Kimi Antonelli hätte Papa Marco beinahe im Weg gestanden. „Mein Vater wollte nicht, dass ich Rennen fahre, denn Motorsport ist zwar ein wunderbarer Sport, kann aber bisweilen sehr grausam sein. Er hatte das selbst erlebt und befürchtete, dass ich große Enttäuschungen erleben könnte“, erzählte der Mercedes-Jungstar unlängst der italienischen Ausgabe des Magazins „GQ“. Zum Glück setzte sich Kimi Antonelli durch und kommt jetzt als erster italienischer WM-Spitzenreiter seit der Legende Alberto Ascari 1953 zum Heimrennen nach Monza. Bei 59 Punkten Vorsprung auf die ersten Verfolger sind Antonellis Chancen, jüngster Formel-1-Weltmeister zu werden, weiter bestens. In den Gefühlsrausch der Tifosi, der sonst die Ferrari-Fahrer im Königlichen Park empfängt, dürfte diesmal auch der Silberpfeil-Pilot eintauchen können. „Ich freue mich riesig. Ich gehe die Sache definitiv mit einer anderen Einstellung und Denkweise an, und ich habe das Gefühl, dass ich das Wochenende viel mehr genießen kann“, sagte Antonelli. Keine Rücksicht: Startplatzstrafe nach Motorenwechsel Bei seiner Monza-Premiere im Vorjahr drehte er sich im Training von der Strecke, kassierte im Rennen eine Zeitstrafe und musste sich mit Rang neun begnügen. Die Fehlerserie der Vorsaison aber liegt weit hinter Antonelli, dank einer steilen Lernkurve und der neuen Auto-Generation dominierte der Italiener die erste Saisonphase. Zuletzt allerdings hat die Konkurrenz deutlich aufgeholt. „Der Job ist noch nicht erledigt. Es muss noch viel passieren, wir müssen noch vieles erreichen“, mahnte Antonelli. Ganz unsentimental entschieden er und Mercedes sich, in Monza eine in den nächsten Rennen unausweichliche Startplatzstrafe für einen unerlaubten Motorenwechsel in Kauf zu nehmen. „In unserem Sport werden keine Sentimentalitäten belohnt“, erklärte Teamchef Toto Wolff. „Unsere Berechnungen haben ergeben, dass dies die beste Strecke dafür ist. Natürlich berücksichtigen Algorithmen die Nationalität nicht. Aber wir kämpfen hier um die Meisterschaft, und nicht darum, die meiste PR zu bekommen.“ Antonelli startet also vom Ende des Feldes in sein Heimspiel, sein Polster in der Gesamtwertung könnte schmelzen. Im Entwicklungsrennen der Top-Teams agierte Mercedes zuletzt erstaunlich zurückhaltend. Ferrari , Red Bull und vor allem McLaren mit Titelverteidiger Lando Norris haben deutlich aufgeholt. Norris gewann jüngst in Budapest und Zandvoort und schickt sich an, eine ähnliche Aufholjagd wie im Vorjahr Max Verstappen zu starten. Nach einem Riesen-Rückstand zur Saisonmitte fehlten dem Niederländer am Ende nur zwei Punkte auf Champion Norris. „Emotional und mental gestärkt“ „Wir haben nicht das Geld, um Weiterentwicklungen am Auto vorzunehmen“, sagte Mercedes-Boss Wolff unter Verweis auf die Budgetgrenze. Erst nach den nächsten drei WM-Läufen in Italien, Spanien und Aserbaidschan soll es das nächste große Update-Paket für die Silberpfeile geben. „Als Team müssen wir noch etwas Zeit finden, McLaren hat einen großen Schritt gemacht“, sagte Antonelli. Wie der Nachfolger von Lewis Hamilton beim schwäbischen Werksteam mit dem Druck des Gejagten umgeht, ist indes bemerkenswert. Erst seit ein paar Tagen ist Antonelli kein Teenager mehr, im Vergleich zu seiner Debütsaison zeigt er sich jedoch deutlich gereift. „Natürlich muss ich noch viele Erfahrungen sammeln, aber ich glaube, das letzte Jahr – trotz all der schlechten Momente und schwierigen Phasen – war genau das, was ich brauchte. Es hat mir geholfen, noch stärker zu wachsen, als ich es erwartet hatte. Es hat mich emotional und mental gestärkt“, erklärte er. Auch wenn er abseits der Strecke noch fast kindliche Freude an Streichen mit der Wasserpistole hat, ist Antonelli im Auto ein ganz anderer. „Wenn er in den Rennmodus schaltet, geht er völlig darin auf. Man kann über Funk mit ihm sprechen, aber er hört einen nicht einmal, weil er ganz in seiner eigenen Welt versunken ist“, erzählte sein Chef Toto Wolff. Antonelli habe eine „Doppelnatur“ wie einst die Ikone Ayrton Senna. Mit solchen Vergleichen hält Antonelli sich nicht auf. „Sei immer du selbst und sei auch in der Lage, das zu genießen“ – diesen Rat hätten ihm andere Sportstars wie Tennis-Idol Roger Federer gegeben. Antonellis nächster Genussmoment soll auf der Heimaterde von Monza folgen.
DFB-Pokal: Erstmals seit 18 Jahren – alle Bundesligisten in Runde zwei
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18 Bundesligisten sind in der ersten Runde des DFB-Pokals an den Start gegangen, alle Teams schafften es auch in die zweite Runde. Das gab es lange nicht. Unter der Woche gewannen Borussia Dortmund und der FC Bayern München ihre Erstrundenduelle im DFB-Pokal. Dortmund bezwang den Oberligisten HEBC Hamburg (5:0), die Bayern gewannen beim Zweitligisten VfL Osnabrück (4:1). So weit, so unspektakulär. Durchaus spektakulär ist jedoch, dass dadurch etwas geschehen ist, was es seit 18 Jahren nicht mehr gab: Alle 18 Bundesligisten haben die erste Runde des DFB-Pokals überstanden. DFB-Pokal: FC Bayern dreht Spiel nach frühem Schock Bei Pokalsieg: Ein Bayern-Tor hätte nicht zählen dürfen Zuletzt meisterten in der Saison 2008/09 alle Bundesligisten die erste Pokalhürde gegen unterklassige Teams. Schon in der vergangenen Saison zeichnete sich ab, dass sich die Bundesligisten aktuell etwas leichter tun mit ihrem ersten Spiel im DFB-Pokal. Einzig Werder Bremen flog damals knapp gegen den Zweitligisten und damaligen Pokalschreck Arminia Bielefeld aus dem Wettbewerb (0:1). In diesem Jahr gewannen die allermeisten Erstligisten ihr Spiel sogar recht deutlich. Der einzige Klub, der so richtig wankte, war der FC Schalke 04 . Die Mannschaft von Trainer Miron Muslić musste beim Regionalligisten Hallescher FC in die Verlängerung, setzte sich dort aber mit 5:2 durch. Auch die anderen beiden Aufsteiger konnten sich zumindest nicht deutlich durchsetzen. Der SC Paderborn besiegte Regionalligist Phönix Lübeck mit 4:2, die SV Elversberg setzte sich gegen Drittligist MSV Duisburg mit 3:1 durch. Einen Spaziergang erlebte auch der FC Bayern nicht. Durch ein Traumtor Robin Meißners ging Erstrundengegner Osnabrück nach fünf Minuten in Führung, kurz durfte der Underdog von einer Sensation träumen. Doch schon zur Pause hatte der Rekordmeister das Spiel zu seinen Gunsten gedreht. Die Auslosung zur zweiten Runde findet am Samstag (ab 17.45 Uhr) statt. Ab dann sind auch direkte Duelle der Bundesligisten möglich, also werden die ersten Teams aus der Bundesliga aus dem Wettbewerb ausscheiden.
El Shaarawy vollzieht romantische Rückkehr
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Stephan El Shaarawy kehrt zurück zu seinem Jugendklub. Der FC Genua gibt die Verpflichtung des 33-jährigen Offensivspielers bekannt. El Shaarawy unterschreibt dem Vernehmen nach einen Einjahresvertrag (…)
Neue Woltemade-Spur enthüllt
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Nick Woltemade spielt jetzt für Juventus Turin. Doch auch andere Großklubs kamen für den Sturmriesen infrage.Nick Woltemade erlebte wilde letzte Tage des Transferfensters. Der DFB-Stürmer fasste den (…)
Elversberg: Ceka-Leihe fix
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Für Jason Ceka geht es in die Niederlande. Wie der SC Cambuur Leeuwarden bekanntgibt, wird der 26-jährige Offensivmann für eine Saison von der SV Elversberg ausgeliehen. Eine Kaufoption gibt es dem (…)
Augsburg verleiht Mbuku
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Nathanaël Mbuku wechselt nach Belgien. Der FC Augsburg verleiht den 24-jährigen Offensivspieler an die VV St. Truiden. Zuvor hat er seinen Vertrag bis 2028 verlängert. Augsburg gewährt dem belgischen (…)
Echeverri hat unterschrieben
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Claudio Echeverri setzt seine Karriere bei Benfica Lissabon fort. Die Portugiesen verkündeten in der Nacht auf Donnerstag die Leihe des 20-jährigen Offensivmanns. Manchester City gesteht Benfica zudem (…)
Ehre für Messi: Applaus in allen Ligen Argentiniens
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Argentinien verarbeitet weiter den Rücktritt von Lionel Messi aus der Nationalmannschaft. Nun hat der Verband etwas Besonderes beschlossen. Hommage an Lionel Messi : In allen argentinischen Ligen sollen die Partien am nächsten Spieltag für eine Ehrung des Fußball-Superstars unterbrochen werden. Verbandspräsident Claudio Tapia kündigte an, dass die Spiele sämtlicher Männer- und Frauenwettbewerbe nach 10 Minuten gestoppt werden sollen, „um mit einer Minute Applaus, die Karriere von Lionel Messi in der argentinischen Nationalmannschaft zu würdigen und zu ehren“. Messi trug auch in der Auswahl die Nummer 10. Zudem soll in den Stadien, die über Bildschirme verfügen, vor Beginn der Spiele das Imagevideo des Verbandes gezeigt werden, hieß es in einer offiziellen Verlautbarung des Verbandes. Messi hatte in dieser Woche seinen Rücktritt aus der Albiceleste bekanntgegeben. Damit endet eine Ära im Fußball: Rund 21 Jahre spielte der achtmalige Weltfußballer für Argentinien. „Es war eine Entscheidung, die mir in der Seele wehgetan hat und immer noch wehtut, aber ich verstehe, dass es an der Zeit ist“, hatte Messi erklärt. Der 39-Jährige absolvierte 207 Länderspiele und traf 125 Mal für Argentinien. Nach vier vergeblichen Anläufen ab 2006 hatte er 2022 den WM-Titel mit Argentinien gewonnen. Bei der XXL-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada in diesem Sommer hatte er die Mannschaft von Trainer Lionel Scaloni bis ins Finale geführt, die Titelverteidigung gegen Spanien nach Verlängerung aber verpasst.
Bailey wechselt zu Piräus
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Flügelflitzer Leon Bailey (28) setzt seine Karriere in Griechenland fort. Das einst so verheißungsvolle Talent von Bayer Leverkusen verlässt Aston Villa und schließt sich Olympiakos Piräus an.
The (…)